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November 2011 - Liebe Gemeinde,
"mehr als ein Steak am Tag kann ich auch nicht essen." Mit diesen Worten lehnte der Hamburger Fußballer Uwe Seeler 1961 ein Angebot aus Italien ab, dass ihm eine Ablösesumme von 1,2 Million Mark und 500.000 Mark Handgeld - damals eine noch unvorstellbarere Summe als heute -, ein Auto und eine mietfreie Villa bot. ‚Uns Uwe‘ eroberte damit die Herzen der Hamburger für immer und er machte deutlich: Genug ist genug.
Ein solches Angebot auszuschlagen erfordert ein großes Maß an innerer Freiheit und bezeugt zugleich eine tiefe Verwurzelung, bei Uwe Seeler war es die Verbundenheit mit seinem Hamburg Verein, seiner Heimat.
Jesus geht in seiner Verkündigung noch einen Schritt weiter. Er verbietet seinen Jüngern bei ihren Missionsreisen sogar das, was zum Existenzminimum gehörte: Schuhe, normale Kleidung, einen Stock als Mittel zur Selbstverteidigung (Mt 10,10). Jesus tut es nicht zur Kasteiung der Jünger, sondern um deutlich zu machen: Wer das Evangelium verkündet, der bringt den Armen die frohe Botschaft und dies ist umso überzeugender, wenn auch der Prediger arm ist. Wer Wehrlosigkeit predigt, der sollte nicht die Waffe in der Hand haben. Weniger als genug ist manchmal mehr.
Diese Radikalität hat sich in der christlichen Tradition nicht durchgehalten, schon die Evangelisten Markus und Lukas erlaubten Schuhe. Dennoch bleibt die Anfrage des Textes bestehen: Entspricht unser Lebenswandel einem Evangelium der Armut? Und wenn wir schon nicht wie die Jünger barfuß und wehrlos durch die Lande ziehen, hätten wir überhaupt die Größe eines Uwe Seeler?
Am Buß- und Bettag, am 16. November 2011 um 19.00Uhr soll in einem Gottesdienst zum Thema: „Genug ist Genug“ diesen Fragen nachgegangen werden. Sie sind herzlich eingeladen. Ihre Pfarrerin Nina Lubomierski
November 2011 - Herzliche Einladung zum Martinszug an alle Kinder
Am 11.11.2011 um 17.00 Uhr ist es wieder soweit. Wir beginnen mit einer kleinen Andacht zum St. Martinstag in der Thomaskirche. Dann werden die gebastelten Laternen angezündet und wir ziehen gemeinsam mit Liedern und Laternen durch Grombühl. Anschließend gibt es leckere Martinsgänse und Punsch im Garten des Evangelischen Kinderhauses Thomaskirche.
November 2011 - Aktion “Nimm zwei“
Auch in diesem Jahr wollen die Thomasgemeinde und das Kinderhaus bedürftigen Grombühlern helfen. Auch Sie können helfen, indem Sie bei Ihrem nächsten Einkauf von haltbaren Lebensmitteln einfach zwei Packungen nehmen und eine an uns bis zum 3. Advent weitergeben. Vielen Dank schon im Voraus!
November 2011 - Aus unserer Partnergemeinde
Unser Partner in Batangas auf den Philippinen, Pfarrer Levy Jabines, schrieb uns im Oktober: „... Mir geht es gesundheitlich wieder besser, auch wenn mich die vielen Aufgaben und Reisen oft sehr anstrengen. Am 25. und 26. September hatte ich hier eine große Tagung mit Gemeinden aus 32 Provinzen. Es war eine sehr gewinnbringende Zusammenkunft für uns alle. Aber bereits am folgenden Tag holte uns der philippinische Alltag ein: Manila wurde von dem Super-Taifun „Pedring“ heimgesucht. Die Stürme erreichten fast 150 km/h, das Meer überflutete die Stadt, es gab Tote, Verletzte und einen hohen Sachschaden auch in den umliegenden Provinzen. GOTT-sei-Dank kam niemand aus unseren Gemeinden zu Schaden. Bereits eine Woche später richtete ein weiterer Taifun „Quile“ erneut enormen Schaden an. Wir beten um den Schutz unseres Gottes. Danke auch für Eure Gebete.
Danke für die Zusendung der vielen Bilder von der Verabschiedung von Bruder Gerhard im Juli. Wir haben sie an die Wand unserer Kirche aufgehängt. Besonders gut gefällt uns, wie Bruder Gerhard auf einem Tuch durch die Kindergartenkinder hinausgeworfen wird.
Am 06.10. besuchte uns Euer Regionalbischof Christian Schmid. Ich erzählte ihm von unseren langjährigen, freundschaft-lichen Beziehungen und der großen Hilfe, die Eure Gemeinde für uns bedeutet.
Ich grüße alle Gemeindemitglieder der Thomaskirche und wünsche ihnen GOTTES reichen Segen.
Euer Levy Jabines“
An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an alle, die am Mittwoch nach dem mittendrin-Gottesdienst bei leckerer Kürbiscremesuppe eine kleine oder große Spende für die Philippinen getätigt haben. Der Herr segne Gaben und Geber!
November 2011 - GIER MACHT KR!EG ...
Mit dem Motto „Gier Macht Kr!eg“ widerspricht das Gesprächsforum Ökumenische Friedensdekade besonders einer Tendenz, Kriege auch um Energie und Rohstoffe zu führen. Dagegen steht die Forderung nach Mäßigung, Teilen und friedlichem Zusammenleben.
Die biblischen Bezugspunkte zum Motto Gier Macht Kr!eg sind: Sprüche 14,34 „Gerechtigkeit erhöht ein Volk, der Völker Schmach ist die Sünde“ und Lukas 12, 16-30 (das Beispiel von der falschen Selbstsicherheit des reichen Mannes).
Seit Anfang der 1980er Jahre findet die Ökumenische Friedensdekade regelmäßig im November während der zehn Tage vor dem Buß- und Bettag statt. Margot Käßmann ist Schirmherrin der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade. In Gottesdiensten, Veranstaltungen und Friedensgebeten steht der Krieg in Afghanistan und das Gebet für den Frieden im Mittelpunkt. So lädt zum Beispiel das Ökumenische Nagelkreuzzentrum Würzburg und die Ökumenische Citypastoral täglich vom 6. bis 16. November 2011 um 18 Uhr zu Friedensgebeten in die Marienkapelle am Marktplatz ein.
Oktober 2011 - Pfarrerlose Zeit?
Nicht ganz, liebe Gemeindeglieder der Thomaskirche, auch wenn das Pfarrhaus bald leer stehen wird und Kollege Roth sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat. Ab Mitte September werde ich die Vertretung während der Vakanz übernehmen. Weit habe ich es nicht, muss ich doch nur den Berg hinauf und wieder hinunter – ich bin Gemeindepfarrer in Versbach, vielen vielleicht bekannt durch den „Monatsgruß“, dessen Schriftleiter ich bin.
Wie geht es nun weiter? Die Besetzung wird frühestens zum 1. April 2012 erfolgen, so sehen es die Besetzungsordnungen vor. Nun geht es an die Zeit der Überbrückung – ein gutes halbes Jahr ist eine lange Zeit. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir gut über die Runden kommen werden. Die Gottesdienste sind abgedeckt. Viele helfen hier mit. Für Sie, liebe Gemeinde, ist es eine Chance, verschiedene Prediger/innen kennen zu lernen. Auch die Kasualien (Taufen, Trauungen, Beerdigungen) sind gewährleistet – hier helfen die Kollegen/innen aus der Umgebung mit.
Die Verantwortung der Gemeindeverwaltung liegt weitgehend bei mir. Sie erreichen mich mit Ihren Wünschen und Anregungen am besten über das Ihnen vertraute Pfarramt der Thomaskirche in der Schiestlstraße 54 (Tel. 0931 – 2 25 18). Frau Platero-Meyer ist am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils vormittags von 9 – 12 Uhr im Büro, während der übrigen Zeiten treffen Sie auf den Anrufbeantworter, der immer wieder zwischenzeitlich abgehört wird.
Unterstützt werde ich dabei von Pfarrer Frank Hofmann-Kasang aus Estenfeld, der die Kindertagesstätte betreut, und von Frau Pfarrerin Bettina Lezuo aus Rimpar, die sich der Konfirmanden annehmen wird, außerdem von Ihrer Pfarramtssekretärin Frau Platero-Meyer, dem Kirchenpfleger Friedrich Kraft und dem Kirchenvorstand. Sicher werden Wünsche offen bleiben in der pfarrerlosen Zeit. Das muss so sein, sonst würde ein neuer Pfarrer bzw. eine neue Pfarrerin überflüssig werden. Ich freue mich auf Begegnungen mit Ihnen und grüße Sie herzlich
Ihr Pfarrer Reinhard Fischer
Oktober 2011 - Notwendige Orgelsanierung beendet
Die Orgelsanierung wurde unter der Regie unseres Organisten Stefan Demling durch eine Fachfirma im Juli begonnen. Das Bild zeigt ihn einmal an ungewohnter Stelle, nicht wie üblich am Manual und Pedal, sondern auf der Leiter. Stefan Demling dankt den Senioren, die ihn während der anstrengenden Zeit kulinarisch versorgt haben.
Oktober 2011 - Aus unserer Partnergemeinde
Wolfgang Kümper konnte seine Kontakte zu Gemeinden auf den Philippinen während der „summer school“ in Neuendettelsau vertiefen. Er traf dort den Pfarrer von Manila, Reverend Barry Valeriano, mit dem er vor einigen Jahren durch den Norden der Philippinen gereist war.
August 2011 - Warm anziehen und zusammen rücken!
Jetzt schon, im August/ September? Warum denn das? Es ist doch noch gar nicht kalt draußen!?
Stimmt, und das ist auch gut so, aber wie bei uns Menschenkindern ist auch bei einer Kirchengemeinde die gefühlte Innentemperatur gar nicht so sehr von der Außentemperatur abhängig, sondern eher vom Grad des Zusammenrückens. Im Idealfall kommt es sogar soweit, dass eine Gemeinschaft, die im Kern sich herzlich zugewandt ist, eine so gute Innentemperatur hat, dass sie ihre Umwelt erwärmt. Das führt dann wiederum dazu, dass man die eine oder andere störende Schutzhülle abzulegen wagt. Dazu braucht jedes einzelne Gemeindeglied, aber nicht nur für sich gesehen, sondern auch als wollige Schafherde insgesamt, außerdem die Hilfe von Hirten und hoffnungsvoll kreative Menschen, die sich mit Liebe um diesen Wärmeaustausch kümmern. Die letzten 17 Jahre hatten wir in unserem Pfarrer Gerhard Roth einen lebendigen und behütenden Mittelpunkt. Nun ist er im Ruhestand, die nächsten 6-9 Monate haben wir Thomasianer nun  eine Vakanz, d.h. eine persönliche Lücke, aber auch überhaupt eine Auszeit von einem exklusiven amtlichen Behütetsein. In dieser Zeit kommt es auf eine alte Frage an, die schon immer ihre Bedeutung hatte und auch schon unter uns gelebt wurde, die aber nun einen ganz besonderen Akzent bekommt: „Bin ich etwa der Hüter meines Bruders?“ Kain stellte diese Frage, als Gott ihn nach dem Verbleib seines Bruders fragte. Leider hatte Kain diese Frage nur rhetorisch gestellt, seine Antwort hatte er längst gegeben, eine schlimme. Die ganze Bibel kämpft um die wahre, lebenserhaltende Alternative, die andere Antwort, die sagt: „Ja, ich bin der Hüter meines Bruders“. Diese Antwort ist keine saure Pflichtübung, keine freudlose Last in einem ohnehin schon vollgeladenen Leben, sondern wer`s so sehen kann, der entdeckt gerade in denjenigen, die er schon immer kannte und irgendwie eingeordnet hatte, seinen Bruder, seine Schwester, und wir dürfen wohl auch darauf vertrauen, ebenso angelächelt zu werden.
Nutzen wir also die Zeit zum gegenseitigen Erzählen und Hören, zum Träumen und einfachen Zupacken, zum Telefonieren und gemeinsamen Teetrinken. Dann wird die Innentemperatur steigen und der Winter hell. Daran glaubt mit Ihnen
Ihre Prädikantin C. Kaufhold
August 2011 - Einladung zur Einweihung der Gartenanlage im Kinderhaus
Was lange währt… Ein ganzes und ein halbes Jahr nach dem Einzug ins neue Kinderhaus werden nun auch der Garten und die Spielfläche neu gestaltet. Die Firma. Schwarz aus Kleinrinderfeld baut ein kleines Amphitheater, eine Doppel-schaukel mit „Vogelnest“ für die Kleinen und ein Kletterhaus. Die Kosten liegen bei 45.000 EUR. Das ist gut angelegtes Geld, weil es der Entwicklung und der Lebensfreude der Kinder gut tut. Wir würden uns freuen, wenn zur bald bevorstehenden Einweihungsfeier auch Gemeindeglieder zu der kleinen Feier kommen um zu sehen, wie die Kinder in den nächsten Jahren spielen und turnen oder im Amphitheater sitzen. Wichtige Aktualisierung: da sich die Fertigstellung noch etwas verzögert, kann die für Mittwoch, 03.08.2011, um 17.00 Uhr geplante Einweihung leider noch nicht stattfinden - der Termin für die Einweihung wird bald bekanntgegeben.
August 2011 - 14. Stadtteilfest in Grombühl „Von Tür zu Tür“
Unter diesem Motto strömten am 17.07.2011 trotz des Regens viele Grombühler ins Felix-Fechenbach-Haus. Wie immer war es alkoholfrei und wie immer stand am Anfang ein flotter Oekumenischer Gottes- dienst mit Pfr. Treutlein und Pfr. Roth, der danach zum letzten Mal an der Kasse für die Essensbons saß. Es wurde für jeden etwas geboten: Für die Kleinen gab es u.a. Bastelmöglichkeiten, Nägel konnten ins Holz gehämmert oder Enten geangelt werden. Die Jugendlichen hatten Spaß beim Alkoholtest oder beim Schachspielen. Für Jung und Alt wurde auf der Bühne getanzt, gesungen, vorgetragen, so dass man bei Kuchen oder einer Bratwurst eine gute Unterhaltung hatte. Es war wiedermal ein wirklich gelungenes Fest.
August 2011 - Wartung der Orgel
Heller, klarer, sauberer klingt die Orgel seit 9. Juli. Drei Tage lang hat Meister Giovanni Crisostomo zusammen mit Organist Stefan Demling die Pfeifen repariert und gestimmt, zwei Register sogar neu intoniert. Es hat dem Instrument sieben Jahre nach der letzten Durchsicht gutgetan!
Juli 2011 - Ade Thomaskirche mit großem Dank ! Ade Grombühl
Aus der Oberpfalz kamen wir als drei neue Mitbürger und Mitchristen vor genau 17 Jahren zu Ihnen nach Grombühl. Drei Kinder lebten schon selbständig. Für mich war es nicht das erste Mal, hatte ich doch in den 60er Jahren mit meinem Cousin in den Ferien den Bockspfad und die Rimparer Steige erkundet und das erste Mal Weinstöcke gesehen. Die Thomaskirche konnte er mir damals noch nicht zeigen. Meine Kindheitseindrücke waren eines der Motive, mich 1994 hierher zu bewerben und ich habe es keinen Tag bereut, in dieser Kirchengemeinde und in diesem Stadtteil Dienst zu tun im Namen Gottes, für die Menschen.
Wer von Gott redet, wer weitergibt, was Jesus erkannt hat, erlebt, dass Menschen aufgeschlossen oder zugeknöpft reagieren.
Ich konnte dankbar erleben, dass es viele aufgeschlossene Menschen jeden Alters und jeder Herkunft und beruflichen Prägung hier gibt, die sich zur Gemeinde halten oder gar mitwirken. Es gibt sie auch in der Ökumene und in der Grombühler Runde, in den beiden Schulen und im Kinderheim. Ob Menschen aufgeschlossen reagieren liegt nicht zuletzt an dem, der in Kontakt zu ihnen treten will. Womöglich habe ich es manchem schwer gemacht, sich zu öffnen. Darum ist es gut, wenn die Besetzung einer Pfarrstelle wechselt. Als Rentner und Witwer werde ich nun allein aus dem Pfarrhaus ausziehen in einen anderen Stadtteil. Ich habe als Haushalter und Seelsorger, Prediger und Lehrer meine Möglichkeiten eingesetzt so gut ich konnte und danke Gott für Ihre Offenheit, Toleranz, Solidarität und gute Nachbarschaft, vor allem in den Jahren der Trauer.
Nach 40 Dienstjahren sage ich Ihnen großen Dank für gute 17 Jahre. Mir wird es wohl ergehen wie vielen die hier gelebt haben: ich werde im Herzen ein Grombühler bleiben.
„Ade“ sagen wir Franken beim Abschied, d.h. a dieu , "mit Gott" oder "Gott befohlen". Seien Sie herzlich gegrüßt!
Ihr G.Roth
Juni 2011 - Kinder helfen Kindern!
Im Kinderhaus sitzen die Kinder im Stuhlkreis. Es ist der zweite oder dritte Tag nach dem Tsunami. Das eigentlich vorgesehene Thema hat keine Chance. Die Kinder wollen besprechen, was sie im Fernseher gesehen haben. Sie fragen und erzählen und die Erzieherinnen merken, wie stark das Erd- und Seebeben und der atomare GAU die Kinderköpfe und –herzen bewegen. „Können wir nicht helfen? Ja, aber wie? Wir könnten Bilder für die Kinder in Japan malen.“ Gute Idee. Eine Mama hat eine Kunsthandlung: „Galerie Arte“. Sie steigt spontan ein, leitet die Kinder zum Malen an und spendiert die Rahmen für ca. 100 Bilder! Ein Stand auf dem Domplatz, singende Kinder, staunende Passanten: in drei Stunden sind 70 Bilder gegen Spende verschenkt!
Eintausend und 133 Euro Erlös.
Über das Diakonische Werk und den CVJM wird das Geld dafür eingesetzt, 50 Kindergärten mit radioaktiv unbelastetem Wasser zu versorgen. Es kommt in Tankwagen von weit her, sogar mit dem Schiff aus Korea. Wir sagen herzlich Danke!
GR
P.S....ein paar Bilder sind noch da.
Mai 2011 - Unser Vater ...
versteckte die Ostereier immer so gut, dass wir oft noch zum Herbstanfang irgendwo im großen Garten ein Ei entdeckten. Meistens hatten es schon Vögel angepickt oder andere Tiere daran geknabbert. Obwohl wir diese Eier nie gegessen haben, war die Freude immer riesig.“ Mitten im Herbst ein Osterei – eine Erinnerung an den Früh-ling und an die Osterfreude. Jetzt findet das Ei viel größere Beachtung als an den Ostertagen selbst, wo es eines unter vielen gewesen wäre. Jetzt im Herbst durchbricht es den Alltag und erinnert uns an die Ostergeschichte. Im Markus-evangelium verspricht der Engel den Frauen am Grab, dass Jesus auferstanden ist. Aber nicht in Jerusalem werden die Jüngerinnen und Jünger Jesus begegnen, sondern in Galiläa. Galiläa bedeutet Alltag. Hier sind sie zu Hause, hier arbeiten sie, hier kümmern sie sich um ihre Familien. Nach der Aufregung der Tage in Jerusalem verweist der Engel die Anhänger Jesu auf ihren Alltag. Auch bei uns bedeuten die Ostertage Aufregung. Viele Familien nutzen die Ferien und fahren in den Urlaub, besuchen Freunde und Verwandte. Wer hier geblieben ist, hat in der Karwoche und am Ostersonntag dichte Gottesdienste erleben können, angefüllt mit Worten aus der Bibel, Abendmahl, Musik. Alle Sinne waren beteiligt, aber alles aufnehmen konnten sie sicher nicht. So mag das eine oder andere Wort verloren gegangen sein, eine Melodie kam vielleicht nicht vom Ohr bis zum Herz, der Geschmack von Brot und Wein war flüchtig. Jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt. Der Alltag hat uns wieder. Aber vielleicht durchbricht das eine oder andere Wort diesen Alltag, so wie das gefundene Osterei im Herbst. Vielleicht geht Ihnen, während Sie an der Supermarkt-Kasse warten, plötzlich ein Osterlied durch den Kopf. Leider nicht? Dann halten Sie Nachlese in der Bibel – die fettgedruckten Stellen in der Luther-Bibel bringen (oft) die Osterfreude wieder zurück. Oder bitten Sie jemanden, in ihrer Wohnung ein paar Ostereier zu verstecken. Wenn Sie dann eines finden, denken Sie an Ostern zurück und lassen Sie sich mit dem Osterei den Osterruf auf der Zunge zergehen: Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden.
Pfrin. Dr. Lubomierski
April 2011 - Blickkontakt mit Jesus!
Nanu, war nicht eben noch Weihnachtszeit, mit all dem Licht in dunkler Nacht? Gerade erst haben wir die Sterne und Zweige aus unseren Häusern und Straßen verabschiedet, da stehen wir schon wieder in den Toren Jerusalems? Nun aber ist`s ein anderer Blickkontakt mit Jesus, denn wir forschen nicht mehr nach in der Krippe, jetzt schaut er uns an, suchend, erwachsen geworden und viel unterwegs gewesen. In seinen Augen lesen wir Begegnungen mit Wundervollem, mit Schwerem und Armem, mit Aufleben und Heilung. Bei Manchem waren wir dabei. Kreuzen sich unsere Blicke? In den vier Freitagsandachten der Passionszeit wird es darum gehen,
- dazu kommen?
Die kurze Zeit nach seinem Einzug in Jerusalem war für Jesus die Schwierigste, ja, das ist „Seine“ Zeit, aber auch unsere, wenn wir mitgehen. In diesen Tagen werden seine Freunde gebraucht, mehr als sonst, um ihm nahe zu sein, wenn ihm unheimlich wird wie einem Kranken vor der Operation, wenn er einsam ist wie ein alter Mensch, der neu ist im Altenheim, oder wenn man seinem Blickkontakt ausweicht wie bei einem Obdachlosen am Kaufhauseingang oder wenn er mutig sein muss, wie der einzige christliche Minister in Pakistan es war. Wollen wir mitgehen und diesem Hunger nach Leben und Zuneigung in die Augen schauen, und unserer Schwäche? Christen stoßen sich gegenseitig an, wenn Hetze und Gewohnheit sie müde machen, rütteln sich gegenseitig wach, um dabei zu sein, wenn Kreuz und Auferstehung sich ereignen. Eine gute Zeit für die Augen des Herzens!
Ihre Prädikantin C. Kaufhold
April 2011 - Baustelle in der Thomaskirche
Wer zurzeit die Thomaskirche betritt, wird von Staub und Lärm aus dem Untergeschoss überrascht. Momentan werden dort – wie geplant – die Toiletten erneuert und behindertengerecht umgebaut. Unser Dank gilt besonders Frau Seubert und Frau Sulzer, die die Belastung nicht nur ertragen, sondern auch laufend den Staub beseitigen müssen.
W.K.
April 2011 - Weltgebetstag der Frauen
Es war ein sehr bewegter und eindringlich bewegender Gottesdienst am Weltgebetstag, den die Frauen der Thomasgemeinde und von St. Josef liebevoll gestalteten. Nach einer sehr lebendigen Vorstellung der geographischen, politischen, geschichtlichen und sozialen Gegebenheiten des südamerikanischen Landes Chile wurde das Motto der chilenischen Frauen „Wie viele Brote habt ihr?“ in Bibeltexten, Liedern und Gebeten beleuchtet und variiert. Besonders intensiv waren die immer wieder an die Gemeinde gestellten Fragen: „Wie viele Brote habt Ihr? – Was sind Eure Gaben? – Was könnt Ihr teilen? – oder ganz suggestiv: Wie viele Brote hast DU?“. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Essen chilenischer Spezialitäten im Pfarrzentrum St. Josef aus. W.K.
März 2011 - Confi-Camp 2011 Ich glaube
In solchen Häusern werden wir drei Nächte lang zusammen Unterkunft finden, wenn wir im Confi-Camp im Steigerwald sind. Die Holzhäuser gehören zum Ge-lände des Würzburger CVJM (Christl. Verein Junger Menschen) in Münchsteinach. Dort wird das Confi-Camp heuer zum 4. Mal ausgerichtet. Wir - der Kurs der KonfirmandInnen 2010/11 mit zwei Betreuern und dem Pfarrer sind von Grombühl aus fast vollzählig mit 4 Jungens und 8 Mädchen dabei. Es kommen auch die Konfis von Rottenbauer, Rottendorf, Deutschhaus, Heidingsfeld und Altertheim dazu. Summe: 66 Kids. Das wird gewiß sehr lebendig. Nicht anders als bei Ihnen damals, als Sie vor 15 oder 20 Jahren auf einer Konfirmandenfreizeit waren. Erinnern Sie sich noch?
Wir werden mit einem Kleinbus der Evang. Kinder+Jugendhilfe fahren und dort
auf vielfältige Weise dem Thema nachgehen: Ich glaube - aber was, woran, wozu? Meditationsgänge in den Wald und Geländespiele wird es ebenso geben wie Arbeitsgruppen zu Glaubenszeugen, Spielszenen nach der Bibel, Naturwissenschaft und Religion, Okkultismus, u.a. Eine liturgische Nacht werden wir im romanischen Münster des Ortes verbringen und dort gemeinsam Tauferinnerung und Abendmahl feiern.
Erinnern Sie sich noch an Ihre Konfirmandenzeit? JA sagen zur Taufe, mitten in der Pubertät, wo so vieles noch unklar ist, dazu waren und sind alle Konfis aller Generationen eingeladen. Gott hat schon JA zu uns gesagt. Die Antwort geben wir mit unserm ganzen Leben. Jedes auf seine Weise. Gute Zeit wünscht
Pfr. R.
März 2011 - 10 Jahre Eine Welt Laden!
Dank dem Einsatz Vieler konnten in den ganzen Jahren ohne Unter-brechung und mit wachsendem Erfolg einmal im Monat nach dem Gottesdienst die Produkte aus fairem Handel angeboten werden. In dieser Zeit wurden Waren im Gesamtwert von ca. 25.000 € gekauft. Umsätze in den ersten 5 Jahren 12.150 € Umsatz, in den zweiten 5 Jahren 14.200 €. Das ist eine Steigerung um 17 %. Damit konnten wir unsere philippinische Partnergemeinde mit etwas über 1.000 € unterstützen. und wie es aussieht, ist die Einsatzbereitschaft unserer Gruppe ungebrochen. Unsere Produkte haben BIO-Qualität. Sie finden mehrere Sorten Bio-Kaffee, Bio-Tee, Bio-Schokoladen, Bio-Nüsse, Bio-Reis, Bio-Quinua und sogar Bio Kichererbsen. Schön, dass es den Weltladen immer am letzten Sonntag im Monat gibt. Immer von 11-12 Uhr. Leisten Sie sich einen "Einkauf mit gutem Gewissen".
Februar 2011 - Wo liegt die Evangelische Wichern-Schule in Grombühl?
Hätten Sie es gewusst, dass in der Lindleinstraße 7 nicht nur das Haupthaus der Evang. Kinder- und Jugendhilfe mit mehreren Wohngruppen für Kinder untergebracht ist, sondern auch die psychiatrische Tagesklinik für Kinder und Jugendliche und im Dachgeschoss die Wichern-Schule? Einmalig in Bayern ist sie, diese Privatschule des Diakonischen Werkes, in der die „Schule für Kranke“ und die Heimschule des Kinderheims zusammengefügt sind.
Schulpflicht besteht auch für kranke Kinder, die längere Zeit im Krankenhaus bleiben und in den Kliniken der Stadt unterrichtet werden. Sogar auf der Intensivstation! Und auch psychisch kranke Kinder oder solche, die in ihrem Sozialverhalten so gestört sind, dass sie in keine Regelschule gehen können, erhalten Unterricht. Herr Wolfgang Beckmann, der stellv. Schulleiter erzählte uns beim Neujahrsempfang für die Ehrenamtlichen der Thomaskirche von den unermüdlichen Bemühungen der Pädagogen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, ÄrztInnen, kein Kind ohne Förderung zu lassen. Je nach Krankenstand können es an die 90 sein. Für 14 Kinder eine Lehrkraft in den Kliniken - in der Heimschule eine Kraft für 4 Kinder. Sie werden soweit stabilisiert, dass sie einen Schulabschluss erreichen und danach eine Ausbildung. Lebhafte Nachfragen zeigten, wie sehr Herr Beckmann den Nerv der christlichen Verantwortung für Kinder getroffen hatte. In Grombühl leben über 100 Kinder in den 2 Heimen der Diakonie (Lindlein- und Wickenmayerstraße) und in Wohnungen. Wir begegnen ihnen vielleicht beim Einkauf. Es sind die kleinen Schwestern und Brüder Christi, die auf ihrem Weg ins Leben durch Fachkräfte begleitet werden. „Wir geben keinen auf“ heißt das Motto der Wichern-Schule und der Kinder+Jugendhilfe. Eine Haltung, die unsere Anerkennung verdient, meint Ihr Pfarrer G. Roth
Februar 2011 - Behindertengerechte Thomaskirche
Barrierefrei zugänglich war die Thomaskirche schon immer. Darauf hatte Architekt Grellmann 1974 schon geachtet.
Aber eine behindertengerechte Toilette gab es noch nicht. Im Herbst hat sich der Kirchenvorstand damit befasst und den Umbau der WC-Anlage beschlossen. Im Frühjahr erwarten wir die Handwerker.
Februar 2011 - Die Photovoltaikanlage auf der Thomaskirche ...
... wird sich 2011 bezahlt machen! Seit August 2002 liefert unsere Anlage Strom ins Netz. 40.070 KWh bisher. Zwar war 2010 kein gutes Sonnenjahr, aber wir können trotzdem unser Darlehen heuer ablösen. Dann fließen die Einnahmen in den Haushalt der Kirchengemeinde! Jährlich immerhin etwa 3.200.-€. Ein Geschenk des Himmels, nicht wahr?
Februar 2011 - Aktion NIMM ZWEI
Zum dritten Mal ein Erfolg –Danke an alle Spender! Der Oekumenische Tafelladen Josefzelt beschert den bedürftigen Kunden in Grombühl zu Weihnachten ein Extrapaket mit Lebensmitteln. Das Evang. Kinderhaus Thomaskirche und die Gemeindeglieder sammelten eifrig. Drei große Kartons konnten die Vorschulkinder am 10. Dez. an Pfr. Treutlein und Frau Shanel übergeben. Es machte richtig Freude, zu helfen. Kleine Bausteine zur Weih-nachtsfreude, die uns Wohlversorgten nicht weh taten aber ein wichtiges Zeichen sind.
Februar 2011 - „Wie viele Brote habt ihr?“ - Weltgebetstag 2011 Chile
Diesen Titel haben die Frauen aus dem südamerikanischen Chile ihrer Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag gegeben. Am Freitag, den 4. März 2011, werden Frauen, Männer und Kinder in über 170 Ländern und Regionen weltweit in ökumenischen Gottesdiensten den Weltgebetstag feiern.
Auch in Grombühl wird es an diesem Tag um 19.00 Uhr einen Gottesdienst in der Josefskirche geben. Wir laden Sie herzlich ein!
Das Weltgebetstagsland Chile ist ein Land der extremen Gegensätze. Auf der einen Seite Naturschönheiten und Reichtum an Bodenschätzen. Auf der anderen Seite krasse soziale Unterschiede und Not bei vielen Bevölkerungs- gruppen. Kann man solidarisch teilen?
Februar 2011 - Mit herzlichem Dank verabschiedete ...
... Pfr. Roth die Damen des Büchereiteams. Nach 29 Jahren schließt die Bücherei ihre Pforten. Nur die Ausleihe an die Schulkinder wird noch bis Juli 2011 aufrechterhalten. Frau Rausch, Schömig, Graf, Martin, Merz und Gabriel wurden geehrt und erzählten lebhaft von Erlebnissen z. B. bei Lesungen von Kinderbuchautoren wie Gudrun Pausewang. Jungen Menschen die Freude am Lesen zu vermitteln war ihr Anliegen.
Die Kirchengemeinde und viele Schulkinder und Lehrerinnen danken es ihnen.
Februar 2011 - Schaukästen sind wie Fenster…
Sie zeigen draußen an, was sich drinnen ereignet. Herr Krah hat phantasievoll und zuverlässig die beiden Schaukästen gestaltet.
Nun suchen wir nach jemand, die /der Lust hätte, unsere Nachrichtenfenster mit Plakaten und Fotos zu schmücken. Einmal pro Woche eine Stunde Zeit. Könnten sie sich das vorstellen? Dann rufen Sie 22518 an!
Dezember 2010 - ...das Himmelreich ist nahe!
Ein Satz den man belächeln kann, gewiss. Eine nahezu kindliche Naivität. Oder?
Ans Himmelreich zu glauben scheint von gestern. Wir stehen mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen und dieser Boden ist gar nicht himmlisch. Der Glaube an Jesus Christus hat kaum Chancen. Er ist unrealistisch, heißt es. Und realistisch wollen wir ja sein, nicht wahr? Also kein Verlangen nach dem Himmel. Auch nicht nach Advent und Weihnachten. Wir bereiten uns also heuer in keiner Weise auf dieses Fest vor. Überlegen nicht wochenlang, was wir schenken könnten, womit wir jemand überraschen, ihm/ihr zeigen könnten, dass wir sie mögen, wie wir ausdrücken könnten, dass sie/er für uns wichtig ist und wir dankbar sind, befreundet zu sein, überlegen auch nicht, wem wir spenden könnten. Nein wir machen das heuer alles nicht, weil das ja fast so verstanden werden könnte, als ob wir doch hoffen, dass ein Stück Himmel auf der Erde sei. Auch wenn wir uns den selber bereiten müssen. Liebe Leser, wäre es denn wirklich peinlich, wenn uns jemand fragen würde ob wir womöglich an den Himmel glauben und wir würden uns eingestehen, dass das am Ende doch gut wäre?! Den Himmel als Boden unter den Füssen- das wär`s.
Es wäre nicht nur, es ist gut, dass seit der Geburt Jesu der Himmel auf Erden ist, als der Glaube, der sich nicht mit dem IST-Zustand abfindet, weil er weiß, dass Gott in uns und durch uns wirkt. Er will, dass der Himmel uns vor Augen ist. So können wir die Welt aushalten und gestalten, können das Böse mit Gutem überwinden und zuversichtlich in das neue Jahr gehen, meint
Ihr Pfarrer G.Roth.
Dezember 2010 - ... ritt durch Schnee und Wind ...
In Grombühl ritt Sankt Martin am 12.11.2010 nur durch warmen Regen. Zumindest den Wind gab es aber genau wie in dem bekannten „Sankt Martin“ Lied. Eine große Gruppe von Kindern, Familien und Freunden zusammen mit dem Team des Kinderhauses hatte sich an diesem Freitag zum traditionellen Umzug des Kinderhauses versammelt. Gestartet wurde wie immer in der Thomaskirche mit einer kleinen Andacht mit Pfarrer G. Roth und einer Vorführung der Kinder. Den Eltern wurde von den Kindern vom Licht erzählt, das – wenn es geteilt wird - nicht weniger für den Einzelnen, sondern für Alle mehr wird. Dann ging es los mit dem Laternenumzug durch Grombühl, allen voran ein „echter“ St. Martin „hoch zu Pony“. Die stürmische Witte-rung machte allen nur wenig aus und der Umzug endete mit einem schönen Beisammensein auf dem Außengelände des Kinderhauses, wo alle zu Kinderpunsch, Glühwein und Würst-chen vor zwei kleinen Lagerfeuern schwatzen und verweilen konnten. Besonders gedankt sei daher hier nicht nur Elternbeirat und Personal vom Kinderhaus für die tolle Vorbereitung, sondern auch der Freiwilligen Feuerwehr, die mit kurz-fristigen „Straßensperren“ und dem Bewachen des Feuers wieder mit dabei war.
Dezember 2010 - „Werte schätzen“ in der Thomaskirche
Im Rahmen der „Tage der Wertschätzung“, die vom Kunstforum Grombühl veranstaltet wurden und an denen auch die Thomaskirche teilnahm trafen am Nachmittag des 13.11. Interessierte zusammen, die gemeinsam darüber nachdachten, was und warum ihnen etwas an der Thomaskirche wertvoll ist. Vieles wurde da im Gespräch entdeckt: z.B. die warme Architektur des Hauses, die Musik und Predigten, Gäste und die Vielfalt der Mitglieder und Ehrenamtlichen. Für alle bereichernde Stunden, die durchaus wiederholt werden sollten – dann auch mit mehr Außenwerbung für die, die Thomas nur flüchtig oder noch gar nicht „von innen kennen“ ...
Dezember 2010 - Thomasgemeinde und Kinderhaus haben eine Bitte!
Unterstützen Sie unsere Aktion ‚NIMM ZWEI’ für bedürftige Grombühler/Innen. Es ist gar nicht so schwer, zu teilen und zu helfen. Gern – aber Wie?
Bei einem Einkauf von haltbaren Lebensmitteln nehmen Sie zwei Packungen z.B. Mehl, Zucker, H-Milch, Schokolade, Tütensuppen, Nudeln, Reis oder Konserven. Die erste nehmen Sie für sich, die andere geben Sie an uns weiter. Wir sammeln alle Gaben und übergeben sie dem "Tafelladen Josefszelt". Dort wird ein Weihnachtspaket für MitbürgerInnen geschnürt, die in Armut leben. Die Gaben können vom Buß- und Bettag 17. Nov. bis zum 2. Adventssonntag im Kinderhaus, im Pfarramt oder bei den Gottesdiensten abgegeben werden. Die Kinder des Evang. Kinderhauses werden die Lebensmittel nach dem Nikolaustag in einem Bollerwagen zum Tafelladen bringen.
Januar 2011 - Oekumene - wir sitzen alle in einem Boot.
Einmal im Jahr miteinander beten – das ist eigentlich zu wenig. Aber wenigstens dieses eine Mal sollten wir es bewusst tun! Damit die oekumenische Nachbarschaft gestärkt wird.
Kommen Sie zum Gebet für die Einheit der Christen. Am Sonntag, den 23. Januar 2011 um 18.00 Uhr in St. Josef.
November 2010 - Gemeinsam gegen Armut: Daumendrücken für die Armen
Im Gottesdienst am 10.10.10 um 10.00 Uhr (ein markantes Datum) wurde auf eine weltweite Aktion hingewiesen und es wurden „Daumen gedrückt“. Die „Micha-Initiative Deutschland“ (gegründet von der Evangelischen Allianz) will Christinnen und Christen zum Engagement gegen globale Armut und für weltweite Gerechtigkeit gewinnen. Sie fordert und unterstützt, dass die Millenniumentwicklungsziele, die im Jahr 2000 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden, erreicht werden und vor allem, dass extreme Armut bis zum Jahr 2015 halbiert wird. 189 Staaten, darunter auch die Bundesrepublik, haben diese Erklärung unterschrieben.
Das Leitmotiv der Micha-Initiative – sie ist Teil einer weltweiten Kampagne – ist ein Vers aus dem Buch des Propheten Micha: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist, und was der Herr von dir fordert, nämlich nach Gerechtigkeit streben und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ (Micha 6,8). Einer von ca. 2.000 Sätzen der Bibel, die sich mit Armut und Gerechtigkeit beschäftigen.
Sie sind bei den alttestamentlichen Propheten zu finden, und bei Jesus. Armut ist für Jesus Christus ein zentrales Thema. In seiner Antrittsrede in Nazareth stehen die Armen, Gefangenen und Zerschlagenen im Mittelpunkt. „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkünden das Evangelium den Armen.“ (Lukas 4,18). Er erinnert uns, Armut zu lindern und Gerechtigkeit zu schaffen.
In einer Daumenabdruck-Aktion können wir 2 Dinge miteinander verbinden: Christen versprechen, sich für Gerechtigkeit zu engagieren, gleichzeitig ermutigen die Daumenabdrücke Politiker, sich zu engagieren – damit sie wiederum die Versprechen umsetzen, die Deutschland im Hinblick auf die Millenniumsziele gegeben hat: Dass Armut weltweit bis 2015 halbiert wird. Daher werden die Abdrücke im Rahmen eines Parlamentarischen Abends am 23. November 2010 in Berlin überreicht
Sie können noch „Daumen drücken“ sonntags nach den Gottesdiensten und zu den Sprechzeiten im Pfarramt bis zum 14. November.
Ihr G.Roth, Pfr.
November 2010 - Kirchentag Aschaffenburg – Erfolgreich Leben ?!
8 Grombühler trotzten der Kälte und erwärmten sich beim Kirchentag in Aschaffenburg bei Liedern, meditativem Tanz und Ansprachen im Gottesdienst, sowie heißen Rhythmen einer Musikkapelle, beschwingten Gospels und Jazz. Aktionskünstler zeigten uns, wie wichtig die Balance im Leben eines Christen ist. Sie setzten damit das Kirchentags-Motto sichtbar spielerisch und sehr gekonnt um. In den anschließenden Referaten und Gesprächen wurde hörbar, dass derjenige als Christ erfolgreich zu leben versteht, der sich mit GOTT im Einklang weiß, und somit für Andere segensreich = erfolgreich wird. Zwar darf vor GOTT „äußerer Erfolg“ im Leben durchaus sein, wie die den meisten bekannten Gesprächsteilnehmer Christine Scheel, Matthias Jung, Günther Beckstein und „Tiki“ Küstenmacher betonten - und steht auch nicht im Widerspruch zur Bibel. Aber – und da waren sich alle Teilnehmer auf dem Podium einig – wichtiger ist ihnen der „innere Erfolg“. W.K.
November 2010 - Eine Schatztruhe voller Gemeinsamkeiten ...
... leerten die beiden Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats von St.Josef (S. Ochs-Wührl) und des Kirchenvorstands der Thomaskirche (Dr. W.Kümper) bei einer gemeinsamen Sitzung.
Ein wichtiges Angebot an Christen aus beiden Gemeinden sind die Oekumenischen Gespräche im Herbst.
November 2010 - Kommissar Knifflig beim Kinderbibeltag
17 Kinder aus St. Josef und Thomas haben versucht herauszubekommen, ob es mit rechten Dingen zugeht, dass Menschen sich einem gewissen Jesus von Nazareth anschließen. Sie haben das Rätsel gelöst und die Jünger Jesu ein wenig kennengelernt. Zum Abschluss des Tages haben sich Eltern und Kinder zu einer Andacht eingefunden. Vielen Dank dem fleißigen oekumenischen Team.
Oktober 2010 - Kirche für Kinder – Kinderbibeltag !
Die Thomaskirche und die Josefskirche freuen sich auf den 16. Oktober, wenn Kinder im Grundschulalter zusammenkommen um mit Kommissar Knifflig heraus zu bekommen, ob das mit rechten Dingen zugeht, dass rund um den See Genezareth Leute alles liegen und stehen lassen um sich einem gewissen J.v.N. anzuschließen. Knifflig fragt sich: machen die das freiwillig?
Wenn ihr kommt, werdet ihr es herausfinden! Samstag 16.Okt. 9.30 Uhr – 16.00 Uhr mit Mittagessen und Kaffee für die Eltern. (Unkostenbeitrag 5.-€) Anmeldung bis 08.Okt. in einem der Pfarrämter.
Wir freuen uns über jedes Kind, das den Weg zu uns findet oder gezeigt bekommt. Es ist auch eine Frage an die Eltern, die dabei aufkommt.
Was geben wir unseren Kindern für Geschichten mit auf den Weg ins Leben?
Welche Lieder sollen sie vor sich hin summen? Je mehr der Knopf im Ohr bestimmt, was Kinder hören und mitsingen, desto wichtiger sind die anderen Geschichten und Lieder, die davon erzählen, dass einer mit uns geht, der‘s Leben kennt, der uns versteht: Jesus der Christus. Ihm haben wir die Kinder bei der Taufe anvertraut. Kinderbibeltag ist eine gute Gelegenheit, ihn kennen zu lernen, meint
Ihr Pfarrer G.Roth.
Oktober 2010 - Die Sonne scheint auf das Kinderhaus
Vor 10 Monaten wurde das neue Kinderhaus unterhalb der Thomaskirche bezogen und wir konnten die Inneneinrichtung besichtigen und in diesem Sommer auch die fast vollendeten Außenanlagen. Wer das Gebäude aber aufmerksam betrachtet und z.B. von der Kirchenwiese aus auf das Dach der Nordseite blickt, entdeckt dort eine Solar-Anlage (siehe Foto). Eine noch größere Anlage befindet sich auf dem Dach der Südseite. Auf dem Dach der Thomaskirche steht seit 2002 eine Solaranlage mit 44 Modulen, das entspricht 5,28 kWp. Die Anlage auf dem Kinderhaus ist wesentlich größer und die Module lassen sich - entsprechend der Weiterentwicklung in der Solartechnik – nicht einfach vergleichen. Auf der Südseite sind 315 Module installiert mit insgesamt 24,41 kWp, auf der Nordseite 126 Module mit insgesamt 7,08 kWp.
Den Nutzen der Anlage auf der Thomaskirche hat – nach Abzahlung des Kredits – die Gemeinde. Die Anlage auf dem Kinderhaus wurde von der GKV (Gesamtkirchenverwaltung) errichtet und entsprechend geht der Nutzen dorthin. Erfreulich, dass unsere Kirche die Dächer ihrer Gebäude nutzt, um den Sonnenschein als umweltfreundliche Energie einzufangen.
September 2010 - Erfolgreich leben ?!
Das Motto des unterfränkischen Kirchentags in Aschaffenburg greift mitten hinein in die Lebenspraxis. Erfolgreich leben, wer will das nicht? Den Kirchengemeinden in Aschaffenburg ist es gelungen namhafte Referenten für diesen Tag zu gewinnen. Pfr. Tiki Küstenmacher, der Karikaturist und Autor (Simplify your life) wird auf dem Marktplatz sprechen. Aus verschiedenen Blick-winkeln soll dabei die Frage be-leuchtet werden, was "Erfolg" ist und was ihn ausmacht. Das Fragezeichen steht dafür, dass die verbreiteten Vorstellungen von Erfolg kritisch befragt werden sollen; das Ausrufezeichen dafür, dass es einen christlichen Gegenentwurf gibt, der auch den vermeintlich Erfolglosen eine Perspektive eröffnet.
Auf dem Podium werden Dr. Günther Beckstein (Ministerpräsident a.D.) und der Therapeut Matthias Jung (Ich liebe dich, nur nicht grad jetzt) diskutieren.
Main GospelTrain, Orion Jazzcombo, Jongleure und Clowns werden für Auflockerung sorgen. Gleichzeitig ist Kinderkirchentag und Detlev Jöker, Liedermacher, gibt ein Mitmachkonzert und Regionalbischof Chr. Schmidt schließt den Tag mit einem Wort auf den Weg.
Die Thomasgemeinde hat sich entschlossen, den Gemeindeausflug auf diesen Tag zu legen (statt des üblichen 3. Okt.) um nach Aschaffenburg zu fahren. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind! Um den bestellten Bus gut auszulasten laden wir auch die Nachbargemeinden zur Mitfahrt ein. Bis dorthin wünscht Ihnen gute Zeit
Ihr G. Roth, Pfr.
September 2010 - Mit dem Rad auf dem Jakobsweg
Trotz großer Hitze haben am 12. Juli zahlreiche Seniorinnen in Gedanken Herrn Professor Weiß auf seiner Radtour auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela begleitet und erhielten anschaulich viele spirituelle und praktische Eindrücke, die der Referent auf seiner Reise gesammelt hatte. Das Publikum war begeistert und hatte viele Fragen.
W.K.
September 2010 - Neues vom Team im Kinderhaus
Ab September werden sich 16 Fachkräfte, Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen um die 72 Kinder im Alter von 1-6 Jahren kümmern. Unsere elternfreundlichen langen Öffnungszeiten von 7.00 bis 18.00 Uhr (vergleichen Sie ruhig mit andern Einrichtungen) werden durch den gestaffelten Personaleinsatz möglich und trotzdem haben die Kinder klare Bezugspersonen. Frau S. Kugler kehrt aus der Elternzeit zurück und ganz neu im Haus ist Florian Chees, Berufspraktikant und echter Grombühler. Gute Nerven und Ideen wünschen wir dem Team unter der Leitung von Sabrina Muselmann u. Anna Lena Enzmann.
September 2010 - Granatapfel gefällig? Biblische Pflanzen in unserem Kirchengarten
Zwar ist die Dattel – trotz der gegenwärtigen Hitzewelle – bei uns nicht heimisch, doch zu probieren war sie gleichwohl in unserer Kirche am Abend des 14. Juni. Diese leckere Frucht stammt nämlich von einer der „Pflanzen der Bibel“, um die es „Auf dem Weg zum Bibelgarten“ bei uns an jenem Montag ging. Auch ein Granatapfel erwies sich als schmackhaft und hübsch anzusehen, seit kurzem ziert ein zartes Granatapfelpflänzchen unsere Kirchenwiese. Seine Früchte werden zwar auch bei guter Pflege noch einige Jahre auf sich warten lassen, aber immerhin, der Anfang ist gemacht!
Auch ein Feigenbaum, Myrrhe und einige andere Pflanzen der Schrift wurzeln schon auf unserem Grund, weitere werden folgen.
Nach einer Stärkung aus Gegrilltem und guter Laune im Garten ging es bald zur Sache, nämlich um den Garten selbst: Die Referentin zum Thema, Frau Mag. Hilde-Marie Groß aus Gerchsheim, hatte neben lebendigem Blattwerk, Zweigen, Knospen und Früchten auch eine Unterlage mit allen Pflanzen der Bibel nebst der dazugehörigen Bibelstelle für die Anwesenden im Gepäck. Von der Akazie bis zur Zeder, über Papyrus und Pfeffer, Wein und Weihrauch bekamen die etwa 30 Gemeindeglieder und Gäste von St. Josef allerlei zu hören und zu ertasten, zu schmecken und zu erschnüffeln. Die sympathische Expertin hatte die ersten Pflanzen für unseren Garten gleich mit besorgt, die ersten wurden noch am Abend eingepflanzt. Den Abschluss des Abends machte ein fröhliches Begießen, die Gärtner nahmen dazu Sekt, die Gewächse begnügten sich mit Wasser…
C. Kaufhold (PS: Wer die erwähnte Pflanzen-Bibelstellen-Unterlage noch haben möchte, kann sich gern an das Pfarramt wenden, eine hübsche Bildübersicht hängt auch im Vorraum zu unserer Kirche)
September 2010 - Abschied von Frau Pfrin. i.E. Dr. Nina Lubomierski
So haben sie viele von uns gekannt, mit einer ihrer Töchter Elisabeth oder Johanna auf dem Arm im Gottesdienst oder bei der Minikirche oder beim Kinderbibeltag, bei den Senioren oder auch bei einem Hausbesuch. Seit 2005 war sie zunächst Lehrvikarin bei Pfr. Roth, der sie als Mentor im praktischen Dienst als Pfarrerin anleitete, dann nach dem 2.Examen wurde die gebürtige Hanseatin aus Hamburg in den lebenslangen Dienst als Pfarrerin ordiniert und wirkte in Thomas ehrenamtlich mit. Nun endlich - für sie, leider für uns – wurde sie ganz in die bayerische Landeskirche aufgenommen und sie gehört nicht mehr zu den „Gästen und Fremdlingen“, sondern ist ganz in Bayern angekommen, wie Pfr. Roth beim Abschiedsgottesdienst am 18. Juli betonte. Mit einem Empfang und einer Box voller sinniger Wünsche wünschten wir ihr Gottes Segen für die kommende Zeit.
Mai 2010 - Damit ihr Hoffnung habt!
Ja, das wär’s. Über das Wasser gehen können. Wie es von Jesus erzählt wird. Er kommt den Jüngern auf dem See Genezareth entgegen, als sie bei Sturm im Boot in Angst und Not geraten sind. „Fürchtet euch nicht!“ Auf dem Meer des Lebens haben wir oft keinen sicheren Boden unter den Füssen. Immer häufiger gehen Menschen unter in Sorgen, in Ängsten. Sie geraten in tiefe Schulden oder in die Untiefen einer körperlichen oder seelischen Abhängigkeit.
Immer öfter auch Jugendliche. Darum will die Konfirmation in diesem Alter die Kids bekräftigen und bestärken. Sagt ihnen zu, dass sie auf dem Meer des Lebens durch den Glauben einen festen Tritt gewinnen. In einem Witz über den Seewandel versuchen 3 Leute übers Wasser zu gehen. Einer schafft es. „Es ist leicht, du musst nur wissen, wo die Steine liegen“. Das feste Vertrauen auf Gott und die Hoffnung lassen dich wissen, wo es Halt gibt. Du kannst sicher, aufrecht gehen. Wie von einer inneren Kraft getragen. Das ist die Botschaft. An Pfingsten feiern wir das Fest, das davon berichtet, wie die Jünger Jesu diese
Kraft bekamen. Wie sie ermutigt wurden und lebenstüchtig. Sie berichten davon, dass Jesus bei ihnen im Boot ist und dass seine heilende Kraft noch immer wirkt. Ich wünsche unsern KonfirmandInnen und Ihnen allen, dass Sie „wissen, wo die Steine liegen“, weil sie auf Jesus Christus hören. Ein frohes Pfingstfest wünscht Ihnen Ihr
G.Roth, Pfr.
April 2010 - Der Weg ist frei für etwas Neues!
Nur zwei Personen sind auf diesem Bild zu sehen, zwei Frauen unter dem Kreuz. In der Passionszeit sind wir ihnen nachgegangen, erinnern Sie sich? Und als es schien, alles sei vorbei, „gekreuzigt, gestorben und begraben“, wie Christen aller Konfessionen gemeinsam und heuer sogar zeitgleich bekennen, da war der Stein weggerollt! Wohin? Das kann man hier recht gut sehen. Uns Menschen überrollt er nicht, wohl aber das, was wir gelegentlich „glauben“. Was das ist? Jetzt muss man schon ein wenig genauer auf diesem Bild nachforschen. Wir lesen dort, was für möglich und vor allem für unmöglich gehalten wird. Und merkwürdig: Eine Tafel ist leer! Was müsste auf ihr wohl noch geschrieben stehen? Was soll der Stein bei Ihnenwegräumen? Wie auch immer, der Stein von Ostern ist ins Rollen gekommen, er ist unterwegs, zu uns, auch in uns. Selbst wenn es oft den Anschein hat, als folgten die Regeln der Welt oder unseres Herzens der Dynamik dieses Geschehens nicht: das „Auferstanden von den Toten“ bricht sich Bahn, unaufhaltsam, unsere inneren Widerstände und die in der Welt werden nicht das letzte Wort haben. Es tut gut, darauf zu vertrauen. Am besten macht man das gemeinsam, wie die Jünger damals. Wir sind nicht die „Macher“ dieser Entwicklung, wir sind deren Zeugen, so wie die beiden Frauen. Es war auch ein junger Mann dabei, und ein älterer kam noch hinzu. Zu dieser kleinen Schar, deren Weg frei wurde durch Ostern gehören auch wir. Wir können Sie erleben, sonntags zum Beispiel oder in manchen Begegnungen im Alltag. Der Weg ist ja jetzt frei dazu...
C.Kaufhold
April 2010 - Abschied vom EINE WELT LADEN
Annette und Dr. Wolfram Hartmann Frobenius müssen aus beruflichen Gründen ihre Mitarbeit beenden. Seit 2001 haben Sie an jedem 3. Sonntag im Monat das Angebot an fair gehandelter Ware einladend dargeboten, haben eingekauft, ausgezeichnet und abgerechnet und den Gewinn an die Philippinische Partnergemeinde abgeführt. Mit hoher Präzision und viel Liebe zur Sache waren sie tätig. So, dass wir dachten, das könnte noch Jahre lang so gehen. Nun kommt es anders und es bleibt uns nur, allerherzlichsten Dank zu sagen und für die neuen Herausforderungen viel Glück und Segen zu wünschen. Das Restteam (G. Gebhardt und H. Koch) hofft sehr, dass der Laden mit neuen Mitarbeitern weitergeführt werden kann. Wer hätte Interesse an dieser wichtigen Aufgabe?
April 2010 - Evangelische Jugend „Freizeitdetektive auf heißer Spur“
Ferienfreizeit für 7- bis 11-Jährige vom 22.-28. Mai 2010. Eine Woche voller Spiel, Spaß und Spannung mit tollem Programm rund um das Thema „Detektive“ im CVJM-Freizeitzentrum Münchsteinach. Alles ist organisiert und für Busfahrt, Übernachtung und gutes Essen, Material, Eintrittsgelder und Versicherung beträgt der Reisepreis nur 100,- €. Unter der bewährten Leitung von Anika
Schäder und ihrem Team können 40 Kinder aus Grombühl (Thomaskirche), Versbach (Hoffnungskirche) und Lengfeld (Ökumenisches Zentrum) eine abwechslungsreiche und erholsame Ferienwoche verbringen. Auskünfte (Prospekt) im Pfarramt.
Anmeldeschluss ist am 14. April.
April 2010 - Kirchgeld 2010 eine freundliche Bitte
In Bayern gehen die Uhren anders, heißt es. Stimmt. Jedenfalls was das Kirchgeld betrifft. Anders als im übrigen Bundesgebiet zahlen wir Bayern 1% weniger Kirchenlohnsteuer! Dafür erbitten wir einmal im Jahr das Kirchgeld, das direkt der Ortsgemeinde zugute kommt. Wir wollen es 2010 für die Rekultivierung der Kirchenwiese verwenden, die durch die Container stark beschädigt wurde. 1500.-€ sind dafür veranschlagt. Die Arbeiten sind an die gemeinnützige Aktion „Jugend für Arbeit“ (kurz "aja") vergeben. Vielleicht bringen wir soviel zusammen. Dann kann im Herbst wieder auf der Wiese gespielt und gefeiert werden. Verstehen Sie also den Kirchgeldbrief, der im April zentral von München aus verschickt wird, als Gelegenheit, etwas Gutes für die Thomasgemeinde zu tun.
April 2010 - Schwungvoller Gottesdienst der Frauen in der Thomaskirche
Der Weltgebetstag ist immer wieder ein Erlebnis, oder wenn man es mit der Stimme der Mitfeiernden wie-der gibt „einer der schönsten Gottesdienste im Jahreslauf“. Am 5. März hat das ökumenische Team von Thomas und St. Josef die musikalischen und liturgischen Ideen der Frauen aus Kamerun rhythmisch und engagiert hörbar gemacht, auch wenn es schwer fällt, die fröhliche Leichtigkeit der Tänze und Lieder in die eigene Realität zu übertragen. Schön war es, den Ministrantinnen beim Tanz am stilvoll dekorierten Altar zuzuschauen und zu erleben, wie das gemütliche Zusammensein den spirituellen Teil des Abends abrundete: Afrikanische Leckereien und liebevoll in den Landesfarben Kameruns „grün-gelb-rot“ gedeckte Tische und ein Quiz luden noch zum Bleiben ein. Zum Abschluss bekam jeder ein Säckchen mit Steinen mit nach Hause, die symbolisch an das schöne Erleben eines gelungenen Abends erinnern und einladen sollen zum nächsten Weltgebetstag:
Auf Wiedersehen am ersten Freitag im März 2011!
März 2010 - Sieben Wochen stille Zeit: Passionszeit
Das Leid ist in der Welt allgegenwärtig und füllt die Zeitungen und Nachrichten. Das Leid wird gern verdrängt. Wir halten es kaum aus. Die Religion lässt das Leid zu. Gibt ihm eine Stimme. Menschen dürfen laut klagen, gar weinen. Der Leidensdruck soll sich lösen können, indem wir Schmerz, Kummer, Zorn, Enttäuschungen ansprechen. Die Passionszeit gibt Gelegenheit dazu. In den Passionsandachten betrachten wir Frauen am Rand des Leidensweges Christi. Sie sahen, wie er zusammenbrach unter der Folter und unter dem Kreuz und sie schämten sich ihrer Tränen nicht. Jesus wurde zum Symbol für alle, die zusammenbrechen unter der Last des Lebens. Sei es eine Krankheit, der Verlust eines Menschen oder der Verlust der Existenz, Wo immer das Leiden über die Menschen kommt, wo immer etwas zusammenbricht, weinende Frauen, mutige Frauen, warnende Frauen verdrängen nicht, sie stellen sich. Ob in Haiti oder Afrika oder in Palästina, ob für den Frieden oder für die Menschenrechte oder für soziale Gerechtigkeit, wir können an ihnen ablesen, dass es gut und wichtig ist, sich nicht zurück zu ziehen, sondern der Wahrheit eine Stimme zu geben. Auch in unserm Land sind vor allem Frauen von Benachteiligung und größerer Belastung betroffen. Die Andachten fragen nach der Verbindung zwischen unseren Problemen und dem Leid Christi. Auch wenn Sie nicht zu einer der Andachten kommen können, nehmen Sie die 7 Wochen als Anstoß, über Privates und öffentliches Leid nachzudenken. Worunter leidet Jesus heute?
G.Roth
März 2010 - Zum ersten Mal beim Neujahrsempfang ...
... der Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen war Pfr. Martin Renger dabei, der seit 1.1.2010 die 1.Pfr.Stelle für Krankenhausseelsorge im Klinikum der Universität innehat. Er wurde herzlich in der Runde begrüßt. Der Abend gilt als Dank für den Einsatz der ca 40 ehrenamtlich tätigen Gemeindeglieder der Thomasgemeinde.
Februar 2010 - Highway to Heaven –
der Titel dieses Songs fiel mir ein, als ich diese Zeichnung sah. Eigenartig, nicht wahr? Eine Leiter ist doch keine Autobahn! Stimmt. Eine Leiter zu besteigen strengt an, ist nicht ungefährlich und es geht langsam aufwärts. Diese hier endet sogar im Nichts. Wie komme ich darauf, dass die Zeichnung etwas mit dem Himmel zu tun haben könnte? Mir ist eine der großen Erzählungen der Weltliteratur vor Augen..
"Joseph und seine Brüder" hat sie Thomas Mann genannt, der sie neu erzählt hat. Sie stammt aus dem 1. Buch Mose. Jakob der Sohn des Isaak und der Rebecca muss einen langen Weg gehen, bis er der Vater des Joseph werden kann. Einen Weg der Suche nach seiner Bestimmung. Schuld und ihre Folgen bestimmen seinen Weg. Er hätte gern den kurzen Weg zum Himmel gehabt. Darum hat er dem Glück etwas nachgeholfen und seinen Bruder Esau betrogen. Im Traum sieht er zwar die Leiter, aber sie ist nicht frei für ihn, dort gehen nur die auf und ab, „die ein reines Herz haben“, heißt es im Song. Jakob hat keins. Der Wunsch, den Himmel auf Erden zu erleben, ist groß. Menschen wenden viel Energie dafür auf, sparen dafür, trainieren dafür, werden kreativ usw. Und dann suchen sie ein Stück Himmel in der Südsee oder bei einem sportlichen Erfolg oder in einem Kunstwerk oder auch bei einem Faschingsball. Aber es ist immer mühsam und was wir erreichen sind nur ein paar Stufen auf der Leiter des Vergnügens, die den Himmel nicht ersetzen kann. Also?
Lassen sie uns das eine tun und den echten Himmel nicht aus den Augen verlieren. Erinnerung daran gibt es jeden Sonntag in jedem Gottesdienst. Gute Zeit wünscht Ihnen
G.Roth, Pfr.
Februar 2010 - neuer Klinikpfarrer für erste ev. Pfarrstelle im Klinikum Würzburg
Der 54-jährige Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche und Gestaltstherapeut Martin Renger hat Pfarrer Johannes Gortner auf der Ersten Pfarrstelle im Klinikum der Universität Würzburg abgelöst. Mit Martin Renger kommt ein erfahrener Pfarrer und Klinikseelsorger ans Universitätsklinikum. Nach dem Studium der evangelischen Theologie In Erlangen und Münster/Westfalen und dem Lehrvikariat in Billingshausen war er Pfarrer in Versbach, Unteraltertheim und Rottendorf. 1994 absolvierte er ein klinisches Seelsorgejahr an der Würzburger Universitätsklinik zur Weiterbildung nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie. 1995 wurde er für die Klinikseelsorge an der Orthopädischen Klinik des König-Ludwig-Hauses beauftragt. 2004 war er tätig im Kreiskrankenhaus Kitzingen und zuständig zur überkonfessionellen Seelsorge für Schwer- und Langzeitkranke, Sterbende und ihre Angehörigen und zur Begleitung des medizinischen Personals.
2001 bis 2005 absolvierte er eine Weiterbildung zum Gestaltstherapeuten in Nürnberg. Er hat eine Weiterbildung zum Supervisor begonnen. Martin Renger ist Mitglied verschiedener fachspezifischer Gesellschaften, zudem im ökumenischen Arbeitskreis „Enneagramm“, im Hospizverein Würzburg, in der Telefonseelsorge, sowie im Krisendienst Würzburg. Die Seelsorgearbeit am Klinikum findet im Rahmen eines ökumenischen Gesamtkonzepts statt. Innerhalb dieser Struktur bildet der erste evangelische Klinikpfarrer gemeinsam mit dem Inhaber der zweiten Pfarrstelle, Pfarrer Heinrich Spittler, ein gleichberechtigtes Leitungsteam für die evangelische Seelsorge neben Gottesdiensten und der Seelsorge am ZOM und in der Kopfklinik gehören auch Geschäftsführungsaufgaben zu dieser Stelle. Weitere Arbeitsfelder sind die Ausbildung von ehrenamtlichen SeelsorgerInnen und die Zusammenarbeit mit dem medizinischen und pflegerischen Personal. Martin Renger ist zugleich Pfarrer an der evangelischen Thomaskirche Würzburg-Grombühl und geborenes Mitglied des Kirchenvorstandes.
W.K.
Februar 2010 - Schnelle Post per E-Mail ...
... ein neuer Service von Thomas grüßt: Holen Sie sich öfter Informationen im Internet und haben Sie auch ein eigenes Postfach für individuelle E-Mail, die nur für Sie bestimmt sind? Dann können Sie in Zukunft auch monatlich unser Mitteilungsblatt Thomas grüßt als E-Mail im PDF-Format (und mit Farbfotos!) erhalten – und damit einige Tage früher als bei
Zustellung durch unsere Gemeindehilfen. Wir wollen mit der Zeit gehen und bieten Ihnen diesen Service an. Sie müssen lediglich Ihre E-Mail-Adresse dem Pfarramt mitteilen – formlos und natürlich am schnellsten per E-Mail unter pfarramt.thomaskirche.wue@elkb.de - und schon werden Sie in den Verteiler
aufgenommen. Selbstverständlich ist der Datenschutz dabei gewährleistet.
Februar 2010 - Weltgebetstag der Frauen - Alles, was Atem hat, lobe Gott
Aus Kamerun, einem zentralafrikanischen Land, kommt die Liturgie zum Weltgebetstag (WGT) 2010. Die Republik nennt sich selbst „Afrika im Kleinen. Gut 18 Millionen Menschen leben in Kamerun, 50 % sind christlich (halb und halb kath. und ev.) geprägt, 40 % gehören animistischen Naturreligionen an, 20 % sind Moslems. Es gibt kaum religiöse oder ethnische Konflikte. Ein schlimmes Übel aber ist die Korruption in dem zwischen Arm und Reich tief gespaltenen Land. Alles, was Atem hat, lobe Gott?
Die Weltgebetstagsfrauen wollen Gott loben, der ihnen das Leben geschenkt hat, den Atem, mit dem sie immer wieder neu Hoffnung schöpfen können und Kraft finden, für Veränderungen zum Guten. Feiern und Beten Sie mit am 1. Freitag im März: Fr. 05.03., 19.00 Uhr
Februar 2010 - Neujahrsempfang für die Ehrenamtlichen
Am 15.01.2010 waren gut 50 Ehren- und Hauptamtliche zum Neujahrsempfang in die Thomaskirche gekommen und verlebten fröhliche und unbeschwerte Stunden. Die vielen bildlichen Informationen über den Bau des Kinderhauses und die Ereignisse des abgelaufenen Jahres ließen die Zeit im Fluge vergehen. Gutes Essen und anregende Gespräche und der Dank für die Mitarbeit beim Geschenketisch kamen ebenfalls zu ihrem Recht. Fünf neue Mitarbeiterinnen des Kinderhauses und der neue Hausmeister Günther Herberth wurden vorgestellt und der neue 1. Pfarrer für Klinikseelsorge, Pfr. Martin Renger, (links i Bild). W.K.
Februar 2010 - Höhere Temperaturen im letzten Sommer ...
... aber weniger Sonnenstunden für unsere Solar-Anlage! Erinnern Sie sich an einen heißen Sommer 2009? Natürlich werden Sie sagen, wie oft habe ich geschwitzt, war am liebsten in der kühleren Wohnung oder im Schwimmbad. Nun mussten wir zum Jahresende aber feststellen, dass hohe Temperaturen in den Sommermonaten nicht gleichzeitig mehr Sonnenstunden für unsere Solaranlage auf dem Kirchendach erbracht haben. Im Gegenteil, denn seit Inbetriebnahme im Jahr 2002 war der Ertrag noch nie so niedrig. Zum zweiten Mal konnte der prognostizierte Sollwert von 4.800 kWh nicht erreicht werden. Während wir in den vergangenen Kalenderjahren jeweils ein Plus zwischen 4 und 11% hatten, erreichen wir in 2009 nur 4.586 kWh und damit ein Minus von 4,4%. Das schmälert leider auch den finanziellen Ertrag, den wir für die Stromeinspeisung ins Netz erhalten. So hoffen wir auf mehr Sonnenstunden 2010 und damit ein besseres Ergebnis. – Es muss dabei ja gar nicht so heiß sein wie im Sommer 2009, denn viele Menschen – gerade auch ältere – vertragen die Hitze nicht so gut. Aber da sind wir beim Klimawandel und das ist ein ganz anderes Thema! -
Dezember 2009 - Wie nah ...
... liegt das immer wieder beieinander, Freude, große Freude und kleines, großes Leid! Jahrtausende alte Erfahrungen dürfen, bzw. müssen wir immer wieder von neuem machen. Manche meinen, es ist besser, sich gar nicht erst zu freuen, dann wäre auch das Leid nicht so groß. Wenn’s nur ginge!. Wir haben unsere Empfindungen nicht wirklich im Griff. Darum ist es besser, bewusst mit ihnen zu leben. Die Bibel erzählt von Menschen und von Gott, wie sie mit den großen Empfindungen umgehen. Darum ist es so spannend, an Weihnachten davon zu hören, wie die Freude die Welt verändert hat. Gott ist bei uns! Gott liebt diese Welt! Eine Welt in der wir so oft erschrecken, weil so viel Böses geschieht. Auch heuer wird das am Fest und zum Jahreswechsel aneinander stoßen. Wir möchten aus der Freude leben – und machen einander eine kleine – wir müssen mit der Ungerechtigkeit leben und mit den Unfällen und Krankheiten und wir erschrecken zutiefst.
Weihnachten und das neue Jahr rufen die elementaren Fragen in uns wach. Welche Freude trägt uns? Welche Angst lähmt uns? Beweisen kann ich es Ihnen nicht, aber weitersagen kann ich, was Menschen immer wieder erfahren haben: die Verbindung mit Gott durch Jesus v. Nazareth kann das Herz so stark machen, dass es dem Leben standhält, ohne hart zu werden, ja dass es sogar möglich wird, Freude weitergebend auszustrahlen. Wir werden geliebt! Alle. Ein freudiges Weihnachten und ein mutiges Neujahr wünscht Ihnen
G.Roth, Pfr.
Dezember 2009 - Besten Dank ...
... liebe Grombühler Feuerwehr für Euren jährlichen Einsatz beim Martinsfest des Kinderhauses. Eigentlich sollte hier ein Foto vom Martinsfeuer erscheinen, aber es war zu dunkel. So sagen wir auf diese Weise besten Dank für Ihre zuverlässige Hilfe und Sicherung unsrer Aktion am Martinstag!
Dezember 2009 - Neuigkeiten von der ökumenischen Minikirche
Im Sommer mussten wir Abschied nehmen von Frau Hofmann von St. Josef, die in ihren wohlverdienten Ruhestand ging. Zum Glück wurde ihre Stelle sofort mit der Gemeindeassistentin Susanne Fleck wieder besetzt. Zudem können wir uns seit über einem Jahr über die Unterstützung von Alexandra Grund freuen, die mit ihrer Gitarre fast unverzichtbar geworden ist. Weiterhin gilt die herzliche Einladung an alle Kinder bis ca. 8 Jahre zum gemeinsamen Beten, Singen, Zuhören, Basteln, Lachen ...
Dezember 2009 - Aus Alt mach Neu
Wir sind umgezogen Das neue Haus ist fertig Seit Mitte November sind die Kinder Gruppe für Gruppe in das neue Haus eingezogen. Je nachdem die Räume fertig waren. Auch nach der offiziellen Einweihung zu Beginn des neuen Kirchenjahres am 1.Advent waren immer wieder Handwerker im Haus um letzte Handgriffe zu tun. Tag für Tag fühlen sich Kinder und Erziehende heimischer. Möge das Haus lange Für Kinder da sein!
Dezember 2009 - Basteln für das Kinderhaus
„Auf den 1. Advent, die Einweihung des neuen Kinderhauses, freut sich auch der Seniorenclub der Thomaskirche. Drei Nachmittage haben wir eifrig gearbeitet. Wir hatten viel Freude dabei Weihnachtssterne, Karten, Glöckchen und andere schöne Dinge zum Verkauf für das Kinderhaus zu basteln. Mit dem Erlös kann Spiel- und Lernmaterial angeschafft werden. - Wir wünschen den Kindern und ihren Betreuern viel Spaß dabei.“
Diese Zeilen schrieb uns Frau Monika Schäder vom Seniorenclub, während am Neubau noch die Handwerker tätig sind, die Kinder aus den Containern zurück nun schon ins neue Haus ziehen durften und sich eingewöhnen und alle gespannt auf den Tag der Einweihung warten. - Thomas grüßt hätte gerne von der Einweihung berichtet, aber wir mussten schon drucken, damit das Dezember/Januar-Heft rechtzeitig im Umlauf ist. Vielleicht können wir im Februar noch einige Fotos als „Nachlese“ bringen.
November 2009 - 1989 – 2009 schon 20 Jahre?
Als ich im Frühjahr dieses Jahres zu einem Familientreffen in den Harz fuhr, freute ich mich. Ich freute mich, weil ich auf der Autobahn nach Erfurt keine Grenze passieren musste, an der ich wie eine Kriminelle behandelt würde. Ich war erleichtert, weil ich keine Angst haben musste, dass bei einem Fahrfehler die Polizei eines Unrechtsstaats hinter mir her war. Und ich war froh, dass ich meinen Verwandten mitbringen durfte, was ich wollte.
Wie anders war es vor 20 Jahren gewesen, als die Mauer noch stand. Schikane an den Grenzübergängen, die Angst meiner Eltern vor der Polizei, das Verbot, bestimmte Bücher mitzubringen, die Freude der Verwandten über Dinge, die uns selbstverständlich waren, wie Kaffee und Schokolade. Es ist so viel passiert in den letzten 20 Jahren. Nicht alles allein zum Besseren, das wurde auch beim Familientreffen deutlich. Arbeitslosigkeit bereitet einigen meiner Verwandten Sorgen, ein Cousin sieht aus, als würde er mit Neonazis sympathisieren. Viele sind von der Politik enttäuscht. Dann aber werden Bilder herumgezeigt, vom letzten Urlaub auf den Kanaren, von der Tochter, die jetzt in den USA lebt, vom neuen Badezimmer mit den goldfarbenen Armaturen. Alles vor 20 Jahren undenkbar.
In meiner Freude über diesen Wandel ist auch immer Bewunderung. Bewunderung für die
Menschen in der DDR, die im Herbst vor 20 Jahren gegen ihre Regierung demonstrierten. Am 9. Oktober 1989 gingen 70.000 Menschen in Leipzig auf die Straße - der Startschuss der friedlichen Revolution. Vorangegangen war eines der Friedensgebete in der Nikolaikirche, in der sich schon seit Mitte der 80er Jahre Christen regelmäßig zum Gebet für den Frieden einfanden. Das biblische Wort, nachdem Schwerter zu Pflugscharen werden sollten (Jes 2,4; Mi 4,3), hatte die Hoffnung der Menschen auf Frieden beflügelt und sie auf die Straße getrieben. Als sich dann die weltpolitische Lage im Herbst 2009 änderte, fiel die Mauer – am 9. November 1989.
20 Jahre später macht mir dieses Geschehen in Leipzig Mut, an die umstürzende Kraft des
biblischen Wortes zu glauben. Eine Kraft, die nicht allein mein Privatleben verändern kann, sondern auch die Politik.
Ihre Pfr. i.E. Nina Lubomierski
November 2009 - Oekumenischer Gedenkweg ...
... zu den Grombühler Stolpersteinen am Buß- und Bettag, 18.11.09 um 17.00 h. Der Buß- und Bettag fordert uns auf und ermutigt uns, auch die dunkle Seite der Kirchengeschichte
anzuschauen. Dazu gehört das Versagen gegenüber den Deutschen jüdischen Glaubens und gegenüber den zum Christentum übergetretenen Gemeindegliedern, die getauft worden waren. Die christlichen Kirchen haben sich während der Naziherrschaft nicht schützend vor sie gestellt. Nur subversiv wurde von einzelnen Pfarrern, einzelnen Judenchristen geholfen.
Am Buß- und Bettag wollen die Kirchengemeinde St. Josef und Thomaskirche einige exemplarische Stolpersteine aufsuchen und so einen besonders nachdenklichen Weg durch Grombühl zurücklegen. Eine Stunde Zeit zur Bitte um Vergebung. Gehen Sie mit! Wir treffen uns um 17.00 Uhr in der Kapelle der Josefskirche.
November 2009 - Essen für einen guten Zweck ...
... am 22.11.2009 ab 11.30 Uhr, Lindleinstraße 7. Es ist eine gute Tradition, dass Grombühler Christen Ende November zum Eintopfessen am „Tag der offenen Tür“ in die Evang. Kinder- und Jugendhilfe des Diakonischen Werks Würzburg eingeladen werden. Über die Verwendung der Spenden für einen guten Zweck entscheiden die Kinder und Jugendlichen.
November 2009 - Oekumenischer Kinderbibeltag ...
... am Buß- und Bettag – 18.11.2009;7.30 – 15.00 Uhr, St. Josef; für Kinder der 1.-6. Klasse; mit Frühstück! Der Buß- und Bettag ist ein schwieriger Tag für berufstätige Eltern. Die Kinder haben schulfrei, die Eltern müssen arbeiten! Denn 1994 wurde der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag abgeschafft. Zur Entlastung der Eltern und um dem Buß- und Bettag wieder ein religiöses Gesicht zu verleihen, hat sich das ökumenische KIBI-Team für diesen Tag als Kinderbibeltag entschieden:
Thema: Du stellst meine Füße auf weiten Raum (Ps 31,9).
Beginn um 7.30 Uhr mit Frühstück; ab 9.00 Uhr Programm; ca
12.30 Uhr Mittagessen; 14.30 Uhr Andacht (mit den Eltern).
Abschließend Kaffee, Tee und Kuchen für alle.
Unkostenbeitrag: 5,00 €; mit Frühstück 6,00 €
Bitte melden Sie Ihre Kinder über das Pfarramt der Thomaskirche an (Tel. 22518).
November 2009 - Am Erntedankfest gab es Dank auszusprechen ...
für die Früchte des Feldes und der Gärten, aber auch für Menschen und ihre Begabungen, die sie der Thomasgemeinde seit Jahrzehnten zur Verfügung stellen. Ohne diesen Dienst wäre ein Gedeihen des kirchlichen Lebens nicht denkbar. Vier Gemeindeglieder
wurden für 130 Jahre Ehrenamt geehrt: Herr Friedrich Kraft für 40 Jahre im Kirchenvorstand, davon viele Jahre als Vertrauensmann, als Kirchenpfleger („Finanzmanager“), im Evang. Verein Grombühl und im Evangelischen Arbeiterverein Würzburg (EAV). Frau Erna Wittich für 30 Jahre im Büchereiteam, im Kirchenvorstand, als Austrägerin für „Monatsgruß“ und „Thomas grüßt“, für Geburtstagsbriefe und Mitwirkung im Gottesdienstteam von „mittendrin“. Frau Betty Irrgang für 40 Jahre als Gemeindehilfe, „Monatsgruß“ und „Thomas grüßt“, Mitarbeit im Team des Seniorenkreises und der Kuchenbäckerinnen für den Kirchentee. Frau Anika Schäder für 20 Jahre Kinder- und Jugendarbeit (seit der Konfirmation), Kinderbibelwoche, Kinderfreizeit und Festausschuss des Kirchenvorstands. Allen Geehrten gratulieren wir sehr herzlich. Sie sind Vorbild und Ansporn! Die Ehrung nahmen vor: Dr. Kümper (links im Bild) und Pfr. Roth.
November 2009 - Aus alt mach neu!
Wir ziehen um ! Das neue Haus wird fertig! In rekordverdächtiger Bauzeit entstand am Platz des Kindergartens von 1959 das Kinderhaus von 2009! Manchmal gerieten wir ins Stolpern, weil es gar so schnell ging und die Lieferanten kaum nachkamen, aber die Geduld hat sich bewährt, wir können das neue Haus feierlich einweihen und es unter den Segen Gottes stellen.
Für die ganze Gemeinde ist das ein Festtag, der die Zuwendung zu Kindern und Eltern für weitere Generationen markiert. Sie sind alle herzlich eingeladen, zum Tag der offenen Tür, den wir mit dem Familiengottesdienst zum 1. Advent beginnen.
Oktober 2009 - Andacht ...
So spricht Gott: Ich schenke ihnen ein anderes Herz und einen neuen Geist. Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust und gebe ihnen ein lebendiges Herz von Fleisch (Aus dem Buch des Propheten Hesekiel 11,19)
Wie alt ist dieses Wort? Mehr als zwei Jahrtausende! Wirklich? Dann hat sich der Mensch also nicht sehr verändert seitdem. Offenbar nicht. Hartherzigkeit begegnet uns überall. Ob sie zu Geiz führt oder zu Brutalität, zu Gleichgültigkeit oder zu unversöhnlicher Sturheit, sie taucht in vielen Formen unter uns auf und gehört scheinbar zu den Wesenszügen des Menschen, die wir nicht loswerden. Der Prophet aus Israel schlägt eine Art Transplantation vor. Aber er wusste so gut wie wir, dass es nicht darum geht, sondern um einen Sinneswandel. Das steinige Herz hält z.B. die Dankbarkeit für ein Zeichen von Schwäche.
Wir sehen es an der Art, wie persönliche, nachbarschaftliche Hilfen und auch staatliche Subventionen und Bürgschaften ganz selbstverständlich - als gäbe es ein Anrecht darauf- erwartet werden. Im Oktober kommt mit der Weinlese die Ernte des Jahres zum Abschluss. Sie fiel in fast allen Bereichen gut bis sehr gut aus. Der Weltmarkt aber lässt die Preise sinken. Dankbarkeit scheint etwas für Romantiker. Was feiern wir dann an Erntedank? Singen wir die Hymne des harten Handels oder ein Danklied? Das Brot auf dem Foto wird gerade geteilt. Weil jemand dankbar geworden ist, lebendig, sensibel für die Lebensumstände anderer. Weil jemand erkannt hat, dass wir Menschen nur überleben werden, wenn wir uns ändern und ein weiches aber festes
Herz bekommen. Der Glaube macht uns dafür stark, meint
Ihr Pfr. G.Roth
Oktober 2009 - Neues von den Philippinen
Vor fast einem Jahr startete das Ziegenprojekt: Pfr. Rady Peloobello schreibt: „Von den sieben Ziegen, die durch Euch in die Obhut der Familien gegeben wurden, haben wir jetzt insgesamt elf junge Zicklein! Wir sind immer wieder dankbar für Eure Unterstützung, die Ihr unserer St. Thomas-Gemeinde gegeben habt. Im Moment haben wir einige Wirbelstürme zu überstehen, Straßen und Wege sind überschwemmt, der Weg nach St. Thomas ist nicht passierbar und die Gemeinde von der Umwelt abgeschnitten.
Liebe Grüße, Euer Bruder in Christus, Rady“ – Reverend Levy Jabines schreibt nach den Feierlichkeiten in Batangas anlässlich der 20-jährigen Partnerschaft und blickt dankbar zurück: „In all den vergangenen Jahren ist unendlich viel geschehen. Ich muss dankbar anerkennen, dass ich und meine Familie, sowie die Gemeinden hier in Batangas ohne Euch nicht hätten existieren können. Der Taal – Vulkan brach aus – Ihr halft mit Erste-Hilfe-Stationen und Medikamenten. - Lucy erkrankte an Krebs: Wolfgang schickte uns eine Chemotherapie und Ihr betetet für sie. – Mein Sohn Kido erkrankte schwer an Asthma: Ihr wart für uns da und schicktet Medikamente. – Meinen Kindern Aja, Chicco und Nikka haben Gemeindemitglieder aus Grombühl bei der Ausbildung finanziell unter die Arme gegriffen. Dank sei Dir, lieber Bruder Wolfgang Kümper, für alle Vermittlung. Mir fehlen einfach die Worte! Ich grüße Euch, Ihr seid immer in unseren Gedanken und Gebeten, in Liebe Euer Levy mit Familie“.
Oktober 2009 - Kinderhaus Thomaskirche: Neue Krippe – neue Kräfte – neue Namen
Das Team im Kinderhaus wurde verstärkt. Im neuen Kindergartenjahr sind vier Mitarbeiterinnen neu bei uns. Wir eröffnen im November die neue Gruppe für Kinder ab 1 Jahr: die Marienkäfer. Das neue Haus bringt auch neue Gruppennamen mit sich. In der Krippe finden sich gelbe Küken und rote Marienkäferchen ein, im Kindergarten grüne Frösche und blaue Delfine. Wir freuen uns auf die Einweihung am 1. Advent, den 29.11.2009, mit Familiengottesdienst und Tag der offenen Tür mit großem Programm!
Oktober 2009 - Friedrich Kraft - Kirchenpfleger der Thomaskirche
Kommt Ihnen dieses Gesicht bekannt vor? Im Gottesdienst z.B. war Herr Kraft schon oft Überbringer von Spenden des „Evangelischen Vereins Grombühl“ und berichtet dann gern über Grombühls evangelische Geschichte. Am Sonntag, den 04.10.2009, wird er für seine 40jährige Mitarbeit in der Thomaskirche geehrt. Was viele nämlich nicht wissen, ist sein Ehrenamt als Kirchenpfleger. Dazu stellen wir ein paar Fragen an Herrn Kraft.
THOM: Sie leben schon seit über 45 Jahren in Grombühl. Sind Sie ein Ur-Grombühler ?
FK: Ur-Grombühler bin ich nicht, sondern meine hier geborene Frau. Zwar bin ich in Buchbrunn bei Kitzingen geboren, aber meine Kindheit habe ich in Würzburg verbracht, bis wir bei der Zerstörung im Jahre 1945 nicht nur unsere Wohnung sondern alles, außer das was in einem kleinen Handkoffer im Luftschutzkeller mitgenommen worden war, verloren. Danach war Buchbrunn unser „Asyl“. Nach abgeschlossener Lehre
bei der seinerzeitigen Städtischen Sparkasse 1950 bekam ich zusammen mit meiner Mutter eine kleine Dachwohnung in der Zellerau und war wieder Würzburger.
THOM: Der Begriff Kirchenpfleger ist etwas missverständlich. Sind Sie etwa der Hausmeister der Thomaskirche ?
FK: Als Kirchenpfleger bin ich für den Vollzug, die Überwachung und die Einhaltung des Haushaltsplanes in Zusammenarbeit mit dem Kirchengemeindeamt zuständig und verwalte die Rücklagen. Ich berate und informiere den Kirchenvorstand zu allen Bereichen des Haushalt-, Kassen- und Rechnungswesen der Kirchengemeinde. Außerdem führe ich das Inventarverzeichnis, in dem alle Anschaffungen der Kirchengemeinde einzutragen sind. Meine Tätigkeit für die Gemeinde ist vergleichbar mit der eines „Stadtkämmerers“ für die Kommune bzw. eines „Finanzministers“ für ein Bundesland.
THOM: Hat Ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Thomaskirche etwas mit Ihrem früheren Beruf zu tun?
FK: Für die Tätigkeit eines Kirchenpflegers ist eine Ausbildung als Bank- bzw. Sparkassenkaufmann hilfreich aber nicht Voraussetzung.
THOM: Wo bekommt die Thomaskirche Ihr Geld her? Welche regelmäßigen Ausgaben gibt es? Muss die Thomaskirche von dem Geld auch den Pfarrer bezahlen?
FK: Zur Deckung unserer Ausgaben erwarten wir Zahlungen u.a. von der Landeskirche, von den Kindergarteneltern und Einnahmen durch Spenden. Unsere Immobilien, das sind Gemeindezentrum, Pfarrhaus und Kindergarten, stehen im Eigentum der Gesamtkirchengemeinde Würzburg (GKG). Diese wird von allen Würzburger Evangelischen Kirchengemeinden getragen. Die einzelnen Gemeinden besitzen das volle Nutzungsrecht, haben aber die laufenden Kosten zu tragen. Die Bauunternehmung trägt dagegen die GKG. Jedoch verlangt diese von den betroffenen Gemeinden eine Beteiligung an den Kosten. So verhält es sich auch bei dem Neubau unseres Kinderhauses. Die Gehaltszahlungen aller Bediensteten unserer Gemeinde erfolgt über unseren Ordentlichen Haushalt. Unsere Pfarrer dagegen sind Beamte der Landeskirche und werden von dieser direkt bezahlt.
THOM: Sie sind nicht nur in der Thomaskirche ehrenamtlich aktiv. Sie arbeiten im Evangelischen Arbeiterverein und im Evangelischen Verein Grombühl mit. Welche Verbindung gibt es zwischen der Thomaskirche und dem Verein Grombühl?
FK: Neben dem Dienst in der Thomaskirche und als deren Vertreter in der Gesamtkirchenverwaltung war ich (automatisch) Mitglied im Evangelischen Verein Grombühl geworden. Zuerst war ich Schriftführer und von 1995 bis 2006 1. Vorsitzender. Gegründet war der Verein im Jahre 1891 worden, um in Grombühl einen Betsaal und eine Kleinkinderschule zu bauen und zu unterhalten. Heute besitzt der Verein ein wieder aufgebautes Wohngebäude und ist als gemeinnütziger Verein steuerlich anerkannt. Satzungsgemäß fördert er die Evangelische Kinder- und Jugendhilfe in der Lindleinstraße, das Kinderhaus und die kirchliche und diakonische Arbeit der Thomasgemeinde. So hat unsere Gemeinde bereits öfters „Spenden“ für diese Zwecke vom Evangelischen Verein Grombühl erhalten.
THOM: Was sagt Ihre Frau eigentlich dazu, dass Ihre Ehrenämter einen Großteil Ihrer Zeit beanspruchen?
FK: Sie duldet sie nicht nur sondern unterstützt mich auch z.B. bei der Arbeit im Evangelischen Arbeiterverein. Aber wenn eine Sitzung von 18 bis 22 Uhr dauert, äußert sie auch ihren Unmut.
THOM: Haben Sie einen Wunsch an die Thomasgemeinde ?
FK: Ich hoffe und wünsche, dass auch in Zukunft Menschen bereit sind ihre Zeit und Arbeitskraft zum Wohle der Gemeinde zur Verfügung zu stellen.
THOM: Wir bedanken uns recht herzlich für das lebendige und interessante Gespräch und wünschen Ihnen alles Gute.
August 2009 -Sommergruß ...
Dank
eines Schmetterlings
Sonne
Farbenpracht,
Blütenduft.
Wie schön, sich im
Sommerwind zu wiegen,
auf Grashalmen zu
schaukeln,
an Blumenkelchen zu nippen,
aus Blattmulden Tautropfen zu trinken
und die Freiheit weiter Wiesen zu genießen.
Wunderbar ist deine Schöpfung, mein Gott.
Im Sommerlicht spielend ehre ich dich.
Meine bunten Flügel rühmen dich.
Danke, Gott. Danke.
P.Ganzert
In der Hoffnung, dass der Sommer noch einer werde, gerade dann, wenn Sie Urlaub haben oder verreisen, grüßen wir Sie mit diesem Gebet.
August 2009 - Anlässlich unseres Jubiläums
"20 Jahre Partnerschaft mit den philippinischen Gemeinden in Batangas" vom 10. bis 12. Juli war Bischof Aurelio Lapniten von den Philippinen bei uns zu Gast. Das Bild zeigt ihn in der Thomaskirche mit den Mitgliedern des "Philippinischen Arbeitskreises".
August 2009 - Klausurtag des Kirchenvorstands
Der Kirchenvorstand "inter-aktiv" - beschäftigte sich am 11.07.2009 in Unteraltertheim mit dem Thema "Schätze finden und heben" (fund raising). Unser Bild zeigt ihn während einer Pause vor der Martinskirche.
August 2009 - Interview mit Anika Schäder
THOM: Seit 1989 sind Sie in der Gemeinde aktiv. Wie kam es dazu?
AS: Durch die Kinderbibelwochen, an denen ich schon als Kind teilgenommen habe. Regine Räder, sie war damals für die Jugendarbeit zuständig, hat mich angesprochen, ob ich nicht bei ihr mitarbeiten möchte. Als ich nach der Konfirmation als "Teilnehmerin" zu alt war, habe ich einfach als Mitarbeiterin weiter mit gemacht. Später dann, hat mich der damalige Religionspädagoge Gerhard Lachner - der auch für Versbach mit zuständig war - wegen der Pfingst-Kinderfreizeit angefragt. Ich fuhr mit und heuer war ich dann zum 18. Mal dabei, sogar als Leiterin. So ähnlich bin ich dann auch in die Kindergruppe "gerutscht", die ich 19 Jahre geleitet habe.
THOM: In welchen Arbeitsfeldern der Gemeinde sind Sie tätig?
AS: Momentan gibt es ja leider keine Kindergruppe mehr, da ich keine Unterstützung hatte. Aber im Festausschuss des Kirchenvorstands bereite ich mit
Frau Heinemann und Frau Endriß zusammen die Gemeindeausflüge vor; mit Frau Dr. Lubomierski die Kinderbibeltage; mit dem Stadtteilbüro den Kupschackerclub.
THOM: Der Schwerpunkt lag immer bei Angeboten für Kinder
AS: Ja, mit Kindern bin ich gern zusammen.
THOM: Für welche Altersgruppen waren Sie tätig?
AS: Für Grundschüler, also für 6-12 Jährige
THOM: Jungscharstunde – das ist ein Begriff, den viele von früher kennen. Aber das war nicht das einzige Angebot, oder?
AS: Nein, es gibt noch Bibeltage, Freizeiten und auch an einem Jugendgottesdienst haben wir uns mal versucht.
THOM: Was ist für Sie der intensivste Einsatz im Jahr?
AS: Das ist die Freizeit, die in einem Zeitraum von 4 - 5 Monaten vorbereitet wird und dann eine Woche vollen Einsatz verlangt. 40 bis 50 Kinder fordern einen ganz schön.
THOM: Sind Kinder auf kirchliche Inhalte ansprechbar?
AS: Leider immer weniger, zumindest nicht auf direktem Weg.
THOM: Wenden Sie viel Zeit für Ihr Ehrenamt auf?
AS: Es geht - mit der Kindergruppe war's noch mehr- aber es macht ja Spaß!
THOM: Wie haben sich in den 20 Jahren die Kinder verändert?
AS: Sie sind viel beschäftigter am Nachmittag - Sport, Musikunterricht, Hausaufgaben, Schule, Hort, Pfadfinder, Freizeitangebote der Stadt. Die außerkirchlichen Angebote nehmen überhand. Es bleibt keine Zeit mehr für "Jungschar". Die Kinder gehen lieber zu "Veranstaltungen" bei denen sie praktisch machen können was sie wollen - ohne festes Programm. Dazu kommt noch, dass wir keine hauptamtlichen Mitarbeiter mehr haben wie Religionspädagogen oder Praktikanten - da ist es schwieriger Kontakte zu halten zu den Kindern und Familien.
THOM: Haben Sie Freude an Ihrem Ehrenamt? Bleiben Sie am Ball?
AS: Ja - ich versuche es zumindest. Schön wäre natürlich, wenn ich etwas Unterstützung hätte, auch von katholischer Seite. Es sind ökumenische Angebote.
THOM: Wir danken Ihnen für Ihre 20-jährige Mitarbeit und wünschen Ihnen, dass Ihre Hoffnungen in Erfüllung gehen.
August 2009 - Gemeindehilfen grüßen

Kennen Sie diese Damen? Eine davon bringt Ihnen monatlich den Gemeindebrief Thomas grüßt und den Monatsgruß ins Haus und bekommt vielleicht eine kleine Spende von Ihnen. Ja, es sind die Gemeindehilfen, die sich nach dem traditionellen Sommerabend im Juli zu einem Foto zusammenstellten. Einige konnten leider nicht teilnehmen. Insgesamt sind es 19 Damen und drei Herren, die diesen Dienst tun. Eine gute Stunde oder zwei sind sie unterwegs in einer der Grombühler Straßen um Ihnen unsere Nachrichten zu bringen. Leider können wir nicht alle Haushalte bedienen, weil wir zu wenige sind. Hätten Sie nicht eine gute Stunde Zeit im Monat übrig? Dann könnte ich auch Ihnen besten Dank sagen.
Juli 2009 - Partnerschaft mit den Philippinen, eine Erfolgsgeschichte
Bereits 20 Jahre sind ins Land gegangen seit Reverend Levy Jabines im Rahmen eines Sommer-Seminars in Neuendettelsau unsere Thomasgemeinde besuchte. Aus seinem Besuch im Pfarrhaus bei Pfarrer Günter Schattenmann und dem sonntäglichen Gottesdienst entwickelte sich eine Erfolgsgeschichte für die dortigen Gemeinden. Für unsere Gemeinde weitete sich der Horizont über den eigenen "Kirchturm" hinaus: Wir kamen in Kontakt mit einer Kultur, die den meisten von uns fremd war, und bekamen Zugang zu Problemen und Anliegen der Menschen dort. Wir nahmen teil an dem missionarischen Eifer eines Levy Jabines, mit dem er die frohe Botschaft des Evangeliums in den armen Bergregionen nicht nur mit dem Wort, sondern auch tätig umsetzte. Wichtig war uns von Anfang an, nicht nur materielle Hilfe zu leisten, sondern auch durch Informationen zu lernen, wie die Menschen dort leben. Durch unzählige Briefe und e-Mails während der vergangenen Jahre haben wir einen regen spirituellen und gedanklichen Austausch gepflegt. Unsere materielle Hilfe bestand in zahlreichen Paketsendungen mit Medikamenten, Verbandsstoffen und Ausrüstungsgegenständen für die medizinische Grundversorgung. Wie durch ein Wunder gelangten alle Sendungen unversehrt in die Region des Vulkans Taal in Batangas, in der unsere Partnergemeinden St. Thomas, St. Lukas, St. Immanuel und St. Zion liegen. Sechs Mal waren Mitglieder aus unserer Gemeinde Gäste in dem 11.000 km von uns entfernt liegenden Land, und auch wir hatten in der Zwischenzeit immer wieder kirchliche Vertreter von den Philippinen bei uns zu Gast. Unermüdlich hat unsere Thomasgemeinde Spenden für eigenes Grundstück und Gebäude, für die Gemeindearbeit, sowie zur Linderung der Not bei Naturkatastrophen oder Krankheit gesammelt. Ein philippinischer Arbeitskreis unserer Gemeinde hat Projekte und Ideen koordiniert, sowie den gegenseitigen Gedankenaustausch mit Leben erfüllt. So sind die jetzt in Stein erbauten Kirchen mit Pfarrhaus und Kindergarten in St. Lukas und St. Thomas sichtbares und "taifunsicheres" Zeichen unserer Hilfsaktionen, ebenso wie die Projekte einer Werkstatt für arbeitslose Jugendliche "Thomas-Haus", Fahrräder für den Personentransport und Fischerboote für den Fischfang am nahe gelegenen Meer. Manche dieser Projekte arbeiten inzwischen gewinnbringend, so dass sich die Kirchengemeinden aus diesen Gewinnen bereits teilweise selbst unterhalten können. 5% des Gewinns unseres "Eine-Welt-Ladens" gehen auch in den Haushalt der philippinischen Gemeinden. Zurzeit läuft wieder ein von Paten aus unserer Gemeinde unterstütztes Ziegenprojekt, das den Lebensunterhalt armer Familien sichern soll.
Auch gegenseitige Gebetsanliegen und Fürbitten finden immer wieder Platz in den Gottesdiensten hüben wie drüben. Wenn nun am Sonntag, 12.07.09, der philippinische Bischof Aurelio Lapniten unsere Thomasgemeinde besuchen wird, wollen wir die langjährige Partnerschaft in einem festlichen Gottesdienst mit anschließendem Empfang begehen und GOTT auch für die Bereicherung unserer Gemeinde danken, die wir durch die Partnerschaft immer wieder erfahren dürfen.
Die Abbildung ganz oben zeigt die Gemeinde St. Thomas vor der Kirche: Zu ihr gehören 30 erwachsene konfirmierte Mitglieder, außerdem 60 Kinder. In der Mitte Reverend (Pfarrer) Rady Pelobello. Ein Kindergarten ist zurzeit im Aufbau. Das Kirchengebäude soll dazu in den nächsten Monaten durch einen Anbau erweitert werden.
W.K.
Juli 2009 - Interview mit dem Architekten des neuen Kinderhauses
Das Interview dieses Monats haben wir mit dem Architekten des neuen Kinderhauses geführt. Herr R. Röder hat ein Planungsbüro in Rimpar und erhielt von der Gesamtkirchenverwaltung den Auftrag den Plan zu entwerfen und auszuführen. Unsere Vorgabe war: Das neue Haus steht am gleichen Ort und nimmt 2 Krippengruppen mit je 12 Kindern und. zwei Kindergartengruppen mit je 25 Kindern auf. Thomas grüßt hat Herrn Röder ein paar Fragen gestellt.
THOM: Ein Kinderhaus ist kein Geschäftshaus. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus?
ArchR.: Im Gegensatz zu einem Geschäftshaus soll beim Kinderhaus nicht nur ein modernes Gebäude entstehen, sondern auch eines, das Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Zudem ist bei der Planung in ganz anderen Dimensionen, also kindgerecht, zu denken, was eine große Herausforderung an uns stellt. Der Anspruch unserer Kinder ist oberste Priorität. Daher muss beim Bau von Kindertageseinrichtungen verstärkt auf die Bearbeitung und Verarbeitung der eingebauten Materialien geachtet werden (Baubiologie).
THOM: Das alte Haus war zu klein, sie müssen auf dem gleichen Grund ein größeres Haus bauen. Welche Herausforderungen ergeben sich aus dem Standort?
ArchR: Das alte Gebäude war über die Jahre gut in das Umfeld integriert. Das schwierige an dem Standort ist, dass das neue Gebäude individuell und eigenständig sein und sich dennoch dem bestehenden Kirchengebäude unterordnen soll. Zudem soll das neue Haus bereits von außen als Kinderhaus erkennbar sein.
THOM: Welche Räume gehören heute zum Standard eines Kindergartens? Was wird das Besondere im Kinderhaus sein?
ArchR: Zum Standard eines Kindergartens gehören die Gruppenräume, Lager- und SozialräuDas Interview dieses Monats haben wir mit dem Architekten des neuen Kinderhauses geführt. Herr R. Röder hat ein Planungsbüro in Rimpar und erhielt von der Gesamtkirchenverwaltung den Auftrag den Plan zu entwerfen und auszuführen. Unsere Vorgabe war: Das neue Haus steht am gleichen Ort und nimmt 2 Krippengruppen mit je 12 Kindern und. zwei Kindergartengruppen mit je 25 Kindern auf. Thomas grüßt hat Herrn Röder ein paar Fragen gestellt.
THOM: Ein Kinderhaus ist kein Geschäftshaus. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus?
ArchR.: Im Gegensatz zu einem Geschäftshaus soll beim Kinderhaus nicht nur ein modernes Gebäude entstehen, sondern auch eines, das Wärme und Geborgenheit ausstrahlt. Zudem ist bei der Planung in ganz anderen Dimensionen, also kindgerecht, zu denken, was eine große Herausforderung an uns stellt. Der Anspruch unserer Kinder ist oberste Priorität. Daher muss beim Bau von Kindertageseinrichtungen verstärkt auf die Bearbeitung und Verarbeitung der eingebauten Materialien geachtet werden (Baubiologie).
THOM: Das alte Haus war zu klein, sie müssen auf dem gleichen Grund ein größeres Haus bauen. Welche Herausforderungen ergeben sich aus dem Standort?
ArchR: Das alte Gebäude war über die Jahre gut in das Umfeld integriert. Das schwierige an dem Standort ist, dass das neue Gebäude individuell und eigenständig sein und sich dennoch dem bestehenden Kirchengebäude unterordnen soll. Zudem soll das neue Haus bereits von außen als Kinderhaus erkennbar sein.
THOM: Welche Räume gehören heute zum Standard eines Kindergartens? Was wird das Besondere im Kinderhaus sein?
ArchR: Zum Standard eines Kindergartens gehören die Gruppenräume, Lager- und Sozialräume, sowie ein Gemeinschafts- oder Mehrzweckraum. Das Kinderhaus Thomaskirche wird große flexible und lichtdurchflutete Gruppenräume bekommen. Eine Besonderheit des Gebäudes ist der Mehrzweckraum, der durch große Wandöffnungen zum Eingangs- und Garderobenbereich hin für Veranstaltungen erweiterbar ist. Weiterhin ist das Gebäude durch die beiden ebenerdigen Eingänge im Untergeschoss (Kinderkrippe) und Erdgeschoss (Kindergarten) behindertengerecht angelegt.
THOM: Welche gesetzlichen Auflagen sind bei einem Kindergarten zu beachten? ArchR: Für Kindergarten gibt es Anforderungen an die Nutzflächen (Größen der Gruppen- und Sozialräume), weiterhin sind aufgrund des wertvollen Inhalts besondere Anforderungen an den Brandschutz zu erfüllen. Bei Kindern ist natürlich auch besonderer Wert auf die Sicherheit zu legen, also verstärkt auf niedrigere Absturzsicherungen an Geländern und Brüstungen und - trotz aller Verspieltheit - schnelle Fluchtwege.
THOM: Welchen Stellenwert haben ökologische Gesichtspunkte?
ArchR: Der hohe Stellenwert der ökologischen Bauweise beim Kinderhaus zeigt sich bereits in der Entscheidung, das Kindergartengeschoss in Holzständerbauweise zu errichten, sodann in der optimalen Isolierung des gesamten Gebäudes und in der Nutzung regenerativer Energien wie beispielsweise der Sonnenenergie für die Warmwassernutzung. Das Ganze setzt sich natürlich auch im Gebäudeinneren beim Ausbau fort. Hier werden vorwiegend ökologische Baustoffe, z.B. Holzbaustoffe eingesetzt.
THOM: Ende Oktober soll das neue Kinderhaus eingeweiht werden. Damit ist die Bauzeit sehr kurz kalkuliert. Das setzt voraus, dass die beteiligten Baufirmen gut miteinander arbeiten. Könnte das zu Zeitverzögerungen führen? Wie oft schauen
Sie auf der Baustelle vorbei?
ArchR: Verzögerungen können immer auftreten und werden bei längeren Bauzeiten durch Pufferzeiten aufgefangen. In unserer Bauzeit steht uns kaum noch Pufferzeit zur Verfügung. Hier müssen die beteiligten Firmen die vorgegebenen Ausführungszeiten einhalten oder auch beschleunigen. Die Zuverlässigkeit der Firmen hat einen hohen Stellenwert bei der Auswahl. Von Beginn an muss sich jede Firma bewusst sein, dass die vorgegebenen Termine einzuhalten sind oder durch zusätzlichen Einsatz von Arbeitskräften erreicht werden müssen. Wir als bauleitendes Architekturbüro sind täglich an der Baustelle und versuchen Fragen, die von Seiten der Ausführenden an uns herangetragen werden, sofort ohne Zeitverlust zu klären. Bis jetzt haben alle Beteiligten gut gearbeitet. 
THOM: Herr Röder wir danken für das Gespräch und wünschen einen planmäßigen Baufortschritt ohne Unfälle. Wenn möglich feiern wir am Fr. 24.07. ab 16.00 Uhr Richtfest ...
... Von der Grundsteinlegung zum Richtfest sind es nach Bauplan nur 9 Wochen. Mit einem Sonnentanz haben wir den Bau begonnen, mit einem zünftigen Richtfest wollen wir den Rohbau feiern. Wir laden Gemeindeglieder und Nachbarn recht herzlich ein zur Feier auf der Baustelle am Freitag, 24.Juli !
Juni 2009 - Viel Glück und viel Segen ...
Seit Oktober sind sie unterwegs, die 36 Pakete, die von Gemeinde zu Gemeinde wandern u. voller Geschenke sind. Geburtstagsgeschenke, die daran erinnern, dass 1808 die Neuordnung der deutschen Gebiete durch Napoleon abgeschlossen war. Aus dem Herzogtum Bayern wurde ein Königreich und die Wittelsbacher mussten Napoleon die einzelnen Markgrafschaften (Ansbach, Bayreuth) und Reichsstädte, Nürnberg, Memmingen, Nördlingen, Rothenburg usw.) abkaufen! Nun gab es auf einmal etwa 600 Tsd. Evangelische u. mehr als 600 Pfarreien. Sie erhielten eine eigene königlich bayerische evangelische Kirchenorganisation.
Oberster Kirchenherr, Bischof also, war der Landesherr, der röm. kath. König v. Bayern! Es ist gut, sich der Geschichte zu erinnern, damit wir bewusst in der Gegenwart leben. Heute sind über 20% der Bevölkerung in Bayern evangelisch; in Würzburg sogar fast 25%. Aber insgesamt sind nur ca. 80 % der Grombühler eingetragene Christen.
Das Geschenkpaket, das die Verbundenheit der evang. Gemeinden untereinander anzeigt, kommt auf seiner Reise am 21.Juni zur Thomaskirche. Dann entnehmen wir eine der Gaben, die von andern hineingelegt wurden und geben unsere Gabe dazu. Die Geschenke können Schöpfungsgaben sein oder auch geistige Werke; eigens komponierte Lieder z.B. Wir sind gespannt, was drin sein wird und werden gewiss das Präsent zum oekumen. Sommerfest mitnehmen und davon erzählen, wie gut es ist, dass die Konfession die Menschen nicht mehr spaltet, sondern zusammenführt, weil uns der Glaube heute mehr verbindet als er trennt, meint
Ihr Pfarrer G.Roth
Juni 2009 - Oekumenisches Sommerfest am 21.06.2009
Am 21.06.2009 werden St. Josef und Thomaskirche auf dem Kirchplatz vor St. Josef nach langer Zeit wieder ein gemeinsames Sommerfest feiern (bei schlechtem Wetter stehen „trockene“ Räume zur Verfügung). Ab 11:30 Uhr kann man sich bereits zum kurzen Austausch einfinden, ein offizieller Beginn wird dann um 12:00 Uhr sein.
Zwischen dem gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken ist Raum für Gespräche.
Außerdem werden in kurzen Schlaglichtern sowohl St. Josef als auch die Thomaskirche Prägnantes aus ihrem Gemeindeleben vorstellen.
Für einige Tätigkeiten werden übrigens Helfer bei uns gesucht: für das Kuchenbacken, Tischestellen, Mittags-, Kuchen- und Getränkeausgabe können sich Feiwillige in Kürze in Listen im Eingangsbereich der Thomaskirche eintragen.
Juni 2009 - Kinderhaus Thomaskirche – Neubau – News
Ende Mai lag die Baugenehmigung vor, an Himmelfahrt gaben wir dem Architekten und den Bauleuten den Segen zur Arbeit und nun kann ich Ihnen schon das Richtfest für Ende Juli und die Einweihung für Ende Oktober in Aussicht stellen! Der Bauausschuss des Kirchenvorstands war freudig überrascht als er diese Planung von Architekt Röder (Rimpar) mitgeteilt bekam. Nun hoffen wir, dass Plan und Ausführung nicht zu sehr auseinander gehen und das Wetter günstig ist.
Die Eröffnung der neuen 2. Krippengruppe könnte im November sein! Anfragen nimmt das Kinderhaus direkt entgegen. Leider musste die Internetseite www.kinderhaus-thomaskirche.de zeitweise wegen einer Hacker-Attacke vom Netz genommen werden. Wir bemühen uns um eine Neueinrichtung.
Juni 2009 - „Offene Türen“
Unter diesem Motto steht das 12. Grombühler Stadtteilfest am Sonntag 28.06.09. Es beginnt mit einem Ökumenischen Gottesdienst um 11.30 Uhr auf dem Festplatz vor dem Stadtteilzentrum, dem Felix Fechenbach Haus. Für alle Generationen und fast alle Geschmäcker haben die Mitglieder der Grombühler Runde ein kurzweiliges Programm vorbereitet. Gesang, Instrumentalgruppen, Karaoke, Gymnastikeinlagen für alle, Zauberer, Clowns, Tombola, Steaks, Döner, Eis und Kuchen und alle Arten erfrischender Getränke, die auch ohne Alkohol herrlich schmecken.
Selbstverständlich sind Spielstände da, die freiwillige Feuerwehr Grombühl bietet Action, die Hüpfburg und das Streetball-Turnier sorgen für Bewegung und die Verbände und Parteien laden zur Information und Diskussion ein. Jetzt fehlen nur noch Sie als Besucherinnen. Dann wird es ein prima Fest!
Juni 2009 - Ziegenprojekt in der Partner gemeinde St.Thomas auf den Philippinen gedeiht prächtig!
Erfreuliche Nachrichten von Pfr. Rady Pellobello erhielten wir im Frühjahr: Die Gemeinde ist glücklich und die Familien, die eine Ziege erhalten haben, sind es noch mehr. Sie danken Euch allen sehr, besonders den Paten, die den Kauf der Ziegen ermöglicht haben. Die Ziegen sind eine große Hilfe
für den Unterhalt der Familien. Etliche sind trächtig und werfen im Sommer junge Zicklein...
Eure Levy Jabines und Rady
Mai 2009 - Zeit für Freundschaft, Vertrauen und Aufbruch
Haben Sie auch so erfreut wahrgenommen, wie das Leben schein. Haben Sie auch so erfreut wahrgenommen, wie das Leben scheinbar über Nacht explodiert ist? Überall grüne, gelbe, weiße und rote Blütenpracht, wohin man nur schaut und schnuppert! Für uns Christenmenschen gibt es dieses Geschehen gleich zweimal, als Frühling und im Osternwerden. Auch in uns drängte es sich nach dem Aufbrechen, der Hinwendung zum Licht, dem der Osterkerze. Plötzlich war es angezündet, nach einem harten und kaltherzigen Winter. Nun leuchtet es, warm und hell wie die Sonne. Vielleicht nicht ganz so hell? Womöglich gar nicht so richtig durchwärmend? Oder gar nichts in Sicht? Nicht verzagen! Jede Pflanze treibt unterschiedlich schnell, in ihrer je eigenen Farbe und Blattform, manche erst nach Jahren, aber sie hat sie doch in sich, diese Lust auf das Leben. Sie will ans Licht, und irgendwann treibt sie wieder aus, egal wie tief und in welchem Grad von Dunkelheit sie vergraben liegt, denn sie hat die Kraft zum Keimen in sich. Sie rührt und räkelt sich, wenn das Licht über ihr aufgeht.
Ostern und der Frühling sind auf dieselbe Weise schön, beides hat ja auch denselben Schöpfer. Da kann man es wagen zu wachsen, gar zusammen zu wachsen, so wie die Blätter von Ast zu Ast sich zu einer herrlichen Baumkrone verbinden. Wir gehen auf Pfingsten zu, wo das zarte Aufkeimen im Kleinen schließlich die außergewöhnliche Fülle erreicht, die alle Menschen zu staunenden Schaulustigen oder auch Zeugen einer neuen Wirklichkeit macht. Dieses schöne Geschehen will sich Bahn brechen,
in jedem von uns und mit uns allen in der Gemeinde. Das Bild dafür ist schon zu
sehen, es sieht aus wie der Mai, farbenfroh ausschlagend, so als würde man auf
einmal überall auf Freundschaft, Vertrauen und Aufbruch setzen.
Claudia Kaufhold
Mai 2009 - Ehrenamtlich in der Telefonseelsorge –
eine Herausforderung der „anderen Art“. Als Telefonseelsorger/in bieten Sie Anrufenden ein wertvolles Gut: Zeit und Aufmerksamkeit, ein achtsames und hilfreiches Gespräch. Als Mitarbeitende finden Sie hier etwas, was jenseits von Beruf und Familienpflichten Bedeutung hat und Freude machen kann: eine qualifizierte Ausbildung, neue Erfahrungen mit sich und anderen Menschen, eine sinnvolle Aufgabe und eine Gemeinschaft von Menschen, die diese Aufgabe wahrnehmen. Haben Sie Interesse? Ende September beginnt wieder ein Ausbildungskurs zum/zur Telefonseelsorger/in. Um Ihre Bewerbung bitten wir bis zum 29. Mai. Nähere Informationen erhalten Sie im Büro der Telefonseelsorge: 0931/4605807 oder per Mail info.telefonseelsorge@ts-kd-wuerzburg-eV.de.
Die Bewerbungsunterlagen finden Sie auch als pdf-Datei auf der Homepage:
http://www.ts-kd-wuerzburg-eV.de“
Mai 2009 - Vorankündigung
Die Thomaskirche und St. Josef wollen am Sonntag, 21.06.2009, auf dem Kirchplatz vor der Josefskirche ein ökumenisches Sommerfest feiern. Beginn nach den Gottesdiensten mit Andacht, Mittagessen, Kaffeetrinken und Beiträgen aus den
Gemeinden.
Mai 2009 - Grundstein ...
... sichtbares Zeichen für ein Haus - sichtbares Zeichen unsrer Gesinnung. Wer da kommt, soll wissen, was in diesem Haus für die Kinder und mit ihnen geschehen soll. Weil ihr uns von Gott und euren irdischen Eltern anvertraut seid, wollen wir euch als hohes Gut des Lebens achten und fördern; im Namen dessen, der gesagt hat: lasst die Kinder zu mir kommen. Der Grund wird ausgehoben sein, vielleicht auch schon die Bodenplatte betoniert, womöglich schon ein Mauerstück zu sehen sein, wenn wir Sie einladen, am 21. Mai – Christi Himmelfahrt – nach dem Familiengottesdienst zur Baustelle zu gehen und den bunten Grundstein symbolisch zu legen. Von Anfang an soll Segen auf diesem Haus liegen und davon ausgehen.
Gerhard Roth
April 2009 - Christus ist nicht hinter uns als tote Vergangenheit, er steht vor uns als lebendige Hoffnung.
Monumental ist sie schon, auf ihre Weise auch eindrucksvoll, die Christusfigur in Rio de Janeiro, die 1931 entstand um zu bezeugen, dass Brasilien seit 100 Jahren ein segensreiches Land sei, über das Christus seine Hand hält. Aber tot ist sie eben auch. Genauso tot, wie der Christus, der bei Dinkelsbühl entstehen sollte. Tote Vergangenheit. Nein solche Statuen vermögen die Sehnsucht der Menschen nach Segen und Glück und Zukunft nicht zu stillen, auch wenn sie wie der Künstler meinte, „ein unübersehbares Zeichen christl. Glaubens in apokalyptischer Zeit sein solle.“
Geschweige denn, dass sie jemand wie Tim K., der im Amoklauf so Viele und sich tötete, einen Halt geben könnte und Liebe zum Leben. Das können nur lebendige Wesen. Das können nur Menschen, deren Glaube noch nicht abgestorben ist. Deren Glaube aus Ostern wie aus einer Quelle hervorgeht. Oft versiegt er, dieser Glaube. Stirbt ab. Die Lebensereignisse machen den Zweifel groß. Der Amoklauf wird bei Vielen wie ein Karfreitag wirken. Tödlich. Was ist das für ein Gott?
Ja, was ist das für einer, der sich ans Kreuz hängen lässt.? Zu den unschuldig und den schuldig Hingerichteten, zu den sinnlos Hungernden und zu den Missbrauchten und den Ermordeten. Er stirbt den schlimmen Tod um bei uns den erstorbenen Glauben zu wecken. Wie er bei den Jüngern den Glauben weckte, der die Wirklichkeit annimmt
und sie zugleich verändert, weil er sie mit Hoffnung durchdringt wie Sauerteig. Dieser Glaube legt den Arm um die Schultern der Weinenden und ermuntert uns, aufmerksam zu sein füreinander, denn wo der Glaube versiegt, macht sich der Tod breit. Ja es braucht Zeichen für das Leben, aber lebendige, keine aus Stein.
Gesegnetes Ostern wünscht G.Roth,Pfr.
März 2009 - Abschied vom Ursprungsbau der Thomasgemeinde
Anfang März wird es soweit sein. Ein Stück evang. Geschichte und Präsenz hat ausgedient. Der Kindergarten. Für hunderte von Kindern aus Grombühl
war er ein Stück Heimat und erste Bildungsstätte ihres Lebens. Kinder in ihrer Entwicklung fördern und Familien entlasten, das war das Ziel des Dienstes.
Vor 50 Jahren wurden sie noch Tanten genannt, hießen Kindergärtnerin oder Kinderpflegerin. Neun pädagogische Kräfte betreuen zur Zeit 52 Kinder im
Haus. Aber es ist zu klein geworden und wird den Anforderungen nicht mehr gerecht. Als es eingeweiht wurde, war es ein gelungener Bau mit zeitgemäßer
Konzeption. Ein Haus für Kinder und Gemeinde. Es gab evang. Angebote für den 2. Sprengel von St.Johannis in Grombühl und Pfr. Knut Wenzel Backe
hielt Bibelstunden und Konfirmandenstunden im Haus, bis 15 Jahre später die Thomaskirche eingeweiht wurde. 49Jahre und ein halbes dazu hat es den
Menschen und unserer Gemeinde gedient. Nun macht es Platz für einen Neubau an gleicher Stelle. Wieder gibt es ein gutes Konzept, um für die Kinder den besten Rahmen für eine frohe und interessante Zeit vom ersten bis zum 6. Lebensjahr zu gestalten. Gottes Segen und Glück auf für den Bau!
Evang.Pressedienst, vom 28.08.1959: „Dekan Kirchenrat W. Schwinn wird am Sonntag 20.09.1959 in Grombühl einen neuen Kindergarten einweihen. Der
Kindergarten kann 60 Buben und Mädchen aufnehmen. Außer den Kinderräumen sind im Erdgeschoss zwei größere Gemeinderäume untergebracht, die für die Zwecke der Jugendarbeit, der Mütterarbeit, für Bibelstunden und Konferenzen dienen.“
März 2009 - Neujahrsempfang für Ehrenamtliche.
Eine Fülle von Informationen über die Philippinen hatte der Ostasienreferent der Landeskirche, Pfr. Dr. Traugott Farnbacher vom Institut „Mission-Eine-Welt“ in Neuendettelsau für uns mitgebracht, den wir zum Neujahrsempfang der Ehrenamtlichen am 16.01.2009 zu uns eingeladen hatten. Der Referent war erstaunt und erfreut über die intensive Mitarbeit der gesamten Gemeinde an den Projekten in Batangas und betonte, dass wir die einzige bayerische Gemeinde seien, die eine Partnerschaft mit den Philippinen pflege. Er lobte unsere Aktivitäten und bestätigte uns, dass wir in der spirituellen und praktischen Durchführung auf dem richtigen Weg sind. Pfr. Dr. Farnbacher wird in den nächsten Wochen unseren Partner, Reverend Levy Jabines treffen und versprach, Grüße von der Thomasgemeinde auszurichten. W.K.
März 2009 - Oekumenischer Bibelabend über Paulus
Am 4. Febr. trafen wir uns in Thomas mit unseren Nachbarn von St. Josef zum 3. Gespräch um die Bibel. Ausgehend von der Frage, welche Erwartungen die Menschen hauptsächlich an die christl. Kirchen haben, wurde ein Abschnitt aus dem 1. Brief an die Korinther, Kap. 11 besprochen. Der Apostel Paulus schreibt darin von einer „Schieflage“ der Gemeinde, was ihre Glaubwürdigkeit anbelangt, und nennt als Beispiel die Praxis, das Abendmahl nicht in der rechten Weise miteinander zu feiern. Anhand praktischer und spiritueller Beispiele versuchten die zahlreichen Teilnehmer, die glaubwürdige ökumenische Zusammenarbeit unserer Gemeinden in Grombühl zu definieren und nannten neben den spirituellen gemeinsamen Anliegen wie Gottesdienst und Seelsorge zahlreiche praktische Handlungsfelder, in denen für unsere Mitbürger ökumenische Zusammenarbeit sichtbar wird. So arbeiten die beiden Gemeinden zusammen bei der Nachbarschaftsaktion „Eine-Stunde-Zeit“, im Tafelladen „Josefs-Zelt“, bei der Aktion „Nimm-Zwei“ zugunsten des Tafelladens, bei der „Initiative Pestalozzi“ W.K.
Februar 2009 - „NIMM ZWEI“ wieder ein Erfolg!
Ein voller Zwillingskinderwagen, eine volle Schachtel, ein voller Bollerwagen –(nicht auf dem Foto, weil er die Pfarrhaustreppen von St. Josef nicht schaffte) - die Aktion von Kinderhaus und Thomasgemeinde ergab viele Lebensmittelpakete für bedürftige Grombühler BürgerInnen, die deren Weihnachtstisch ein wenig reicher machten. Wir sagen allen großen und kleinen SpenderInnen herzlichen Dank! Die Gaben wurden an die Grombühler Tafel Josefzelt weitergegeb„NIMM ZWEI“ wieder ein Erfolg!
Die Aktion von Kinderhaus und Thomasgemeinde ergab viele Lebensmittelpakete für bedürftige Grombühler BürgerInnen, die deren Weihnachtstisch ein wenig reicher machten. Wir sagen allen großen und kleinen SpenderInnen herzlichen Dank! Die Gaben wurden an die Grombühler Tafel Josefzelt weitergegeben. Frau Shanel nahm die Lebensmittel mit Freude entgegen.
Gute Nachricht für das Kinderhaus Der Stadtrat hat am 20.01.09 die Planung für den Abriss und den Neubau eines
Kinderhauses mit 2 Gruppen für Krippenkinder und zwei Kindergartengruppen genehmigt. Nun kann die Aufstellung von Containern geplant werden, die während der Bauzeit, d.h. etwa ein Jahr lang – den Betrieb sichern sollen. Sie werden auf der Kirchenwiese stehen, also zwischen Pfarrhaus und Thomaskirche.en. Frau Shanel nahm die Lebensmittel mit Freude entgegen. (v li: S. Muselmann, Dr. N. Lubomierski, U. Shanel ) Gute Nachricht für das Kinderhaus Der Stadtrat hat am 20.01.09 die Planung für den Abriss und den Neubau eines Kinderhauses mit 2 Gruppen für Krippenkinder und zwei Kindergartengruppen genehmigt. Nun kann die Aufstellung von Containern geplant werden, die während der Bauzeit, d.h. etwa ein Jahr lang – den Betrieb sichern sollen. Sie werden auf der Kirchenwiese stehen, also zwischen Pfarrhaus und Thomaskirche.
Dezember 2008 - Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich
... hatten Sie an dieser Stelle ein weihnachtliches Motto erwartet? Wie sonst üblich? Stattdessen drei englische Wörter. Ja, wir schaffen das. Ja wir können das. Seit Januar 08 der Slogan des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barrack Obama, wurde dieser Ruf schnell zum Song und begeisterte die Menschen. Sie wählten diesen Mann, der ihnen Mut macht. Der an die großen Hoffnungen, an den Glauben der ersten Einwanderer erinnerte, an die Seufzer der Sklaven, an die Grundsätze der Verfassung. >Ja, wir können dieses Land Amerika heilen, wir können die Welt in Ordnung bringen.
Soviel Selbstvertrauen! Fast übermenschlich. B. Obama wird schon als >Erlöser< bezeichnet. Er weiß, dass er nur mit Gottes Hilfe ein guter Regent sein kann. Soviel Hoffnung täte uns auch gut, uns Christen, bei denen so oft gedrückte Stimmung ist, weil wir fürchten, rechts liegen gelassen zu werden. Weihnachten feiert die Geburt des Erlösers Jesu. Er sprach vom Reich Gottes, das durch ihn kommt und uns ermutigt, konstruktiv zu leben: wir nehmen einander wahr, wir setzen uns für andere ein, wir sind friedfertig und ehrlich.
Ist das möglich? Bei den Menschen ist es nicht leicht. Das erfahren wir öfter. Die Jahreslosung für 2009 gibt einen Impuls. Sie spricht von einem Mann, dem sein Geld über alles ging. Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein Reicher ins Reich Gottes. Jesus sagte: mit Gott ist es möglich, neu zu werden. Ja wir schaffen es, die Welt nicht sich selbst oder den skrupellosen Machtmenschen zu
überlassen. Wie? Es beginnt damit, dass wir die Gemeinschaft der Glaubenden stärken und auch in Grombühl nicht nebeneinander her leben. Auch wenn sich viele auf ihren Beruf konzentrieren müssen, es ist möglich, nicht gleichgültig zu sein. Es ist möglich, Mit-Christ und. Mit-Mensch zu sein.
In diesem Sinn ein frohes Christfest und ein gutes neues Jahr wünscht:
G.Roth, Ihr Pfarrer.
Dezember 2008 - Ziegenprojekt - Patenschaft hilft auf den Philippinen
„Major goal is, that the women of the St. Thomaschurch will be empowered in their lives to share their faith and the good news of salvation through Jesus the Christ” So lautet das Hauptziel des neuen Projekts, das unsere Partnergemeinden in Batangas Ende
September diesen Jahres bei uns beantragt haben, zu deutsch: “Das große Ziel ist, dass die Frauen unserer Thomasgemeinde durch das Projekt in ihrem Leben erfahren sollen, den Glauben zu teilen und dadurch die frohe Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus erleben sollen“. Beantragt haben die Frauen unserer Partnergemeinden ein Ziegenprojekt, das nachhaltig ist und vorsieht, dass zunächst sieben Familien je eine Ziege erhalten sollen, dazu einen Ziegenbock, der zur Deckung weitergereicht werden soll. Die Zicklein sollen in der Folgezeit an andere Familien weitergegeben werden. Da aller Voraussicht nach
mit 2 – 3 Würfen pro Jahr gerechnet werden kann, werden in ein paar Jahren viele Familien an diesem Projekt Anteil haben, und somit wird unsere Hilfe zur Selbsthilfe. Am Vortragsabend über meine Reise auf die Philippinen fanden sich spontan zahlreiche Paten für eine Ziege, so dass der notwendige Geldbetrag überwiesen werden konnte und der Kauf der Tiere bereits läuft. Wir hoffen auf GOTTES Segen für unser Unternehmen.
Dr. W. Kümper
November 2008 - Ehrlich währt am längsten
sagt das Sprichwort. Der Ehrliche ist der Dumme, fügte Ulrich Wickert in einer Sendung der Tagesthemen hinzu. Zur Zeit gibt es reichlich Anlass, ihm zuzustimmen. Wie weit weg unsere Gesellschaft von der Ehrlichkeit ist, zeigt sich, wenn ich das Wort im Lexikon aufschlage und folgendes lese: E.: die Zuverlässigkiet in der Achtung fremden Eigentums und der Unterlassung von Betrug und Täuschung; charakterliche Haltung, die den sittlichen Forderungen der Gesellschaft entspricht. (Brockhaus)
Die sittlichen Forderungen der Gesellschaft schreiben Ehrlichkeit klein. Mit der Folge, dass die Erziehung zur Ehrlichkeit sich in dem Rat erschöpft, man dürfe sich nur nicht erwischen lassen, wenn man schon dem Glück etwas nachhilft.
Lügen, Betrügen, Stehlen, das scheint nur noch schlimm, wenn du es im Kleinen, in Deiner Familie, in Deiner Bekanntschaft tust. Im Großen globalen Maßstab bringt es Gewinn - für wenige. Und die Drahtzieher, die Akteure dieses Systems, in das wir alle offenbar hilflos und heillos verstrickt sind, sie finden bei sich keine Schuld. Es ist ja alles rechtens, was sie tun Nun liegt mitten im November ein Feiertag, der vor 13 Jahren abgeschafft wurde. Der Buß- und Bettag. Es ist bezeichnend, dass er geopfert wurde. Die Einladung, über Schuld nachzudenken, vor Gott in den Spiegel zu schauen, läuft gegen den Trend. Wir tun es erst recht. Weil es not-wendig ist. Weil eine Kultur nicht bestehen kann ohne Einsicht und ohne Gewissensbildung. Und weil es bei uns anfängt, das >ehrlich sein<. Zuerst zu uns selber. Zu unsern Nächsten. Zu Gott. Der Buß- und Bettag gibt der Ehrlichkeit eine Chance. Nutzen wir sie!
November 2008 - Aktion ‚Nimm Zwei’
Wie im letzten Jahr unterstützen das Kinderhaus und die Thomasgemeinde den Tafelladen Josefszelt mit der Aktion ‚Nimm zwei’. Alle Kindergarteneltern und Gemeindeglieder bitten wir, bei einem Einkauf im Advent von allen haltbaren Produkten eines mehr einzukaufen und die zusätzlich erworbenen Lebensmittel dem Tafelladen Josefszelt zu spenden. Die Spenden können im Kinderhaus, im Pfarrbüro oder nach den Gottesdiensten abgeben werden.
Der Tafelladen, der freitags von 14.00 – 16.00 Uhr im Gemeindehaus der katholischen St. Josefsgemeinde geöffnet hat, unterstützt ca. 80 bedürftige Personen aus Grombühl mit Lebensmitteln. Da der Tafelladen über Weihnachten und Silvester geschlossen hat, wird Pfarrhausfrau Ulrike Shanel mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern Lebensmittelpakete schnüren, die über die Festtage reichen sollen. Dafür benötigen sie jedoch noch viele Lebensmittelspenden. Im letzten Jahr war die Aktion ‚Nimm zwei’ ein großer Erfolg. Zwei Bollerwagen voll guter Dinge brachten die Kinder damals vom Kinderhaus nach St. Josef und lernten so spielerisch, dass Helfen auch viel Spaß bringen kann. Mit Ihrer Unterstützung wird die Aktion ‚Nimm zwei’ auch in diesem Jahr wieder gelingen.
November 2008 - Claudia Kaufhold - Neue Prädikantin der Thomaskirche
Am 9. November wird Frau Kaufhold als Prädikantin der Thomaskirche ihren Dienst beginnen. Auf diesem Weg möchten wir Ihr ganz herzlich zu dieser Berufung gratulieren und Ihr Gottes Segen für die kommende Zeit wünschen. Ein Prädikant ist ein Gemeindeglied, das nach einer entsprechenden Ausbildung berufen wird, Gottesdienste zu gestalten und die Predigt selber zu entwerfen. Nach evangelischer Ordnung kann dem Prädikant auch die Verwaltung des Abendmahls übertragen werden.
THOM: Frau Kaufhold, Sie werden am 9. November in Ihr Amt als Prädikantin berufen. Was ist Ihnen an dieser Feier besonders wichtig?
CK: Zunächst ist es wichtig, dass es sich bei dieser Feier um einen Gottesdienst handelt, wir sind also als feiernde Gemeinde versammelt, die sich vor Gott stellt, wie jeden Sonntag. Dieses Geschehen bleibt auch am 9. November der Mittelpunkt. Verkündigen kann und soll jeder Christ, mit seinem ganzen Leben. Die Beauftragung, dies öffentlich als Prädikantin zu tun, bedarf eines entsprechenden ordentlichen Aktes der Kirche, den wir also miteinander erleben werden, der aber eigentlich nur sichtbar macht, was uns allen gilt. Das Wesen der Beauftragung beinhaltet in der evang. Kirche kein aus dieser Gemeinde irgendwie heraushebendes Element, dies ist mir wichtig.
THOM: Welche Aufgaben sind mit diesem Dienst verbunden?
CK: Im Wesentlichen die freie Wortverkündigung und Mithilfe am Gemeindeaufbau, ich werde also einige Gottesdienste übernehmen und mich in ähnlichem Umfang wie bisher in das Gemeindeleben einbringen.
THOM: Heißt das, dass die Thomaskirche eine zweite Pfarrerin hat?
CK: Nein, nur eine zweite Prädikantin. Eine Pfarrerin bin ich nicht, denn in erster Linie ist meine Berufung nicht zugleich mein Beruf. Ich stehe nicht in einem ordentlichen Beschäftigungsverhältnis mit der Kirche, werde nicht von ihr bezahlt und trage auch nicht die Verantwortungen einer Pfarrerin mit Gemeindeleitung usw. Auch der Ausbildungsgrad unterscheidet sich.
THOM: Gibt es Anknüpfungspunkte zu Ihrem Hauptberuf?
CK: Sicher ist, dass Studium und Beruf mich auch geprägt haben. Es wird also nicht nur Theologisches in der Gemeinde „aufschlagen“, sondern bei der Frage um Sichtweisen könnten auch das Wirtschaftsleben oder die Juristerei gelegentlich einmal durchschimmern.
THOM: Sie sind also ehrenamtlich tätig. Nur bei uns in Thomasgemeinde?
CK: Nein, der Schwerpunkt liegt seit 24 Jahren in meinem Leben mit der Gemeinschaft Sant`Egidio. Wir haben dort z.B. vor 19 Jahren eine kostenlose Sprachschule für ausländische Mitbürger gegründet, in der ich mit einigen Freunden regelmäßig Deutschunterricht gebe. Viele Schüler sind Jahre lang dabei und sind uns zu persönlichen Freunden geworden. Seit eineinhalb Jahren gibt es mit der „Friedensschule 2“ auch eine kleine Lern- und Spielgruppe für Kinder aus dem Flüchtlingslager in der Veitshöchheimerstraße, die mir ans Herz gewachsen ist. Auch das Abendgebet unserer Gemeinschaft ist mir wichtig, oder auch das Engagement für das AIDS-Programm DREAM, über das ich ja auch schon in Thomasgemeinde einen kleinen Vortrag gehalten habe.
THOM: Was hat Sie bewegt, diese Ausbildung zu absolvieren?
CK: Den Anstoß zum Theologischen Fernstudium hat mein Engagement bei Sant`Egidio gegeben. Ich wollte eigentlich nur Wege verstehen und nachgehen, die andere mit der Schrift gegangen sind.
THOM: Hat Sie die Ausbildungszeit in irgendeiner Weise verändert?
CK: Prädikantin hatte ich anfangs gar nicht werden wollen. Am Studium haben mich aber vor allem unsere Professoren, Doktoren und mein Mentor beeindruckt, die mit sehr viel Liebe und Engagement ihr Wissen und ihr persönliches Zeugnis vor uns ausgebreitet haben. Dies hat mir gezeigt, dass man Theologie wohl lernen kann, Glauben aber lässt man sich schenken.
THOM: Was erhoffen Sie sich von diesem Dienst? Für sich, für andere, für die Gemeinde?
CK: … dass Glauben, Hoffnung und Liebe wachsen mögen.
THOM: Haben Sie eine Erwartung an uns, die Thomaskirche?
CK: Ja, sehen Sie mich nicht anders als vorher, nur weil ich sonntags nun gelegentlich Ihren Talar tragen werde - An dieser Stelle übrigens vielen Dank dafür!! Das richtet sich natürlich nicht gegen Amt oder Talar, sondern ist die bescheidene Bitte um Unbefangenheit in Anrede und Gehör wie bisher. Meine Erwartung? Ist eine an uns alle als Gemeinde des Wortes: Gelegentlich gießen und ansonsten freudig wachsen lassen, was da werden will.
THOM: Vielen Dank für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen alles Gute in Ihrem Amt! Auf eine gute Zusammenarbeit!
November 2008 - Gott danken – und dabei Gutes tun!
Am Erntedanksonntag überlegte Frau Seubert, was sie mit den Erntegaben machen sollte.
Ein Teil wurde zum ök. Tafelladen Josefzelt gebracht –Frau Shanel dankte ganz herzlich für diese schöne Geste der Verbundenheit - vom andern Teil kochte sie einen leckeren Gemüse eintopf, der nach dem Gottesdienst mittendrin angeboten wurde. Der Erlös (83,00 €) kam unserer philippinischen Partnergemeinde zu Gute.
November 2008 - Demenz: Immer eine Pflegestufe höher !
Fast 200 Mitbürger unterschrieben am 18.Okt. den Aufruf der Diakonie an die Bundesgesundheitsministerin, Demenzkranke Menschen in der Pflegeversicherung eine Stufe höher einzuordnen, damit mehr Betreuungszeit für die Pflegekräfte zur Verfügung steht. Die Thomasgemeinde und die Evang. Sozialstation luden an einem Stand am Wagnerplatz dazu ein. Die Aktion läuft noch bis Weihnachten. Sie können im Pfarramt und in der Kirche unterschreiben. Es kommt den altersverwirrten Menschen und ihren Angehörigen zu Gute.
August 2008 - Unterwegs von Würzburg nach Venedig
In diesen Sommerwochen werden wieder viele Menschen aus der ganzen Welt – auch aus Grombühl – aufbrechen, um Ferien zu machen – freie Zeit zum Abschalten aus dem Alltagstrott, einfach ein paar Tage oder Wochen etwas Anderes zu tun als gewohnt. Ich selbst bin gerade von einer Wanderung zum Mittelmeer zurückgekehrt, zu Fuß, ganz allein, jeden Tag ein neues Quartier, ein neues Ziel, neue Erfahrungen. Es sollte keine sportliche Höchstleistung
werden, sondern ein Gang zu mir selbst, und um zu prüfen, wie weit Körper und Seele eine solche Wanderung aushalten. Auch trieb mich Neugier und Sehnsucht. Ich hatte nun nicht nur mein Handy für Notfälle dabei, sondern habe mich immer von GOTT geleitet und beschützt gefühlt. Wie oft fiel mir spontan der Vers aus Psalm 121 ein, wenn ich im Gebirge auf glatten Steinen rutschte: „ER wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht“. Oder auch, wenn ich – wie in Slowenien – außer in meinen Unterkünften oft tagelang keinem Menschen begegnete, fühlte ich mich von GOTT begleitet, so wie es der Beter im Psalm 139 ausdrückt : „Erklimm ich den Himmel, da bist DU, steig ich ab in die Erde, da find ich DICH auch“. Aufbrechen, Ankommen und begleitet werden, das sind – verkürzt ausgedrückt – meine Erfahrungen der letzten neun Wochen, und dafür bin ich dankbar. So wünsche ich allen, die bald verreisen, dass sie aufbrechen können, um neue Erfahrungen zu sammeln, dort auch ankommen, wohin sie mit ihren Vorstellungen und Wünschen gerne hin möchten und von GOTT begleitet und bewahrt werden auf ihrem Weg und auch wieder heil und gesund nach Hause zurück kehren dürfen.
Ihr Wolfgang Kümper
August 2008 - Groß und Klein, kommt rein in die Krabbelgruppe!
Jeden Montag zwischen 9:30 Uhr und 11:30 Uhr treffen sich unsere "Jüngsten der Gemeinde" (Kinder von 0 bis 3 Jahren) zusammen mit ihren Mamis oder Papis. In ausgelassener Runde werden Kreis- und Fingerspiele gemacht, Bewegungslieder gesungen, gebastelt, gespielt und gemeinsam gefrühstückt. Auch diverse Feste des Jahreskreises werden miteinander vorbereitet und gefeiert.
Selbstverständlich stehen bei uns vor allem die "Jüngsten" im Mittelpunkt, aber auch für alle Mamis und Papis ist die Krabbelgruppe eine gute Gelegenheit um Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen oder einfach nur zum "Ratschen"! Im Sommer sind wir mit den Kindern oft im Pfarrgarten,
spielen und planschen im Planschbecken und genießen einfach die frische Luft. Außerdem planen wir jedes Jahr einen gemeinsamen Ausflug mit den Kindern. Dieses Jahr werden wir am 18.08.08 den etwas anderen Spielplatz des Blindeninstituts in Lengfeld genauer unter die Lupe nehmen. Es handelt sich dabei um einen großen Sinnes- und Erlebnispark, der zum Toben, Turnen, Matschen, Natur erforschen, Musik machen und Begegnen einlädt. Das bereitet sicher jedem Kind viel Spaß und Freude. Alle Kinder, die mit ihren Eltern mitmachen möchten, sind herzlich eingeladen! Ansprechpartnerin ist Kristin Dreger, die unter der Telefonnummer 09 31/35 81 20 16 erreichbar ist.
August 2008 - Vorankündigung zum ökumenischen Ausflug ...
... im “Löhe -Jahr “ am Samstag, 11.10.2008 nach Neuendettelsau und Heilsbronn.
Abfahrt: 8.15 Uhr an der Thomaskirche - Rückkehr ca. 18.30 Kosten. Für Fahrt und Führungen erbitten wir 10 € p.P. Vor 200 Jahren wurde Wilhelm Löhe geboren, der die weibliche Diakonie in Bayern mit dem Diakonissenmutterhaus begründete. Auf seine Spuren führt uns der Ausflug nach Neuendettelsau, dem fränkischen Jerusalem, und Heilsbronn. Inbegriffen sind eine Führung im Diakoniewerk Neuendettelsau mit Filmvorführung, Besuch der Hostienbäckerei und der Werkstatt für Paramente und der Laurentiuskirche und am Nachmittag erwartet uns die Ausstellung “Vom Kloster zur Stadt” in Heilsbronn mit ehem. Zisterzienser Abtei.
Juli 2008 - Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Psalm 139, 5
Wie hören Sie diesen Satz? Können Sie sagen: Ja, so ist es, ich fühle mich rundum wohl? Oder fühlen Sie sich zurzeit eher unbeschützt, eher unruhig und gar nicht geborgen? Das Vögelchen, womöglich aus dem Nest gefallen, aufgelesen und gepflegt, wird zum Sinnbild für unser Leben, das oft genug in Gefahr ist. Wir brauchen die schützende und pflegende Hand. Im Juli werden junge Leute aus der Schule entlassen und manche sind noch nicht wirklich flügge, kommen in dieser komplizierten Welt nicht gut zurecht. Wird es die Hand geben, die sie fördert?
Der Psalmbeter hat gute Erfahrungen mit dem Glauben gemacht. Er spürt Gott. Er spürt den Halt, er spürt die Sicherheit und ist rundum froh: Ja, von allen Seiten bin ich umgeben. Die gleichen Worte können auch ganz andere Gefühle auslösen. Ein Mensch kann sich gefangen fühlen und kontrolliert und stellt fest, ich bin nicht frei! Religion, Glaube, Gott, das macht eng, sagen manche von uns. Sie fühlen sich von der Hand gedrückt und festgehalten.
Dabei ist sie doch offen und gibt uns frei, flügge zu sein und das Leben neu kennen zu lernen. Der Vortrag „Dream“ erzählt von solchen neuen Anfängen aus dem Glauben heraus. Habe ich die Begegnung mit Gott einmal tief erfahren, so kann ich mich immer wieder daran fest machen. Ich kann sie spüren, in den Gebeten, in den heilenden Geschichten Jesu, in den Worten, die Mut machen; ja auch in den Sommertagen mit ihren wärmenden Strahlen, im tränkenden Regen, im nährenden Gold des Kornfeldes und im satten Grün der Bäume, an die ich mich lehne, wie an die Menschen, die mich in den Arm nehmen. Dass Sie sich vielfach gehalten fühlen und dankbar beten können, wünsche ich Ihnen als
Ihr Pfarrer, G. Roth.
Juli 2008 - „Shalom Europa“ kennenlernen
Am Montag, 14.07.08 14.30 Uhr laden wir Sie ein, an einer Führung durch das jüdische Dokumentationszentrum „Shalom Europa“ teilzunehmen. Das neu errichtete Gebäude an der Valentin-Becker-Straße zeigt eindrucksvoll jüdisches Leben in der Familie und in der Synagoge mit allen Traditionen, die diese Religion hervorgebracht hat. Vieles aus der Bibel können wir dadurch besser verstehen. Interesse? Bitte melden Sie sich bis 11.07. im Pfarramt an.
Juli 2008 - Juli 2008 - Mit dem DREAM-Projekt nach Tansania
Frau Claudia Kaufhold zeigt uns einen kleinen Film und Bilder von ihrer Reise nach Arusha. Ich verspreche einen intensiven Abend mit vielen Informationen, der nicht bei dem üblichen traurigen Bild zu Afrika verweilen wird. Im Mittelpunkt steht die Bekämpfung von AIDS und Unterernährung, es gibt aber auch einige Safari-Eindrücke und auch Bilder von einem Projekt, das die Bayer. Lutherische Landeskirche gleich in der Nachbarschaft dort durchführt. Die Brüderlichkeit unter den Christen wird gerade in der Bekämpfung der großen Herausforderungen sichtbar und auch überzeugend.
Wir heißen Sie gerne willkommen am Mittwoch, 23.07.2008, 19.30 Uhr
Juli 2008 - Angekommen - Das Russlands-Deutsche Haus - Angenommen
Am 13. Juni besuchte eine Gruppe der Thomas-Gemeinde die Ausstellung in der Gethsemanekirche am Heuchelhof. Diakon Pfundt begrüßte die Gruppe und erzählte, wie die Ausstellung entstanden ist. Viele Aussiedler haben Exponate zur Verfügung gestellt, darunter auch alte Bibeln aus dem 17. und 18. Jahrh. und handgeschriebene Liederbücher, die daran erinnern, dass man in der Zeit des Atheismus den Glauben bewahrt hat. Ein Überblick über die Geschichte, wann, von wo und wohin Deutsche nach Russland einwanderten, ergänzte die Ausführungen. Die Übersiedlung der Deutschen, das waren meistens Bauern, beginnt in der 2. Hälfte des 18. Jahrh. Innerhalb von 10 Jahren wurden an der Wolga 80.000 Familien angesiedelt, überwiegend aus Hessen. Dann kamen die Mennoniten in die Ukraine, später die Schwaben nach Süd-Russland, auch aus Bayern wanderten Bauern aus.
Während des 2. Weltkriegs mussten die Russlanddeutschen viel erleiden. Sie wurden aus ihren Häusern nach Sibirien und Kasachstan verschleppt und durften dort bis 1956 ihren Ort nicht verlassen. Trotz großer Schwierigkeiten, trotz Leid und Not, bemühten sich die Deutschen wieder ein Haus zu bauen und eine neue Existenz zu gründen. Sich ein Haus zu bauen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Russlanddeutschen. Nach der
Rückkehr in die Heimat ihrer Urväter beginnen sie nun wieder von vorne. Diakon Pfundt brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Russlanddeutschen sich erfolgreich in Deutschland integrieren werden, obwohl sie auch hier auf Schwierigkeiten stoßen. Nach der Führung durch das Haus tauschten wir beim Tee unsere Eindrücke über die Ausstellung aus.
Elvira Himmrich
Nachbemerkungen eines Besuchers der Ausstellung: Die Ausstellung, die bereits in 52 Städten zu sehen war, hat im Titel die wichtige Ergänzung "Angekommen – Angenommen". Angekommen sind sie bei uns, die Nachfahren der einstigen Auswanderer, und haben Erinnerungsstücke aus ihren Häusern mitgebracht – soweit es ihnen erlaubt wurde – die nun liebevoll in der Ausstellung präsentiert werden. Ob sie auch angenommen werden, das liegt an uns allen: In der Gemeinde, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der Schule und im Kindergarten, beim Einkaufen – oder wo immer wir einander begegnen.
Klaus Krah
Juli 2008 - Bleib bei mir, Gott – Oek. Kinderbibeltag
Ein Poltern kommt aus dem Gemeindesaal der Josefskirche. 19 Kinder schauen gebannt zu, wie Jakob mit dem Engel kämpft. Allgemeines Aufatmen folgt, als Jakob gesegnet wird und dann den Mut hat, sich mit seinem Bruder zu versöhnen. In der Gruppenarbeit basteln die Kinder Schafe, backen Proviant für Jakob und spielen Ringkampf. Bei der abschließenden Andacht wird den Eltern die Geschichte von Jakob und Esau erzählt, die Kinder singen, tanzen und führen vor, was sie alles gemacht haben. Das Team um Pfarrerin Dr. Lubomierski, A. Schäder und R. Hofmann freuen sich schon auf den nächsten Kinderbibeltag. Kommt ihr auch?
Juni 2008 - Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Ps.119
Wir sind die Kirche des Wortes. Einen Gottesdienst ohne Abendmahl können wir uns vorstellen, einen ohne Predigt nicht. Das Wort - gesprochen, geschrieben, gesungen, erlauscht und bedacht - manchmal auch zerpflückt – das ist die Quelle und der Ausdruck unserer Spiritualität. Gottes Wort für das ganze Leben und Gottes Wort für jeden Tag, das ist der Anker der evangelischen Frömmigkeit. Das Wort gibt Halt und Hoffnung.
So ist es gedacht. So wird es uns angeboten. Bei der Taufe bekamen kath. Kinder früher oft den Namen eines/r Heiligen: er/sie soll ein Modell christlichen Lebens sein. Zur Orientierung. Evangelische Täuflinge gleich welchen Alters erhalten ein Bibelwort. Als Hilfe zum Leben. Bei der Konfirmation wählen sich die Jugendlichen ein eigenes Wort, das sie oft lebenslang begleitet. Manche wollen es auch zur Hochzeit ausgelegt bekommen und manchmal deutet es auch die Beerdigungspredigt. Nein Worte vergehen nicht nur wie Schall und Rauch, sie können unser Gewissen und unser Denken und Handeln prägen. In etlichen evang. und inzwischen auch kath. Häusern gibt es die tägl. „Frühstücksbibel“. Eine kleine blaue Broschüre. >Losungen< steht darauf. Heuer die 278. Ausgabe, seit Ludwig Graf Zinzendorf am 3. Mai 1728 auf seinem Gut Herrnhut in der Oberlausitz das erste Mal aus vielen Bibelworten eine Losung zog. Das goldene Körbchen ist noch immer das gleiche. In 50 Sprachen weltweit erscheinen die täglichen Texte. Überzeugt davon, dass Gott zu uns auch heute noch spricht und wir nicht einfach in den Tag hineinstolpern, sondern begleitet werden von segensreichen Gedanken.
Gute Zeit wünscht Ihnen Ihr Pfr. G. Roth.
Juni 2008 - Der neue Konfirmandenkurs beginnt!
Bist Du 13 Jahre alt und gehst in die 6. Klasse? Willst Du dich mit Jesus bekannt machen und Konfirmand/in werden?
Dann komm am So. 06.07. in den Gottesdienst zur Anmeldung. Bringe Deine Eltern/ErzieherIn und Deinen Taufschein mit. Der Unterricht beginnt am Mi., 16. Juli 2008 und dauert bis zur Konfirmation an Pfingsten 2009.
Juni 2008 - 11. Stadtteilfest Grombühl
am 22. Juni ab 11.30 Uhr – rund um das Fechenbach-Haus - natürlich alkoholfrei! Es ist wieder so weit und wir sind alle eingeladen zur Teilnahme. Unsere Grombühler Pfarrer Roth und
Treutlein eröffnen mit einem oekumenischen Gottesdienst und dann sind Spaß und Spiel, Essen und Trinken, Gespräche mit Freunden, Nachbarn und den noch unbekannten neuen Bewohnern, die auch ganz besonders eingeladen sind, auf dem Programm. Und damit die Preise familienfreundlich bleiben, bitten wir auch wieder um Kuchenspenden. Der Erlös kommt einer Ferienfreizeit für Grombühler Kinder zu Gute. Auf Ihr Kommen freut sich die Grombühler Runde.
Juni 2008 - Konfirmation 2008
Sieben unverwechselbare junge, mündige Christen gaben an Pfingsten in der Thomaskirche ihr Versprechen: „Dazu helfe mir Gott, dass ich unter Jesus Christus meinem Herrn bleibe,
im Glauben an ihn wachse und als lebendiges Glied der Gemeinde lebe.“ - Jennifer Dannfald, Lena Engert, Henri Gattenlöhner, Diana Hellwig, Max Herrmann, Johann Meier, Jennifer Sans
Juni 2008 - Auswertung des Waschnuss-Versuchsprojektes
In der Februarausgabe von Thomas grüßt„ haben wir Sie über Nüsse in der Waschmaschine informiert und außerdem haben fünf Haushalte eine Probepackung Waschnüsse zum Testen übernommen.
Das Ergebnis des Testes kann folgendermaßen zusammengefasst werden: Im Vergleich zu herkömmlichen Waschmitteln ist das Waschergebnis mit den Waschnüssen gleich, d.h. auch weiße und fleckige Wäsche ist danach ebenso rein und sauber. Der Vorteil ist aber, das die Waschnüsse ein tolles Bio-Waschmittel sind: nach dem Waschgang können Sie die Schalen in der Bio-Tonne entsorgen. Unsere Testpersonen haben vor allem „Baumwolle Buntwäsche“ gewaschen, teilweise auch feinere Materialien (Pflegeleicht, Feinwäsche, Wolle). Eine Person machte auch Angaben zum Geruch,
indem sie ihn als „neutral und angenehm, d.h. die Wäsche riecht sauber, aber halt natürlich nicht nach einem speziellen Duft“ beschreibt. Alle beteiligten Haushalte möchten und werden in Zukunft weiter ihre Wäsche mit den Waschnüssen pflegen. Waschnüsse gibt es im „Eine-Welt-Laden“ (Plattnerstr. 14, Würzburg). Sie unterstützen damit sogar Menschen in Nepal, da die Waschnüsse zu fairen Handelsbedingungen von Entwicklungskooperativen bezogen werden.
Juni 2008 - Einladung zum Kinderbibeltag am 14.Juni
Haben Sie mal wieder Lust auf einen Samstag ohne Kind(er)? Dann bringen Sie Ihre Kinder doch zum Kinderbibeltag. Wir spielen, basteln, singen einen Tag mit Kindern im Grundschulalter, Mittagessen ist inklusive. Diesmal beschäftigen wir uns mit Jakob, d.h. es geht um streitende Geschwister, einen Vater, der sich überlisten lässt und um einen Kampf mit einem Engel. Der ökumenische Kinderbibeltag findet am 14.06. in St. Josef statt, Beginn um 9.30 Uhr, Abschluss mit einer gemeinsamen Andacht um 15.30 Uhr, anschließend gibt es Kaffee und Kuchen.
Juni 2008 - 2 km ohne Auto mobil – Aufruf zur VolksBewegung
Worum geht’s? – Alle Wege, die nicht länger sind als zwei Kilometer, zu Fuß gehen, mit dem Rad fahren oder die Straba / den Bus nehmen! Weil es gut ist für die Gesundheit und das Klima. Die „Bayerische Klimawoche 2008“ (31.05. - 08.06) fordert uns dazu auf und „Die bayerische Evangelische Umweltstiftung“ist Partner dazu. Ab Juni für vier Monate, also zumindest in den Sommer- und Herbstwochen sollen wir etwas Sinnvolles für unsere Gesundheit und unser Klima tun. Sind Sie auch dabei? Ausführliche Informationen dazu gibt ein Flyer, der in der Thomaskirche ausliegt und im Internet unter www.VolksBewegung-ohne-Auto-mobil.de. Wer eine Teilnahmeerklärung ausfüllt und im Pfarramt abgibt (bis zum 16.06.) kann etwas gewinnen: Ein Trekking-Rad von Hercules!
Mai 2008 - Glaube und Liebe sind eins - Gemeindeversammlung am 20.04.2008 –
Thomas ist diakonische Gemeinde ! Von mir zu Dir! DiesesMotiv gemeindenaher Diakonie zog sich wie ein roter Faden durch unsere Gemeindeversammlung zum Thema: Wie und ob wir diakonische Gemeinde sind. Wir erfuhren, wie lebendig u. vielseitig diakonisches Handeln in Grombühl aussieht. Die Sozialpädagoginnen der Pestalozzischule bieten Hauptschülern eine Chance für die Zukunft; im Jugendzentrum lernen junge Menschen, wie sie zum Sieger werden können; in der Kinder- und Jugendhilfe erfahren Kinder intaktes Familienleben und durch die Tafel „Josefszelt“ bleiben die Teller vieler Menschen nicht mehr leer.
Von mir zu Dir findet auch direkt in der Thomaskirche statt. Einerseits in der organisierten Nachbarschaftshilfe „Eine Stunde Zeit“ und andererseits in der persönlichen Begegnung und Hilfestellung sind Gemeindeglieder füreinander da. Von mir zu Dir ist auch gemeinsam verbrachte Zeit mit den Kleinsten der Gemeinde in der Krabbelgruppe oder in der Minikirche. Die vorgestellten Aspekte diakonischen Handelns wirken sich positiv auf das Gemeindeleben und das Zusammenleben in Grombühl aus. 
Das Thema hatte eine Arbeitsgruppe ausgewählt, weil heuer die Gründer der modernen Diakonie, J.H.Wichern und W.Löhe den 200. Geburtstag feiern. Ihre Impulse sind immer noch lebendig, sagten Dr. Kümper und Pfr. Roth in ihrer Dialogpredigt. Der Glaube, der durch die Liebe tätig ist, hat Zukunft und wird zur Lebenshilfe. Kurzweilig und eindrucksvoll haben das viele Gemeindeglieder über drei Stunden gehört und gesehen. Miteinander haben wir an diesem Sonntag im Gottesdienst und bei Gesprächen während des gemeinsamen Mittagessens erlebt, dass Diakonie nicht nur eine Sache von Profis ist, sondern jeden von uns betrifft.. Nun blicken wir gestärkt in die Zukunft und bauen motiviert an unserer diakonischen Gemeinde weiter. Als Ergebnis der Versammlung halten wir fest: Die Thomasgemeinde dankt allen Gemeindegliedern und Mitbürgern die sich in Ihrem Lebensbereich diakonisch für andere einsetzen. Wir wissen, dass es zahlreiche Herausforderungen in unserm Stadtteil gibt. Kinder, Jugendliche, junge Familien, Allein Erziehende, Arbeit Suchende, Senioren und Kranke brauchen Zuwendung und Aufmerksamkeit. Wir wollen die Menschen im Blick haben und sie ermuntern, die Gemeinschaft der Christengemeinde wahrzunehmen. Wir freuen uns über jede Verbindung zu anderen, die sozial tätig sind. Wir bitten Gott, er möge uns Kraft und Phantasie geben, Nächstenliebe zu praktizieren.
Mai 2008 - Meine Reise zu den Partnergemeinden in Batangas
Nach vier Stunden Autofahrt von Manila in den Süden, komme ich – begleitet von Levy Jabines – in der fruchtbaren Landschaft rund um den Taal – Vulkan an; wir besuchen zunächst die St. Lukas – Kirche, die im vergangenen Winter durch einen Brand schwer beschädigt wurde. Die Gottesdienste finden zur Zeit nebenan in der Werkstatt „Thomas – Haus“ statt, die unser zweites Ziel ist. Werkstattleiter Melicio Bitang und zahlreiche Jugendliche sind bei der Arbeit: Sensen werden geschärft, eine Motorsäge instand gesetzt und große Bretter mit der Kreissäge zugeschnitten. In der Werkstatt lagern bereits die Holzkonstruktionen, die für das Dach des neu zu erbauenden Anbaus der St. Thomaskirche gefertigt wurden. Zu meiner großen Freude herrscht ein emsiges Treiben in der Werkstatt. Wir verabschieden uns unter Winken, laden unser Medikamentenpaket auf, das wenige Tage vorher aus Deutschland angekommen war, und fahren weiter in Richtung St. Thomas-Kirche. Der Jeep quält sich langsam die staubige Piste den Berg hinauf; oben angekommen werden wir freudestrahlend von der fast vollzählig versammelten Gemeinde begrüßt. Das Paket mit den Medikamenten wird in die Kirche geschleppt und Levy segnet in einem kleinen Gottesdienst die Medikamente und deren Verwendung, ehe das Paket geöffnet wird. Ich überreiche dann die Gastgeschenke an die Kirchenvorsteher (von Anika Schäder selbst hergestellte Osterkerzen). Anschließend beginnt für mich eine lange, schweißtreibende Sprechstunde. Es macht Freude, zuzuhören, zu tasten und zu untersuchen, und die dankbaren Reaktionen der Kinder und Erwachsenen zu spüren, die nach langer Zeit wieder einmal einen Arzt vor sich haben. Die Atmosphäre ist entspannt, es wird viel gelacht, viele Patienten kenne ich bereits aus früheren Begegnungen.
Gegen Abend schließt sich dann noch eine Kirchenvorstandssitzung an und wir richten im benachbarten Pfarrhaus die Gesundheitsstation ein.
Dann ist die Sonne bereits untergegangen und wir fahren müde den Berg hinunter von fröhlichdankbarem Winken und Kinderlachen verabschiedet und begleitet. Alle Projekte – Fahrräder, Fischerboote und Werkstatt „Thomas–Haus“ arbeiten weiterhin gewinnbringend und unterstützen so die Gemeindearbeit. Ganz ohne unsere weitere Hilfe – besonders bei der teuren medizinischen Versorgung - wird es aber auch in Zukunft nicht gehen. Mir wurden viele dankbare Grüße in Batangas für unsere Thomasgemeinde aufgetragen, die ich hiermit gerne weitergebe.
Dr. Wolfgang Kümper
Das Foto zeigt (v.li) Dr. Kümper, einen Kirchenvorsteher, Pfr. Levy Jabines, Pastor Alberto (in der Kirche St.Thomas, gebaut mit Grombühler Hilfe).
Mai 2008 - Ordination: „feierliche Einsetzung eines evangelischen Pfarrers in das Predigt- und Hirtenamt“
Mit Dr. Nina Lubomierski durfte die Thomasgemeinde am 31. März ihre Ordination feiern. Von unserem Regionalbischof Helmut Völkel wurde sie als „Pfarrerin im Ehrenamt“ eingesetzt, begleitet und mit Segensworten bedacht von ihrem Vater, einer Studienfreundin, dem norddeutschen Pastor - der sie einst in Dänemark taufte, und von Pfr. Roth mit dem Kirchenvorstand. Beim anschl. Empfang wurden in Grußworten, auch von Pfr. Treutlein von St. Josef, gute Wünsche überbracht. Wir freuen uns, dass unsere ehemalige Vikarin nun als Pfarrerin der Thomasgemeinde verbunden bleibt. Sie wird bei uns Gottesdienste halten, die ökumenische Minikirche für die Kleinen mitgestalten, bei Bibelabenden referieren und für Thomas grüßt schreiben.
April 2008 - Herzliche Einladung zur Gemeindeversammlung!
Ein Grundmerkmal des Christentums ist die Gemeinschaft. Dass wir als Christen allein für uns glauben und unseren Glauben nur im Stillen leben, oder in einer leeren Kirche zum Ausdruck bringen ist nicht unmöglich. Jesus hat aber die Menschen um sich gesammelt, um zu sagen und zu zeigen, wie Gott ist. Seither versammelt sich die Gemeinde um Wort und Sakrament, um Gott zu begegnen. Alle zwei Jahre steht die Begegnung der Gemeindeglieder untereinander im Vordergrund. Heuer greifen wir die 200. Geburtstage von W.Löhe und Joh.H. Wichern auf. Sie haben die Diakonie, die christl. Nächstenliebe neu entdeckt. Wir fragen uns heute: Haben wir die Menschen unsrer Gemeinde im Blick und wie haben sie uns im Blick? Wir laden Sie ein, die Sie sich evtl. als Randsiedler der Gemeinde betrachten würden und alle, die mit uns zu tun haben, als Krabbelstuben-Mütter, als Elternbeiräte, als MitarbeiterInnen im Kinderheim oder Tafelladen, als Alleinerziehende, als Senioren, die in Heimen in der Stadt wohnen, usw. Begegnung ist angesagt und die Frage, wie seht ihr uns?
Der Gottesdienst öffnet sich zur Aktion und endet mit einem gemeinsamen Essen. Wir sind gespannt, welche Erkenntnisse der Vormittag bringen wird. Sie sind eingeladen, mit zu beraten und mit uns in den Spiegel zu sehen. Wir freuen uns auf Sie am Sonntag Kantate, 20. April, um 10.00 Uhr
April 2008 - Weltgebetstag - ein Rückblick
‚Mama, warum ist es nicht jedes Mal so schön in der Kirche?’ Ja, warum eigentlich nicht: warum gibt es nicht jedes Mal einen Begrüßungscocktail? Warum sitzen nicht immer alle nach dem Gottesdienst noch bei einem Teller (Bananen-)
Suppe zusammen? Warum gibt es nicht in jedem Gottesdienst ein kurzweiliges Rollenspiel, interessante Dia-Bilder, eine Kollekte von 272.- € und viele Ehrenamtliche, die engagiert spielen, beten, lesen?
Weil nicht jeden Sonntag Weltgebetstag der Frauen ist! Weil nicht für jeden Sonntagsgottesdienst sich so viele Menschen so oft treffen können: Erst die Frauen in Guyana, die sich den Gottesdienst überlegt haben, dann das deutsche Weltgebetstag-Team, das die Texte übersetzt und die Ordnung herausgegeben hat, und zuletzt die Frauen aus der Thomaskirche und aus St. Josef, die in vielen Treffen den Gottesdienst zum Leben erweckt haben. Vielen herzlichen Dank an alle Frauen, die an diesem Gottesdienst beteiligt waren.
April 2008 - Vorstellung der Konfirmanden
Im Sommer 2007 haben sie zusammen den Konfirmandenkurs begonnen. Nun nach 33 Unterrichtsstunden und eifrigem Gottesdienstbesuch liegt die Konfirmation an Pfingsten vor ihnen. Den Gottesdienst am Sonntag Exaudi, 4. Mai, gestalten sie mit Pfr. Roth und stellen sich der Gemeinde vor.
April 2008 - Wo bin ich zu Hause?
Diese Frage wollen wir im Familiengottesdienst an Christi Himmelfahrt bedenken und eine Antwort aus der Botschaft der Bibel darauf finden. Eingeladen sind besonders die Familien, die im letzten Jahr eine Taufe feierten, und alle Kinder bis zum Schulalter mit ihren Eltern. Wir hoffen auf mildes Wetter, denn dann können wir auf der Kirchenwiese weiter feiern und das mitgebrachte Essen teilen. Die Gemeinde stellt Getränke und Würstchen bereit. Wir schreiben die betroffenen Familien auch direkt noch an.
April/Mai 2008 - Kinderfreizeit in Miltenberg "Einer für alle, alle für einen" ...
... ist das Motto vom 19.-24.05.2008 auf unserer Kinderfreizeit in Miltenberg. Gemeinsam Spielen, Wandern, Singen, Basteln, Ausflüge und interessante Geschichten erwarten alle Kinder von 7-12 Jahre in diesen 6 Tagen. Natürlich auch gutes Essen. Kosten: 100 EUR (alles inbegriffen), Anmeldeschluss: 20.04.2008, Infos: A. Schäder: Tel. 2008598, Anmeldung: Pfarramt Thomaskirche
März 2008 - Hunger nach Leben
Den Besuchern unserer Thomaskirche wird während der Passionszeit im Altarbereich ein ungewohntes, in bunten Farben bemaltes Tuch ins Auge springen. Ein so genanntes „Hungertuch“-. Diese Tücher haben in christlichen Kirchen eine über 1000-jährige Tradition: sie trennten zur Zeit des Mittelalters - zunächst unbemalt - zur Fastenzeit den Altarraum ab - gewissermaßen als Symbol dafür, dass sich das Allerheiligste angesichts des Leidens Christi ebenfalls verhüllt - später wurden diese Tücher mit Szenen aus der Passion bemalt. Der durch die Aufklärung vergessenen Brauch lebte 1976 im Rahmen der „Aktion Misereor“ wieder auf – das Hungertuch bekam aber eine neue Bedeutung: es soll als „Botschafter von draußen“ verstanden werden und Toleranz und Verständnisbereitschaft für die Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika wecken. Der Maler unseres Tuches will mit seinen Bildern aus der Bibel die lange Straße des menschlichen Elends von Kain und Abel über die Sintflut bis zu Zachäus und die Speisung der Hungernden bis nach Golgatha darstellen. Er zeigt aber zugleich den Weg der Hoffnung und Erlösung durch Jesus Christus. Er ist die Mitte in der Kelter, der uns den Kelch des Heils, der Hoffnung bereitet. Die Bilder des Hungertuches wollen uns anregen, den weltweiten Hunger nach Leben mit unsern benachteiligten Brüdern und Schwestern zu teilen. In den Gottesdiensten der Passionszeit werden wir einzelne Szenen näher betrachten und laden Sie herzlich dazu ein. Immer freitags um 18.30 Uhr. Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Passionszeit.
Ihre G. Roth und W. Kümper
März 2008 - Eine Chance für das Leben
Die Diakonie Würzburg kümmert sich um jugendliche Gewalttäter Wohin mit Kindern und Jugendlichen, die immer wieder klauen, zuschlagen und die Schule
schwänzen? Politiker fordern Warn-Arrest, lange Gefängnisstrafen und Erziehungslager. Einen ganz anderen Weg verfolgt die Jugendhilfeeinrichtung der Diakonie in Würzburg-Grombühl.
Mitschüler tyrannisiert, schwere Körperverletzung, räuberische Erpressung, Diebstahl, mehrere Heimaufenthalte abgebrochen, zwei Jahre auf der Straße gelebt, Verdacht auf Prostitution, Drogenkonsum – und das alles bei 12- bis 14-jährigen! Eltern und Behörden hatten kapituliert, die Kinder hatten in der Gesellschaft praktisch keine Chance mehr. Sie landeten im Evang. Kinderheim in Grombühl. Für alle war dies so etwas wie die letzte Chance – aber vielleicht auch die erste echte Chance auf ein normales Leben. Wer dort ankommt, gehört zu den ganz harten Fällen, bei denen alles schief zu laufen scheint: Sie kommen aus zerrütteten Familien und sind eher in Cliquen oder sogenannten »Peer-Groups« zu Hause. Auch M. kam in die seit 2003 bestehende Clearingstelle der Evangelischen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe der Diakonie in Grombühl. Sechs Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren haben dort Platz. Sie kommen, wenn ihre Eltern nicht mehr weiter wissen, das Jugendamt zustimmt und ein Richter den Aufenthalt genehmigt. Von den ersten 30 Kindern in den ersten beiden Jahren kamen 24 über einen richterlichen Beschluss, jedes dritte Kind wurde von der Polizei gebracht. Die Clearingstelle gehört zur Initiative »Innere Sicherheit in Bayern«, die in Zusammenarbeit der bay. Ministerien für Justiz, Kultus, Inneres und Familie entstanden ist. Schon länger wurde diskutiert, ob bereits 13-Jährige ins Gefängnis geschickt werden sollen. Für Professor Gunter Adams (54), Leiter der Evangelischen Kinder&Jugendhilfe in Würzburg, bringen solche staatlichen Drohgebärden nichts. »Kinder ticken anders, die lassen sich nicht abschrecken«, weiß er. Der diplomierte Pädagoge und Psychologe ist froh, dass bei der Neuformulierung des Jugendstrafgesetztes 1991 klar entschieden wurde, dass für Kinder, egal in welcher Situation, der Erziehungsauftrag gilt, nicht der Strafvollzug: »Kinder, die Autos stehlen, die gewalttätig sind, die durch das Prostituiertenmilieu gefährdet sind oder Drogen nehmen, sind immer noch Kinder.« Die Wohngruppe ist deshalb eine Art Ersatzfamilie, aber eben keine normale. Der Ablauf ist straff geregelt. Der Tag – und schon das ist für Neuankömmlinge ungewöhnlich – beginnt mit einem Frühstück. Nach dem Frühstück geht es in den Unterricht. Kinder, die oft Monate keine Schule mehr von innen gesehen haben, fangen gleich am ersten Tag an zu lernen. Drei vom Kultusministerium bezahlte Lehrer tun alles dafür, um die Kinder in die Spur zurückzubringen: Mathe, Deutsch, Werken, Religion, Erdkunde – am Ende sollen die Kinder ohne Hilfe der Eltern in der Hauptschule zurechtkommen. Die Kinder bereiten mit ihren Betreuern die Mahlzeiten zu, ganz im Sinne eines
hauswirtschaftlichen Unterrichts. Nach dem Mittagessen ist Lernzeit, danach stehen therapeutische Sitzungen auf dem Plan oder ein Antiaggressionstraining, bei dem Kinder neue Verhaltensmuster lernen. Dazwischen muss alles erledigt werden, was zu einem Haushalt gehört: Betten machen, waschen, bügeln und kochen. Der Höhepunkt des Tages ist die Stunde Freizeit vor dem Abendessen, die die Kinder am liebsten auf dem Bolzplatz hinter dem Haus verbringen. Um 20 Uhr ist Bettruhe, die 12- bis 14-jährigen dürfen länger aufbleiben. Der Pädagoge der Nachtschicht schaut bei jedem noch einmal vorbei und bespricht den Tag – wie es zu Hause sein sollte. Ein Vorlesekapitel und ein Abendgebet beschließen den Tag.
Der Vorteil der Clearingstelle ist ihre Flexibilität, sie ist keine völlig geschlossene Einrichtung. Aber es gibt einen geschlossenen Bereich mit elektronischen
Türverriegelungen, die nur vom pädagogischen Personal bedient werden können. Bis zu sechs Monate können Kinder hier geschlossen untergebracht werden. Sie können danach in den benachbarten offenen Bereich wechseln, ohne ihre Bezugspersonen zu verlieren. Wer neu in die Gruppe kommt, verbringt die ersten Wochen im geschlossenen Bereich. Später geht er mit einem Erzieher in die Stadt, bis er irgendwann allein losziehen darf.
»Der nach außen hin geschlossene Charakter beruhigt die Kids«, weiß Adams aus Erfahrung. »Sie müssen gegen nichts mehr kämpfen.« Für manche ist es entscheidend, dass der negative Einfluss der Clique unterbunden wird. Dort haben sie eigene Verhaltensnormen entwickelt, oft in bewusster Abgrenzung zur Familie oder zur Schule. Da galt es als »cool«, Zigaretten oder Wodka zu klauen. Der geschlossene Rahmen beruhigt die Kinder. Prof. Adams baut auf Grenzen setzende Erziehung.
Am Sonntagvormittag besucht die Clearinggruppe den Gottesdienst in der Thomaskirche. Die Teilnahme ist freiwillig, wird aber belohnt. Danach trifft sich der »Kirchenclub«, in dem noch einmal über den Gottesdienst gesprochen wird. Der Glaube spielt in der Clearingstelle eine Rolle. Neuankömmlinge müssen sich auch damit erst einmal auseinandersetzen, denn praktisch keiner kommt aus einer Familie, in der die christliche Religion ein Thema ist. »Am Anfang ist das oft schwierig«, räumt Adams ein, vor allem wenn einer mit Glaube und Gott nichts zu tun haben will. Diesen Zweiflern begegnet Adams ganz evangelisch: »Es ist nicht wichtig, ob du an Gott glaubst, Hauptsache, er glaubt an dich.« Wie erfolgreich ist das Programm? In bisher nur drei Ausnahmen hat die Integration nicht geklappt, in allen diesen Fällen haben die Eltern das Kind wegen eines Umzugs aus der Einrichtung herausgenommen, oder der Beschluss wurde vom Richter aufgehoben. Aber für die meisten ist die Wohngruppe bis heute ein Stück Familie. Keiner kam freiwillig, aber kaum einer möchte weg, wenn die Zeit vorbei ist. Auch M., der als Elfjähriger von seiner Familie aufgegeben worden war, hat es geschafft. »Er hat in den sechs Wochen bei der Clearingstelle gemerkt, dass es anders laufen muss«, sagt seine Mutter. Jetzt spielt er mit seinem Bruder Fußball, besucht eine Hauptschule und schaut immer mal wieder in der Clearingstelle vorbei. Dieses Mal kommt er besonders gerne, denn er kann Gutes aus der Schule berichten. Er hat in Mathe eine Zwei geschrieben – als Klassenbester!
(Auszug aus dem „Evang. Sonntagsblatt für Bayern vom 10.02.2008 nach Helmut Frank)
März 2008 - Pestalozzi-Initiative sammelt 1.810 Euro für Sozialarbeit an der Pestalozzi-Volksschule Grombühl
Der Gottesdienst vom 10.02.2008 in der Thomaskirche zeigte, wie engagiert die Grombühler Bürger ihre Pestalozzi-Schule unterstützen. Die Vertreter der Pestalozzi-Initiative, Pfarrer Gerhard Roth und der Leiter der Evang. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Prof. Gunter Adams, übergaben im Gottesdienst einen Scheck in Höhe von 1.810,00 Euro an Rektor Wolfgang Meier von der Pestalozzi-Schule. Mit diesem Geld wird dafür gesorgt, dass auch 2008 zwei Sozialarbeiterinnen in der Pestalozzi-Schule wirken können. Diese stehen den Schülerinnen und Schülern der 8. / 9. Klasse zur Seite und bieten vielfältige Hilfen zur Bearbeitung psychosozialer Probleme sowie zur Verbesserung der beruflichen Eingliederung.
Ein großer Teil dieser Arbeit ist nur möglich durch die engagierte Unterstützung der Spenderinnen und Spender über die Pestalozzi-Initiative. Im Jahr 2008 will die Pestalozzi-Initiative nun das Projekt 100 x 100 starten. Gesucht werden 100 Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, 100 Euro für die Pestalozzi-Initiative zu investieren. Mit diesem Geld soll die Arbeit an der Pestalozzischule eine solide finanzielle Basis erhalten. Spenden erbitten wir auf das folgende Konto:
ARGE J+ EAL e.V.
Kto.: 44320521
BLZ: 790 500 00 Sparkasse Mainfranken
Stichwort: Initiative Pestalozzi
Februar 2008 - Stolpersteine
Ja, es ist über 60 Jahre her, dass die Naziherrschaft vorbei ist. Aber es ist noch nicht an der Zeit, die Taten dieser 12 unseligen Jahre auf sich beruhen zu lassen. Deshalb will der Aktionskünstler Gunter Demnig aus Köln an die vielen Menschen erinnern, die Opfer der Rassenideologie wurden. Er versteht sich als „Spurenleger“ und verlegt vor ihren ehemaligen Wohnungen einen „Stolperstein“, der ihren Namen trägt.
Am Montag 11. Februar verlegt er in Grombühl 18 Steine. Um 8.50 beginnt der Künstler in der Wagnerstraße 7. Die 14 weiteren Stellen werden durch Plakate angezeigt. Das Würzburger Aktionsteam mit Benita Stolz und Helmut Försch und die Paten der Steine begleiten die Verlegungen (u.a. die Schulen, das Evang. Kinderheim, Gromb.-Runde). Auch eine evang. Christin wurde ein Opfer der Nazis. Für ihren Stein vor dem Haus Ernst-Reuter-Str. 10 steht Pfarrer Roth Pate. Verlegung ist um 11.50. Einige Steine sind für Euthanasieopfer, psychisch kranke Menschen, die als „unnütze Esser“ der „Aktion T4“ zum Opfer fielen. Ein Hauptverantwortlicher war Prof. Dr. Werner Heyde, damals Direktor der Nervenklinik. Die Klinik will sich ihrer Vergangenheit stellen und hält deshalb am 11.02. um 18.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung im großen Hörsaal. Wenn Sie sich an diesem Tag Zeit nehmen, um an einer der Verlegungen teilzunehmen, setzen Sie ein Zeichen gegen das Vergessen und für die Menschenwürde.
G.R.
Siehe auch www.stolpersteine-wuerzburg.de
Februar 2008 - „1 Stunde Zeit“! - Wer macht mit?
Seit über fünf Jahren gibt es bei uns im Stadtteil Grombühl die ökumenische Nachbarschaftshilfe, die alle Christen - katholische und evangelische - zur Bereitschaft aufruft „1 Stunde Zeit“ in der Woche für einen anderen Menschen, der der Ansprache, der Fürsorge oder der Begleitung bedarf, zu haben. Die Wünsche einsamer oder hilfsbedürftiger Menschen sind sehr unterschiedlich: Es kann der regelmäßige Besuch sein in der Wohnung (Gesprächsbedarf), im
Altenheim (was macht Grombühl?) oder im Pflegeheim (niemand besucht mich, denn die Kinder sind außerhalb!). Es kann die Begleitung sein zu einem kleinen Spaziergang, einem Friedhofsbesuch ans Familiengrab, zu einem besonderen Einkauf oder einem Stadtbummel in Würzburg, aber evtl. auch zu einem Behördengang oder einem Arztbesuch. Aber auch ganz praktische Hilfe wird manchmal gewünscht. Dabei können insbesondere auch tatkräftige Männer helfen, wenn z.B. die Glühbirne an einer hohen Deckenlampe ausgewechselt werden muss, wenn die Gardinenstange locker ist, wenn ein neues Foto vom Enkel aufgehängt werden soll oder wenn die Erde im Balkonkasten gewechselt werden muss.
Zuviel verlangt? Nein, sicher nicht, denn der dankbare Händedruck einer oder eines Betroffenen wird zum Geschenk als Antwort auf Ihre Nächstenliebe. –
Vierteljährlich trifft sich das Helferteam zu einem Erfahrungsaustausch oder anregenden Vorträgen. Die Koordination aller Hilferufe übernimmt Frau Ulrike
Shanel im Pfarramt St. Josef (Tel. 2 17 62). Für Auskünfte stehe ich gerne für die Thomasgemeinde zur Verfügung (Tel. 27 28 35) und gebe dann Ihre Bereitschaft und möglichen Einsatzwünsche an Frau Shanel zur Einteilung eines Einsatzes weiter. Ich freue mich auf Ihren Anruf. G. Krah
Februar 2008 - Zum 6. Mal: Solar-Statistik zum Jahreswechsel
Zum Beginn dieses neuen Jahres wollen wir wieder über die aktuellen Zahlen der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Thomaskirche informieren. Der
Zählerstand zeigt uns an, dass auch im Jahr 2007 der Soll-Wert von 4.800 kWh überschritten wurde. Mit 4.942 kWh liegen wir leider nur knapp mit 2,95 % über dem Soll – etwas enttäuschend nach den noch guten Erwartungen im Sommer, aber der Herbst hat uns nicht mehr Sonnenstunden geliefert.
Für die Rückzahlung unseres Darlehens haben wir – vorbehaltlich der Abrechnung der Stadtwerke – einen Betrag von 2.377,10 Euro errechnet. Spenden aus der Gemeinde in Höhe von 504,60 Euro kommen hinzu, so dass wir 2.881,70 Euro vom Darlehen abtragen können. Damit sind von unserem Darlehen
in Höhe von 22.000,00 Euro bisher 16.365,90 Euro = 74,4 % abbezahlt.
Unser Dank gilt allen, die gespendet haben, unser Spendenaufruf allen, die dazu beitragen wollen das Darlehen vorzeitig zurückzahlen zu können. Unser Konto bei der Sparkasse Mainfranken 43391267 – BLZ 790 500 00 – Stichwort: Solaranlage.
Februar 2008 - Nüsse in der Waschmaschine ?
schon einmal etwas von „Waschnüssen“ gehört? Kein Scherz: die gibt es wirklich. Sie wachsen z.B. in Nepal am Waschnuss- oder Seifenbaum. Je nach Ernte und Trocknungsgrad sind Waschnüsse trocken bis klebrig und von unterschiedlicher Härte. Die Früchte enthalten die Substanz Saponin, die fett- und schmutzlösend wirkt. In den Nüssen ist Saponin in Glukose enthalten, das als klebrige Substanz an den Schalen austritt.
Werden die Nüsse in die Waschmaschine zwischen die Wäsche gegeben, löst sich das Saponin im Wasser und sorgt so für einwandfrei saubere Wäsche. Waschnüsse sind also ein tolles Bio-Waschmittel: nach dem Waschgang können Sie die Schalen in der Bio-Tonne entsorgen. Je nach Härtegrad des Wassers reichen 1 kg Waschnüsse für ca. 500-800 kg Trockenwäsche. Die Waschnüsse werden zu fairen Handelsbedingungen von nepalesischen EntwicklungsKooperativen bezogen. Der Erwerb von Waschnüssen hilft deshalb, Menschen in Nepal eine wirtschaftliche Perspektive mit dem Anbau dieser Früchte zu geben.
Am 24. Februar startet der Eine-Welt-Laden hierzu eine kleine Kampagne: die ersten 5 Interessenten erhalten nach dem Gottesdienst kostenlos eine Packung Waschnüsse und erklären sich hierfür bereit, für die nächsten Waschgänge die Waschnüsse zu benutzen. Das Pfarramt bittet dann darum, kurz die „Testerfahrungen“ zu dokumentieren. Wenn wir positives Feedback bekommen, dann gibt es vielleicht die Waschnüsse bald im Standardsortiment unseres Eine-Welt-Ladens. Weitere Infos zur Waschnuss gibt’s im Internet unter de.wikipedia.org/wiki/Waschnussbaum
Februar 2008 - Großer Dank! Aktion ‚Nimm Zwei’ war großer Erfolg
Vom ersten bis zum dritten Advent unterstützten das Kinderhaus und die Thomasgemeinde den ‚Tafelladen Josefzelt’ mit der Aktion ‚NIMM ZWEI’. „Schön wäre es, wenn ein Wagen nicht ausreichen würde,“ hatten wir im Dezember geschrieben. Unsere Hoffnungen wurden sogar übertroffen! Wir brauchten noch einen ganzen Kofferraum zum Transport, weil der Bollerwagen völlig überladen war! Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Hilfe. Die ehrenamtlichen HelferInnen des Tafelladens konnten 60 Pakete für bedürftige Grombühler Familien packen!
Februar 2008 - Neujahr in unserer Partnergemeinde auf den Philippinen
Auf den Philippinen ist Neujahr gleich Erntedank. Pfarrer Levy Jabines aus unserer Partnergemeinde hat uns hierzu einiges geschrieben: Zur Eröffnung
werden alle Teilnehmer des Gottesdienstes eingeladen, zum Altar zu kommen. Zuallererst bringen sie sich selbst dar, gewissermaßen 'als lebendes Opfer'.
Anschließend bringen sie ihre verpackten und geschmückten Liebesgaben zum Altar, um sie segnen zu lassen. Zuletzt bringen die Bauern Feldfrüchte, Obst, Reis, Hühner, Eier und Anderes dar und spenden es der Gemeinde. Nach dem Gottesdienst können diese 'Opfergaben' von Mitgliedern der Gemeinde käuflich erworben werden und werden dann gewöhnlich für die Zubereitung des Neujahrs-Essens verwendet. Der Erlös des Verkaufs ist für den Dienst der ehrenamtlichen kirchlichen Mitarbeiter bestimmt, so zum Beispiel für die Sonntagsschullehrer und die Lehrer in der Bibelschule. Gewöhnlich bringen die Kinder Kerzen in die Kirche und lassen sie durch den Pfarrer segnen. Später entzünden sie die Kerzen zuhause, um das neue Jahr zu begrüßen - es sind gewissermaßen Friedenslichter.“
Dezember 2007 - „Alle Leute feiern Weihnachten, weil alle Leute Weihnachten feiern“ (Kurt Tucholsky)
Fast alle feiern dieses Fest, obwohl viele es nicht mehr verstehen. Die einfache Antwort, Jesus hat Geburtstag, sagen wir den Kindern. Darum gibt es Geschenke. Weil wir ihm –Jesus- nichts mehr schenken können, schenken wir einander etwas, bitten um Geschenke für andere. Auch für ganz fremde Menschen. Gleich drei Anregungen dazu finden Sie in dieser Nummer. Ist das nicht
übertrieben? Jesus kommt als Kind armer Leute überall zur Welt. Asien, Afrika und neuerdings auch bei uns. Wir können uns entscheiden, wo wir ihm begegnen und ihm helfen wollen.
Eine andere Antwort: An Weihnachten wird Gott sichtbar. Wollen wir ihn sehen, in dieser Welt, in der das Leben für viele immer härter wird? Ja!
Der Christenglaube macht uns stark, dem Leben in die Augen zu sehen. Auch der Not, auch dem Leid. Jesus schaut uns ja an. Er lebt und hilft uns, den Glauben anzunehmen, der das Leben empfängt wie eine Frau ihr Kind: hoffend, staunend und fürsorgend; bereit, Verantwortung zu tragen. Jesus will, dass wir so leben können. Eine Schwangerschaft ist anstrengend und nicht ohne Schmerzen, aber was ist das gegen das Geschenk eines neuen Lebens aus Liebe? Frohe Christtage und ein gutes Jahr wünscht Ihnen allen
G.Roth, Pfr.
Dezember 2007 - Aktion ‚Nimm Zwei’, Mamma!
Vom ersten bis zum dritten Advent unterstützen das Kinderhaus und die Thomasgemeinde den ‚Tafelladen Josefzelt’ mit der Aktion ‚NIMM ZWEI’. Kaufen Sie
einfach in der Adventszeit von allen haltbaren Lebensmitteln zwei Stück und spenden eins davon dem ‚Tafelladen Josefzelt’. Die Spenden können im Kinderhaus, im Pfarrbüro oder nach den Gottesdiensten abgeben werden. Die Kinder des Kinderhauses werden die Lebensmittel dann (am 21.12.) in einem Bollerwagen zum Tafelladen bringen. Schön wäre es, wenn ein Wagen nicht ausreichen würde!
November 2007 - War ich gut?
Im November geht das (Kirchen-) Jahr zu Ende. Das bietet die Gelegenheit, Bilanz zu ziehen: Wie war dieses Jahr? Wie war ich? War ich gut? Habe ich dieses Jahr genutzt, um das Gute in der Welt zu vermehren? Auf der Positivseite könnte z.B. stehen: Ich habe mich um andere Menschen gekümmert, z.B. um meine Enkelkinder, um Freunde, um die kranke Nachbarin. Oder: Ich habe mein Auto umrüsten lassen, es fährt jetzt mit Biosprit. Vielleicht auch das: Ich habe mich weniger gestritten mit meinem Partner. Oder: Ich habe mich ehrenamtlich engagiert, z.B. im Elternbeirat der Schule, in der Gefängnisseelsorge, im Sportverein.
Auf die Negativseite kommt vielleicht, dass ich vieles von den oben genannten nicht getan habe. Und wenn ich noch länger darüber nachdenke, fällt mir noch viel, viel mehr ein, mit dem ich nicht das Gute, sondern das Schlechte auf der Welt vermehrt habe: allein dadurch, dass ich lebe, esse, Auto fahre und einkaufe, schädige ich die Umwelt und trage zur Ausbeutung anderer Menschen bei. Was nun – verzweifeln?
‚Wir sind Bettler, das ist wahr’ – diese Lebensbilanz zog Luther auf seinem Sterbebett. Er hatte sein Leben lang nach bestem Wissen und Gewissen für Gottes Sache gekämpft und sah am Ende ein: Die Bilanz war nicht ausgeglichen, er stand als Bettler vor Gott und vor den Menschen. Aber Luther verzweifelte nicht daran und er hätte deswegen seinen Kampf für das Gute nicht aufgegeben. Er hatte eingesehen, dass die Frage: war ich gut? einfach falsch gestellt ist. Nicht wir sind gut, sondern Gott ist es. Gott ist gut und er erbarmt sich unser, wenn unsere Bilanz auch in diesem Jahr schlecht ist. Und das ist gut so.
Ihre Nina Lubomierski
November 2007 - Gemeindeausflug nach Ansbach
Am 3. Oktober 2007 fuhr ein Bus mit frohgestimmten und singenden „Thomanern“ und einigen Gästen von St. Josef, St. Johannis und Deutschhaus bei traditionsgemäßem Regen in die Markgrafenstadt Ansbach und kehrte nach einem sonnigen Tag am Abend zufrieden zurück. Dazwischen lagen anregende Stunden, in denen uns die markgräfliche Residenz mit ihrer Baugeschichte und ihrer kostbaren Ausstattung durch eine Führerin in fröhlich – lockerer Art kurzweilig nahe gebracht wurde. Wir erfuhren von dem „wilden Markgrafen“, der einst vor den Augen seiner Maitresse einem Schornsteinfeger mit einem Flintenschuss „vom Dach steigen half“, bewunderten den Fußboden mit farbigen Intarsienarbeiten und konnten Spiegelkabinett und Audienzzimmer bestaunen. Mit einiger Verwunderung nahmen wir auch die oft sehr seltsamen Heirats- und Erbfolgegewohnheiten der damaligen Zeit zur Kenntnis.
Später bummelten wir durch die malerischen Straßen der Altstadt und ließen uns St. Gumbertus zeigen, die große, barocke Kirche neben dem Schloss. Sie steht auf den Mauern einer karolingischen Klostersiedlung. Von der später erbauten gotischen Kirche ist noch der zur Schwanenritterkapelle umgestaltete Chorraum erhalten und lässt die Prächtigkeit des ehemaligen gotischen Baus noch erahnen. Die jetzige Gestalt der Kirche als barocke Saalkirche ist ein souveränes Zeugnis des Ansbacher Protestantismus. Die wertvollen Wigleb–Orgel und der Kanzelaltar sind die einzigen Schmuckstücke in der ansonsten karg und bewusst kühl gehaltenen Innenausstattung.
Den Abschluss des Tages mit einem umfassenden Gang durch die Kirchengeschichte bildete eine Führung durch die Spitalkirche in Bad Windsheim, in der das fränkische Kirchenmuseum untergebracht ist. Alle MitfahrerInnen genossen den erlebnisreichen und schönen Tag.
W.K.
November 2007 - „Vom Aufgang der Sonne .........“
Das Motto der Solar-Anlage auf dem Dach unserer Thomaskirche war auch der Monatsspruch für August. Zutreffender konnte er nicht sein, denn am 19. August vor fünf Jahren wurde die Anlage in Betrieb genommen und „ging ans Netz“. Grund für einen kurzen Rückblick mit Zahlen. Stichtag ist jeweils der 19. August:
- 2002 0 kWh Sollwert 4.800 kWh / Jahr
- 2003 5.780 kWh + zum Sollwert 16,9 % (extr. Sonnenjahr)
- 2004 5.240 kWh 8,4 %
- 2005 5.013 kWh 4,3 %
- 2006 4.967 kWh 3,4 %
- 2007 5.085 kWh 5,6 %
Summe 26.085 kWh + Durchschnitt 8,0 %
Die „Geburtstags-Werte“ sind Zwischenwerte, denn mit den Stadtwerken rechnen wir jeweils das Kalenderjahr ab, aber sie beweisen uns auch nach fünf Jahren, dass die Anlage in der Konzeption und Prognose stimmt und in jedem Jahr den Sollwert überschreitet. Im Februar 2008 berichten wir dann auch wieder über die Refinanzierung und den Spendeneingang.
K.K.
November 2007 - „Eine–Welt–Laden“ - auch in der Thomaskirche eine Erfolgsgeschichte!
Vor wenigen Wochen ist der „Eine-Welt-Laden“ Würzburg 30 Jahre alt geworden und er hat sich in diesen Jahren kräftig entwickelt. Die Geburtstagsfeierlichkeiten fanden unter großem Interesse der Öffentlichkeit im Gartensaal der Residenz statt. Auch zahlreiche Mitglieder unserer Gemeinde waren mit dabei. Uns freut dabei besonders, dass sich verschiedene Gruppen zusammengetan haben und sich für die „Eine–Welt“ engagieren, und nicht jeder „seine eigene Suppe kocht“. Es zeigt sich wieder einmal: gemeinsam sind wir stark und können viel erreichen! In der Thomaskirche verkaufen wir seit dem 28. April 2001 regelmäßig nach den Gottesdiensten „fair gehandelte Artikel“. Helmut Koch hat mich unterstützt, Frau Wittich hat uns geholfen, indem sie einen Schrank für unsere Waren frei gemacht hat, sonst hätten wir die nicht verkauften Waren jedes Mal mit einem mords-schriftlichen Aufwand zurückbringen müssen. Dann sind Annette Hartmann–Frobenius und Wolfram Frobenius mit ihrer kaufmännischen Fachkompetenz eingestiegen. Friedl Seeger, Rosa Drescher und Franka haben uns auch immer wieder geholfen, wenn „Not an der Frau“ war.
Durch Ihren Einkauf in der Thomaskirche, liebe Gemeindemitglieder, konnten wir in der ersten Zeit bereits einen Jahresumsatz von ca. 2.000.-- Euro machen, jetzt setzen wir pro Jahr etwa 2.600.-- Euro um, das sind immerhin pro Verkaufstag etwa 250.-- Euro. Seit Beginn des Ladens haben wir dank Ihrer fleißigen Hilfe über 14.000.-- Euro (!) Umsatz gemacht. 5 % des Gewinns aus diesen Verkäufen, das sind insgesamt 500.-- Euro, konnten wir bisher für die Arbeit unserer Partnergemeinde auf den Philippinen weitergeben. Wir hoffen, dass es weiter „so gut läuft“ wie bisher und danken allen Gemeindemitgliedern für die stetige Unterstützung der „Einen–Welt“.
Gertraud Gebhardt
P.S. Im Namen der Gemeinde möchte ich Frau Gebhardt für das nimmermüde Engagement danken - Wolfgang Kümper
Oktober 2007 - Im Herbst fängt das Jahr an ?
Natürlich nicht, wenn wir nach dem Kalender gehen. Ich bleibe dabei. Es fängt jetzt an. Für die Kinder mit dem neuen Schuljahr. Die Hefte sind neu und noch ganz ohne rote Korrekturen, die Bücher sind frisch eingebunden und noch ganz ohne Flecken, lang war die Liste der Schule mit neu zu beschaffenden Sachen, bis hin zur Sportkleidung. Und eine neue Klasse, neue LehrerInnen, vielleicht auch neue Mitschüler gibt es obendrein. Wie gut. Sie kennt mich noch nicht, die neue Lehrerin, ob sie wohl meine guten Seiten zuerst entdeckt ? Ich will doch heuer gut sein. Im Herbst kommen viele Kinder neu in unser Kinderhaus. Eine ganz neue Welt tut sich auf. Der Herbst ist voller Hoffnung. Auch für Menschen, die nach dem Sommer eine neue Arbeit gefunden haben.Auf Hoffnung hin, wird jetzt die Wintersaat ausgebracht. Im Konfirmandenkurs säen wir die Saat, die den Glauben wachsen und reifen lassen will.

2xJennifer,Lena, Diana, Johann, Max, (u. Henri und Marcel) sind dabei und werden an Pfingsten zu Gemeindegliedern mit allen Rechten. Ich hoffe, in den Kindern wächst ein Glaube heran, der sie stabil macht für das Leben. So einen hätten Sie auch gern? Jeder neue Tag ist eine Möglichkeit, sich darauf einzulassen. Jeden Tag fängt das Leben neu an, meint
ihr Pfr. G.Roth.
Oktober 2007 - Klarheit schaffen – Wege finden Schuldnerberatungsstellen der bayerischen Diakonie
Spendenaufruf zur Herbstsammlung vom 15. – 21. Oktober 2007 Überschuldung ist heute nicht mehr nur ein Problem einzelner sozialer Gruppen oder unterer Einkommensschichten. Sie ist in der gesamten Bevölkerung weit verbreitet. Über 3 Millionen Haushalte in Deutschland sind verschuldet, jeder vierte Deutsche kann seine Rechnungen nicht mehr pünktlich bezahlen. Allein in Bayern sind ca. 770.000 Menschen von Überschuldung betroffen. Arbeitslosigkeit, ein niedriges Einkommen, Trennung, Krankheit und gescheiterte Selbstständigkeit sind die häufigsten Ursachen für den Weg in die Schuldenspirale. Die 24 Schuldnerberatungsstellen der bayerischen Diakonie sind oft der letzte Rettungsanker. Sie bieten Lebensberatung mit Schwerpunkt auf den finanziellen Schwierigkeiten und den damit verbundenen psychosozialen Problemen.
In Würzburg ist die Schuldnerberatung eine gemeinsame Initiative von Diakonie und Caritas in der "Christophorus Gesellschaft". Für diese Angebote und die sonstigen Leistungen der Diakonie bittet das Diakonische Werk Bayern anlässlich der Herbstsammlung vom 15. – 21. Oktober 2007 um Ihre Unterstützung. 70% der Spenden verbleiben im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit im Dekanat, 30% der Spenden werden vom Diakonischen Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.diakonie-bayern.de und bei der Christophorus Gesellschaft unter www.christophorus-wuerzburg.de.
Oktober 2007 - Interview mit Steve Dreger, Mitglied im Kirchenvorstand und verantwortlich für den Internetauftritt der Thomaskirche
Sein Gesicht ist manchen nicht mehr unbekannt. Steve Dreger lebt mit seiner Familie seit Oktober 2005 in Würzburg, besucht seitdem auch die Veranstaltungen der Thomaskirche und wurde im November 2006 in den Kirchenvorstand gewählt. Zur Vorstellung seiner Person stellen wir ein paar Fragen.
THOM: An Ihrer Sprache erkennt man, dass Sie nicht aus Franken stammen. Woher kommen Sie und zu welchen Gemeinden haben Sie bisher gehört?
SD: Meine Sprache verrät mich schnell: aufgewachsen bin ich im östlichen „Berliner Speckgürtel“ also einem Vorort Berlins. Nach meinem Studium in Berlin habe ich mit meiner Frau 5 Jahre in Leipzig und Halle/Saale gelebt, bevor wir uns hier im Stadtteil als junge Familie angesiedelt haben. Zu meinen früheren Gemeinden: Mein Großvater war in Thüringen Prediger bei der pietistisch geprägten und innerhalb der evangelischen Kirche tätigen „Landeskirchlichen Gemeinschaft“, daher haben wir uns (meine Frau und ich) zur damals noch jungen Freien Evangelischen Gemeinde gehalten. Meine ehrenamtliche Tätigkeit hat mir nebenbei immer einen ökumenischen Weitblick erhalten.
THOM: Was finden Sie besonders an der Thomasgemeinde?
SD: Zum einen die Mischung der Gottesdienstbesucher - ich habe in einer Gemeinde vorher noch nie so viele verschiedene Gruppen zusammen erlebt: die seit langen im Stadtteil lebenden Senioren, dann Singles, Studenten auf Stippvisite, die Jugendlichen aus der Jugendhilfe und zuletzt unsere kleine Gruppe von Eltern mit Kleinkindern. Zum anderen haben mich von meinem ersten Besuch an die Predigten gepackt: von geistlichem Tiefgang und doch mit beiden Beinen auf dem Boden stehend.
THOM: Welche Beweggründe gab es für Sie im Kirchenvorstand mitzuwirken?
SD: Frau Lubomiersky hatte meine Frau und mich gefragt, ob einer von uns kandidieren würde – meiner Frau war das „zu heiß“, so fiel die Wahl auf mich. Aber im Ernst: vor unserem Umzug nach Würzburg hatten meine Frau und ich uns fest vorgenommen, in Würzburg aktiver als in Leipzig unser Lebensumfeld mit gestalten zu wollen. Dass das nach so kurzer Zeit in der Gemeinde in die Arbeit im Kirchenvorstand mündet, hat uns dann selbst überrascht.
THOM: Als neues Kirchenvorstandsmitglied haben Sie sehr vielfältige Aufgaben. Welche Ämter haben Sie inne?
SD: Ich arbeite im Kindergartenausschuss mit, bin als Ökumenebeauftragter benannt, betreue im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit unseren Internetauftritt und mache stellvertretend die Protokollführung.
THOM: Sie betreuen also den Internetauftritt der Thomaskirche. Können Sie kurz etwas dazu sagen – vielen ist die Internetadresse vielleicht noch unbekannt!
SD: Die Seite gibt es etwa seit Anfang des Jahres. Unter www.thomaskirchewuerzburg.de findet man immer die aktuellen Artikel aus dem Gemeindebrief, darüber hinaus ausführliche Informationen über die verschiedenen Arbeiten und Gruppen. Wir teilen uns den Auftritt mit dem Kinderhaus der Thomaskirche, welches einen eigenen Bereich für sich gestaltet. Die Besucherzahlen steigen: im Mai / Juni hatten wir jeweils über 1600 Zugriffe. Ich empfehle einfach einmal draufzuschauen.
THOM: Was sollte sich Ihrer Meinung nach in der Thomasgemeinde verändern?
SD: Für unseren Sohn würde ich mir wünschen, dass sonntags noch 1-2 Familien mit Ihren Kindern aus dem Kinderhaus im Gottesdienst erschienen. Und ein stärkerer Austausch zwischen Jung und Alt täte sicher gut. Alles in allem fühle ich mich hier aber derzeit richtig wohl.
THOM: Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch.
Oktober 2007 - Impulse - Für Leute, deren Fragen an das Leben noch nicht beantwortet sind
Wann hatten Sie den letzten wichtigen Impuls, um neues Profil für Ihren Alltag zu bekommen? Die Thomasgemeinde hat einen Treffpunkt, der dies zum Ziel hat: den Gesprächskreis Impulse. Ins Leben gerufen wurde der Impulse-Gesprächskreis von Sonja und Christoph Bunzmann vor etwa 7 Jahren mit der simplen Idee, Leute jeder Couleur regelmäßig zusammenzubringen, um die Bibel zu lesen und sich darüber auszutauschen.
Diese Idee prägt die Treffen bis heute.Eine konkrete Bibelstelle wird von einem der Gruppe vorbereitet und dann zusammen vertiefend bearbeitet - der persönliche Austausch, gemeinsames Singen und ein Gebet bewahrt vor einer abgehobenen theologischen Diskussion. Das Reden über das biblische Thema weitet immer wieder den durch die persönlichen Probleme und Geschäftigkeiten eingeengten Blick für Neues, Befreiendes und Herausforderndes.
Der Bibelgesprächskreis Impulse trifft sich regelmäßig am ersten Sonntag im Monat um 19:30 Uhr (da in Ausnahmefällen der Termin auch einmal um eine Woche vor oder nach hinten verlegt wird, empfiehlt sich immer ein Blick in den Gemeindebrief oder noch besser ein Anruf bei Claudia Kaufhold, Tel.: 572466 zur Information über den definitiv nächsten Termin). Bis heute ist die Impulse-Gruppe ein offener Kreis. Neugierige sind willkommen und wir sind sogar darauf angewiesen, dass regelmäßig Menschen zu uns kommen, die ihre ganz individuelle Persönlichkeit und Lebenserfahrungen mitbringen. Zur Zeit unternehmen wir eine virtuelle Pilgerreise – einen Streifzug durch die Bibel auf dem Weg nach Jerusalem.
Wir sehen uns ?
September 2007 - Der ökumenenische Kindernachmittag ...
... in der Thomaskirche startet wieder ab 18.9.´07: jeden Di. 15.00-16.30, für 6-12 jährige.
Vorankündigung: Nächster Kinderbibeltag Sa.10.11.´07. Thema "Mirjam schlägt auf die Pauke" ab 9.30Uhr in der Thoki. Neue Helfer sind jederzeit willkommen.
August 2007 - "Die Antwort weiß nur allein der Wind"
Wann stellen wir uns Fragen? Wenn Not sie aufwirft und wir dringend Antworten brauchen? Wenn wir Muße dazu haben und meinen sie richtig beantworten zu können? Wann haben wir Muße? Im Urlaub? Fragen. Kommen sie von andern, von außen über uns? Kommen sie von innen heraus, aus der Seele?
Sind Ihnen Fragen unangenehm? Haben Sie manchmal Angst vor Fragen, - wie Schüler oder Angeklagte? Fragen kann man verdrängen. Fragen kann man vorschnell lösen. Manche wissen immer schon, worum es geht und haben Antworten bereit. Sie auch? Was überhaupt sind die wichtigen Fragen? Persönliche: Wie geht es Ihnen? Oder bleiben Sie lieber anonym? Wenn ja, warum? Wie viel erzählen Sie von sich selbst? Fragen Sie eher philosophisch? Welchen Sinn hat das Dasein? Wozu lebe ich? Fragen Sie nach Gott? Nach dem Wert des Lebens, nach Gerechtigkeit? Oder haben Sie sich schon abgewöhnt, zu fragen, weil die Antworten oft ausbleiben? Wie fühlen Sie sich, wenn ich Ihnen heute so viele Fragen stelle? Warum ich das alles frage? Was meinen Sie? Weiß die Antwort wirklich nur der Wind?
Jeder Mensch gibt seine eigene Lebensantwort. Mein Tun und Reden und Denken ist jeden Tag eine Antwort. Andere hören und sehen und spüren sie. Gemeinsam nach der grundlegenden Antwort suchen und lebensdienliche Antworten für alle zu finden, dazu lädt uns Jesus ein. Suchen und finden Sie doch mit uns gemeinsam. Es tut gut. Ich wünsche Ihnen Mut und Muße und den Wind des Geistes von Gott.
Ihr Pfarrer G. Roth
August 2007 - Du hast uns deine Welt geschenkt
Erfreulich viele Eltern und Kinder feierten den Familiengottesdienst zu Beginn des Sommerfestes im Kinderhaus. Sie erinnerten uns daran, dass die Welt nicht deine oder meine ist, sondern unsere. Gottes Gabe und Geschenk, an dem wir uns freuen und mit dem wir sorgsam umgehen: Am Nachmittag gab es ein Kindermusical „Oh, Masalla die Welt ist bunt und überall gibt´s Musik“ Das Publikum
konnte eine Reise um die ganze Welt erleben und erfahren, wie die Menschen in anderen Kulturen singen und tanzen. Das Team hatte Kleider und Gewänder zum großen Teil selbst genäht. Bei Speis und Trank und strahlendem Sonnenschein konnten es sich die großen und kleinen Gäste gut gehen lassen.
Für die Kinder gab es viel zu erleben. So konnte so mancher im „Mississippi“ nach einem Goldschatz suchen, Kühe um die Wette melken, Chinesische Goldfische angeln oder sich mit indischer Handbemalung und afrikanischen Zöpfen schmücken. Spannender Abschluss war die Verlosung des Hauptpreises der Tombola: ein Rundflug über Würzburg für drei Personen. Strahlender Gewinner war die Familie, die sich auch um die Internetseite des Kinderhauses verdient gemacht hat.
August 2007 - Evangelischer Verein Grombühl e.V.
Nie gehört! - Wer ist das und was macht der Verein? Am 6.12.1891 schlossen sich Grombühler
Bürger zusammen und gründeten den Evangelischen Verein Grombühl. Warum? Sie sahen die Not in der Grombühler Bevölkerung. Der Vereinszweck war: "Errichtung und Unterhaltung einer Kleinkinderschule und eines Betsaales." Und das war dann der Grundstock für den ersten Kindergarten in Grombühl.
Ein Grundstück wurde gekauft, ein Haus gebaut und der Kindergarten und der Betsaal entstanden 1898. Im Verlauf von über 100 Jahren gab es einige Veränderungen. Heute unterstützt der Verein die „Evangelische Kinder-, Jugendund Familienhilfe“ (Evang. Kinderheim Lindleinstraße 7), den evang. Kindergarten (Kinderhaus Thomaskirche) und die kirchliche und diakonische Arbeit in Grombühl durch die Thomaskirche. Die Mittel stammen aus den Mitgliedsbeiträgen und aus den Mieterträgen eines Anwesens in der Steinheilstraße.
Wir wollen die Tradition der Gründer fortsetzen, Nöte in Grombühl sehen und versuchen Abhilfe zu schaffen. Wir wollen Denkanstöße geben und ideelle und finanzielle Hilfe leisten.
Das Foto zeigt den bisherigen Vorsitzenden Friedrich Kraft und seinen Nachfolger Klaus Ratz, der ihm Gerade das Abschiedsgeschenk überreicht, das mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft verbunden ist. Daneben Pfr. G.Roth als 2. Vorsitzender. – Übrigens: Der Mitgliedsbeitrag beträgt nur 12,-- Euro im Jahr. Können wir auf Sie zählen? - Jede/r ist gefragt und willkommen, bitte melden Sie sich im Pfarramt!
R.D.
August 2007 - Würzburger Partnerkaffee – in Thomas jetzt Standardgetränk!
Im April hat Pfr. Roth im Kirchenvorstand den Impuls der Aktion Brot für die Welt vorgetragen, bei Veranstaltungen der eigenen Gemeinde nur fair gehandelten Kaffee auszuschenken. Das Für und Wider wurde diskutiert. Die Für´s haben gesiegt und der Kirchenvorstand hat beschlossen, bei der Aktion mitzumachen. Wir als Gemeinde wollen uns mit unseren Möglichkeiten für eine gerechtere Welt einsetzen. Das ist ein Schritt dazu. Beim Kirchentee hat jede und jeder die Möglichkeit, sich vom Geschmack des
"Fair-Trade"-Kaffees zu überzeugen. Außerdem wird beim Seniorenclub, bei den Gemeindehilfen und beim Frauencafé fair gehandelter Kaffee gekocht. Und was heißt "Fair-Trade" ? Fair gehandelt heißt: Kaffee, Tee und viele weitere Produkte von kleinbäuerlichen Genossenschaften werden zu gerechten (fairen) Festpreisen in vertraglich vereinbarten Mengen direkt an die Partnerorganisation/-
firma in Deutschland verkauft ohne teuren Zwischenhandel. So lag z. B. 2002 der Weltmarktpreis für 45 kg Kaffeebohnen bei 40 Dollar. Die GEPA z.B. als größte Fair-Handelsfirma in Deutschland bezahlt 126 Dollar dafür. Bei ökologischer Anbauweise sind es sogar 141 Dollar pro 45 kg. Das fördert einen nachhaltigen Umgang mit unserer Mutter Erde – Stichwort Klimawandel.
Das so erwirtschaftete Geld ermöglicht das Überleben der selbständigen Bauern in unserem Partnerdekanat Ruvuma in Tansania und hilft bei der Umsetzung wichtiger Sozialprojekte. So werden von den Mehreinnahmen Schulen, Sozialstationen, Wasserversorgung, Solarlampen, (Alphabetisierungs-)Kurse und vieles mehr finanziert. Und was haben wir davon? Einen guten, qualitativ hochwertigen Kaffee bzw. Tee und ein gutes Gewissen.
August 2007 - Wie entsteht eine neue Erntekrone?
Drei Gemeindemitglieder der Thomaskirche, Mesnerin Edeltraud Seubert sowie die Kirchenvorstandsmitglieder Friedl Seeger und Wolfgang Kümper waren am 30.6.2007 früh morgens auf den Feldern rund um Oberaltertheim mit dem Erntewagen unterwegs
und sichelten fleißig große Mengen Weizen, Roggen, Gerste, Einkorn, Dinkel und Hafer gemeinsam mit den Besitzern des Bioland - Bauernhofes Bärbel und Dieter Kraus-Egbers. Dann wurde zugeschnitten, gebunden, gesungen und gelacht und zwischendurch im Kuhstall gevespert bis das Schmuckstück mit dem letzten Tageslicht gegen 22 Uhr endlich fertig gestellt war. Am Erntedankfest kann die neue Krone erstmals in unserer Kirche bewundert werden.
WK
Juli 2007 - Stadtteilfest 24.06.07
Am 24.06.07 fand am Platz des Felix – Fechenbach – Haus zum 10. Mal das alkoholfreie Grombühler Stadteilfest statt. Zum Auftakt feierten Pfarrer Roth und Pfarrer Treutlein mit den Besuchern einen ökumenischen Gottesdienst mit dem inhaltlichen Schwerpunkt verschiedener Suchtprobleme.
Mitwirkende Redner stellten verschiedene Suchtkrankheiten vor, und ließen sich „bildlich“ mit den Händen an eine mitgebrachte Kette hängen. In der Predigt wurde deutlich wie der Glaube zum bewältigen von Suchtproblemen helfen kann und versucht Wege zum Umdenken zu finden. Nach und nach verloren die stellvertretend „Süchtigen“ während der Predigt ihre angelegte Kette.
Nach dem Gottesdienst war dann Zeit um die reichhaltigen Gaumenfreuden zu probieren. Pfarrer Roth half hier tatkräftig beim Verkauf von Verzehrmarken mit.
Um 13.00 Uhr traf Würzburgs Oberbürgermeisterin Frau Pia Beckmann ein und bekräftigte in einem Grußwort an die Grombühler wie wichtig die Jugend- und Stadtteilarbeit für Grombühl und seine Bewohner ist.
Ihr zur Seite standen die Verantwortlichen aus den Vereinen und Organisationen die für Grombühl große Arbeit leisten, bei denen sich Frau Oberbürgermeisterin Beckmann besonders bedankte.
Beim weiteren Festbetrieb konnte man sich an den Ständen der Grombühler Einrichtungen bis ca. 17.00 Uhr aktiv beteiligen.
Frank Keller
Juli 2007 - "Du hast uns deine Welt geschenkt"
Dieses Lied werden wir am 8. Juli im Gottesdienst singen, wenn wir das Sommerfest des Kinderhauses eröffnen.
Wie sähe die Welt wohl aus, wenn Kinder das Sagen hätten? Wäre alles besser? Weniger zerstört, weniger hasserfüllt? Weniger vom Profitstreben verdorben? Eine müßige Frage. Die Welt ist keine Spielwiese. Das hat uns die Tagung der G-8 Staaten gezeigt. Da geht es um harte Fakten und Interessen. Aber mit Verlaub, manchmal habe ich den Eindruck, es herrschen doch noch die gleichen Regeln und Praktiken wie im Sandkasten des Kindergartens. Meine Burg und deine Burg. Welche ist größer, hält mehr aus wenn wir mit Schaufeln kämpfen? Manches im großen Weltgeschehen mutet kindisch an. Kindlich wäre mir lieber. Wenn wir mehr im Bewusstsein hätten, dass wir Kinder Gottes sind, denen zu treuen Händen das Leben überlassen wird. Das eigene und das der andern. Das Leben der AIDS-Waisenkinder in Tansania (s. Beilage) z.B., das so weit weg zu sein scheint und uns doch nicht gleichgültig sein kann. Bei einer Hochzeit hat sich die ganze fröhliche Gesellschaft darauf eingelassen und eintausenddreihundert Euro dafür gespendet. Grombühl ist reich an Kindern, besonders an Kindern in besonderen Lebenslagen. Vor 100 Jahren stiftete das Ehepaar Wickenmayer ein Kinderheim für verarmte und verwaiste Kinder. Vor über einem Jahr wurde es vom Diakonischen Werk übernommen um weiter bestehen zu können. Das Jubiläum zeigte, wie wichtig und segensreich die Zuwendung gerade zu solchen Kindern ist. Bei uns im Kinderhaus Thomaskirche erleben Kinder von 1-6 J das Geschenk des Lebens, weil Erzieherinnen Zeit für sie haben und ihre Gaben entdecken helfen und fördern. Bei dieser schönen Aufgabe wünschen wir unserer neuen Leiterin Gottes Segen. Einen erfreulichen Juli wünscht Ihnen
Ihr Pfarrer G.Roth
Juli - 2007 - Neue Leiterin im Kinderhaus Thomaskirche: Sabrina Muselmann
Seit 1. Juni 2007 leitet Sabrina Muselmann das Kinderhaus Thomaskirche und ist damit die Nachfolgerin von Frau Heike Behrendt. Auf diesem Weg möchten wir ihr ganz herzlich gratulieren. Anlässlich des Leitungswechsels stellen wir ein paar Fragen.
THOM: Sie sind im Kinderhaus keine Unbekannte mehr. Bitte erzählen Sie kurz etwas über Ihre Person und über Ihre bisherige Zeit im Kinderhaus.
SM: Ich bin 27 Jahre alt und wohne seit vier Jahren in Würzburg. Schon als Kind wollte ich Kindergärtnerin werden, wie es früher noch hieß. Nach der Hauptschule machte ich eine Ausbildung als Kinderpflegerin. Mit der mittleren Reife in der Hand konnte ich nun die Ausbildung als Erzieherin beginnen. So lernte ich 1998 das erste Mal den Kindergarten Thomaskirche kennen. Ein Jahr lang begleitete ich die Kinder als Vorpraktikantin auf ihrem Weg. Dieses Jahr war für mich so prägend, dass ich auch nach zwei Jahren Schule gerne an den Kindergarten zurück dachte. Für mich war es gar keine Frage, dass ich auch mein Berufspraktikum hier absolvieren wollte. Und so ließ mich dieser Kindergarten nicht mehr los. Vieles ist in diesen 10 Jahren, seitdem ich das erste Mal das Kinderhaus betreten habe, geschehen. Es gab einige Leitungswechsel, der Kindergarten wurde zum Kinderhaus, die Kinder erarbeiteten in einer Kinderkonferenz neue Gruppennamen, eine Konzeption („Zeit für Kinder“) wurde entwickelt und vieles mehr. Neuigkeiten können Sie seit kurzer Zeit auf unserer Internetseite: www.Kinderhaus-Thomaskirche.de nachlesen.
THOM: Wie viele Kinder betreuen Sie derzeit?
SM: Zur Zeit betreuen wir 61 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren. Es gibt zwei Kindergartengruppen für die Kinder von 3 bis 6 Jahren (Bienen und Schnecken), sowie eine Kinderkrippe mit 12 Kindern im Alter von 1 bis 3 Jahren (Zwergengruppe). In Ausnahmefällen nehmen wir auch Kinder ab 2,5 Jahren im Kindergarten auf.
THOM: Wie viele Kolleginnen arbeiten mit Ihnen zusammen?
SM: Unser Team besteht aus 10 Mitarbeiterinnen. Fünf Erzieherinnen, drei Kinderpflegerinnen, eine Berufspraktikantin und eine Vorpraktikantin; davon drei in Teilzeit.
THOM: Welche Ziele setzen Sie sich für das kommende Jahr?
SM: Für das neue Kindergartenjahr haben wir uns viel vorgenommen. Wir werden unsere Gruppenräume neu gestalten, denn ab September gibt es bei uns eine Neustrukturierung des Tages- und Wochenplanes. Vieles aus dem letzten Jahr hat sich bewährt, anderes dagegen muss verändert werden. Wir haben im vergangenen Jahr die Alterstrennung eingeführt. Es werden alters entsprechende Angebote für jede Altersstufe (Dreijährige, Vierjährige, Fünfjährige) durchgeführt. Auch das teiloffene Arbeiten ist bei den Kindern sehr gefragt. Sie wechseln im Laufe des Tages den Gruppenraum. Deshalb steht ein neues Raumkonzept im Plan. Nicht wie früher gibt es in allen Gruppen die gleichen Ecken (Puppen-, Bau und Malecke), sondern diese werden auf beide Räume verteilt: ein Kinderbistro, ein Atelier, eine Sinnesoase, eine Bau- und Konstruktionsecke, eine Bücherei, eine Rollenspielecke, eine Montessoriecke, sowie ein Bereich für Tisch- und Regelspiele.
THOM: Braucht man eine besondere Motivation für Ihre Tätigkeit?
SM: Ja. Für die Tätigkeit als Erzieherin ist es wichtig für Neues offen zu sein. Es gibt immer wieder Veränderungen, auf die man sich einlassen muss, sowohl im persönlichen Bereich (Umgang mit Kindern, Eltern, Team), als auch bei den Rahmenbedingungen (neuer Bildungsplan, Nutzungszeitenmodell) Man lernt nie aus! Mir ist dieses Kinderhaus so ans Herz gewachsen, dass ich immer wieder etwas entdecke, was mir zeigt, dass ich den richtigen Beruf gefunden habe. Ich lerne viele große und kleine Menschen kennen, die ich und die mich auf meinem Weg begleiten. Das wichtigste für diesen Beruf liegt in der Offenheit füreinander.
THOM: Wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit der Thomaskirche?
SM: Die Zusammenarbeit mit der Thomaskirche liegt uns sehr am Herzen. Wir beginnen seit einigen Jahren fast alle unsere Feste und Feiern mit einem Familiengottesdienst bzw. einer kurzen Andacht. Dies werden wir auch weiterhin beibehalten. Zum Beispiel planen wir für das kommende Kindergartenjahr ein regelmäßiges Treffen mit Pfr. Roth. Er wird den Kindern und uns biblische Geschichten erzählen und wir werden miteinander kindgerechte religiöse Lieder singen. Für weitere Anregungen zur Gestaltung der Zusammenarbeit, z. B. durch den Elternbeirat oder den Kirchenvorstand, sind wir jederzeit offen.
THOM: Vielen Dank. Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und viel Freude für Ihre Aufgabe.
Juni 2007- Kinderfreizeit 2.6.-8.6. 2007 in Miltenberg.
Mit 45 Kindern (der Höchstzahl der letzten Jahre) aus Grombühl, Versbach, Rimpar und Lengfeld sind wir am 2.6. zur Freizeit nach Miltenberg gestartet und hatten zum Thema "Asterix und Obelix" eine Woche großen Spaß. Bei bestem Wetter sind wir gewandert, haben zusammen gespielt, gesungen und Zutaten für einen echten "Zaubertrank" gesammelt. Nächstes Jahr ist die Freizeit wieder in der 2. Ferienwoche geplant. Am 24.6. 07 findet um 15.00 in der Hoffnungskirche (Versbach) das Nachtreffen für Kinder und Eltern statt.
Juni 2007 - Liebe Gemeindeglieder,
als Christen gestalten wir unsren Lebensraum. Privat und öffentlich. Darum wirken die Kirchengemeinden St.Josef und Thomas in der Grombühler Runde mit und laden Sie zum Fest herzlich ein. Wir feiern 20Jahre Suchtprävention, 10J. Jugendzentrum!
„Wir sind so frei!“ – unter dieses Motto hat die „Grombühler Runde“ das 10. Stadtteilfest gestellt. Wie wichtig es ist, Zeichen zu setzen, zeigen die Nachrichten um das Kampf- und Komatrinken vieler Jugendlicher. Eine Veranstaltung, wie das alkoholfreie Stadtteilfest, zeigt, wie viel Spaß, gute Laune Jung und Alt auch bei Feiern ohne Alkohol haben können.
Ein Fest ohne Alkohol – ein Fest mit kleinen Preisen – ein Genuss für große und kleine Gäste!
Wenn am Sonntag 24. Juni unter der Schirmherrschaft von OB Dr. Pia Beckmann das 10. Grombühler Stadtteilfest am Stadtteilzentrum stattfindet, werden hunderte kleine und große Grombühler mit Spaß bei der Sache sein. Rund um das Felix-Fechenbach-Haus erwartet die Besucher ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit zahlreichen Aktionen: Bastel- und Schminkstände, Hüpfburg und Traktorfahrt, Streetballturnier, Kegeln, Tischtennis oder Torwandschießen. Oder einfach miteinander reden.
Große Augen bekommen alle bei der Tombola und dem Zauberer Enrico. Das Jubiläumsfest beginnt am 24.6. um 11.15 Uhr mit einem
Ökumenischen Gottesdienst im Freien. Um 13.00 Uhr spricht OB Dr. Pia Beckmann. Der Erlös kommt der Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil Grombühl zugute.
Juni 2007 - Erinnerung bewahren – Versöhnung leben Nagelkreuz von Coventry
16. März 2006 – 15. März 2007 St. Josef + Thomaskirche Grombühl
Diese Worte stehen auf der Erinnerungstafel, die Herr Frank Keller (erw. Kirchenvorstand)
zusammen mit Kirchenvorsteherin Friedl Seeger im Foyer der Kirche angebracht hat.
Daneben hängt der englische Text des Versöhnungsgebetes von Coventry. „Father forgive“
Juni 2006 - Im März 2005 kam Sie aus Hamburg zu uns nach Grombühl.
Nina Lubomierski, die ein Gastvikariat in Bayern absolvierte und Pfr. Roth als Mentor zugeteilt worden war. „Unter ihrem blonden Schopf steckt ein blitzgescheiter Kopf“ reimte Dr. Kümper in seiner Abschiedsrede und so ist Vikarin L. nicht nur ihre ersten praktischen Schritte in der Gemeinde souverän gegangen, sie hat auch ein prima Examen und eine Doktorarbeit geschrieben. Die Minikirche, die Kinderbibeltage, intensive Seelsorgebesuche und ihre klaren Predigten und Elisabeth werden uns in Erinnerung bleiben – manchmal sogar mit ihrer Tochter auf dem Arm. Elisabeth freut sich indes auf ein Geschwisterchen. Wir freuen uns mit, wünschen Gottes Segen und hoffen auf ein ehrenamtliches Wiedersehen während der Elternzeit, denn sie bleibt ja Würzburgerin. Viel Glück!
Juni 2006 - Fünf Jahre im „Pfarramt Thomaskirche“: Frau Isabella Platero Meyer
Sie führt die Kirchenbücher, die Gabenkasse, die Handkasse des Kirchenpflegers, stellt Urkunden aus und Spendenquittungen, führt die Gemeindegliederkartei, bereitet die Kasualien und die Geburtstagsbriefe vor, erstellt die Abkündigungen verschickt Einladungen, Protokolle, meldet den Gottesdienstplan an die Zeitung und vieles mehr. Die Sekretärin im Pfarramt ist Geheimnisträgerin und Schnittstelle zwischen der Kirchengemeinde und dem KirchenGemeindeAmt und Behörden, dem Pfarrer und Gemeindegliedern Isabella Platero Meyer wurde vor 5 Jahren die Nachfolgerin von Frau Ingrid Otto. Anlässlich Ihres Dienstjubiläums stellen wir ein paar Fragen.
THOM: Sie sind Juristin und Fremdsprachenkorrespondentin. Wie kommt es, dass Sie im Pfarramt sitzen?
IPM: Tja, das frag ich mich auch# und jetzt „outen“ Sie mich!! Nein, im Ernst: es liegt einmal an meiner Verbundenheit mit Grombühl und der Tatsache, dass ich evangelisch bin und fühle. Außerdem ist dies eine Bürotätigkeit mit vielen täglichen Kontakten, sehr abwechslungsreich und mit der Erziehung von Kindern gut zu kombinieren. Und es geht erfreulicherweise nicht immer gleich um Geld (wie in einer Kanzlei) sondern man darf einfach freundlich zu anderen sein ohne Gegenleistungen fordern zu müssen und das genieße ich sehr.
THOM: Welche Tätigkeiten sind interessant für Sie?
IPM: Eigentlich gibt es nichts, was ich lieber oder weniger gern tue. Abwechslungsreich sind die Menschen, also z.B. die Gemeindehilfen, die vorbeikommen und ein bisschen (auch ein bisschen mehr) von sich erzählen.
THOM: Braucht man eine besondere Motivation?
IPM: Nein. Die gute Atmosphäre ist Motivation genug. Aber man muss resistent gegen Unruhe sein, denn die Arbeit wird ständig durch
Anrufe, Leute an der Tür etc unterbrochen und da darf man nicht den Faden verlieren.
THOM: Wenn Sie sich mit anderen Sekretärinnen vergleichen, was ist das Besondere an Grombühl?
IPM: Ich kann ja keine Vergleiche ziehen, aber ich finde alles sehr persönlich, man kennt sich und kennt auch die Sorgen, die Besonderheiten, die Geschichten der Einzelnen und das verbindet. Grombühl bietet auf kleinstem Raum sehr viel - viele Schulen, Heime, alte Leute, Studenten, Arme und Reiche - es ist alles herrlich bunt gemischt und das spiegelt sich auch in der Arbeit wieder.
THOM: Gibt es den/die typische Grombühler/in?
IPM: Den echten „Eingeborenen“ gibt es vielleicht, aber ich würde jeden so bezeichnen, der diesen Stadtteil liebt und schätzt.
THOM: Hätten Sie einen Wunsch an die Gemeinde?
IPM: Weiter so!
Juni 2006 - Stolpersteine - Warum?
Stolpersteine sollen an Mitbürgerinnen und Mitbürger erinnern, die in der Zeit von 1933 bis 1945 Opfer des Nationalsozialismus wurden: Juden, Zigeuner, Euthanasieopfer, Homosexuelle, ethnisch, politisch und religiös Verfolgte. Auch in Würzburg und auch im Stadtteil Grombühl gab es zahlreiche Opfer des NS-Regimes. Der Arbeitskreis „Stolpersteine“ in Würzburg macht sich zur Aufgabe, diese Opfer
in unserem Gedächtnis lebendig zu halten. Die Steine erinnern an Menschen, die unter uns und mit uns lebten.Die Stolpersteine sind Betonwürfel in der Größe 10x10x10 cm mit darauf verankerter Messingplatte. Auf diese wird der Name eines NS-Opfers eingehämmert. Die Steine werden dann von dem Künstler Gunter Demnig, der die Aktion „Stolpersteine“ ins Leben gerufen hat, vor den Häusern verlegt, in denen jene Menschen gelebt oder gearbeitet haben.
Mittlerweile hat Gunter Demnig bundesweit mehr als 6000 Stolpersteine verlegt. 2008 soll auch an Grombühler Bürgerinnen und Bürger erinnert werden. Dazu hat die Würzburger Initiative die Frage, wer sich an folgende Menschen erinnern kann:
Else Damm, geb. 15.01.1905, letzter Wohnsitz: Grombühlstr. 51
Maria Rohracker, geb. 18.01.1902, letzter Wohnsitz: Fabrikstr. 52 b
(heute Scharoldstr. 2)
Katharina Endres, geb. 02.09.1899, letzter Wohnsitz: Brücknerstr. 26
Emil Gustav Herget, geb. 28.10.1896, letzter Wohnsitz: Grombühlstr. 14
Rosine Leserer, geb. 12.01.1894, letzter Wohnsitz: Vincentinumstr. 1
(heute Schiestlstr. 1)
Maria Schmitt, geb. 11.04.1886, letzter Wohnsitz: Wagnerstr. 7
Weiter werden Informationen gesucht zu folgenden Personen:
Rosa Sommer, Petrinistraße 35
Ida Weil, Petrinistr. 35
Adolf Stern, Schweinfurter Str. 36
Lucie Weinert, Ernst-Reuter-Str. 10
Fam. Mathes, Ernst-Reuter-Str. 4
Hans Paul, Robert-Koch-Str. 8
Bella und Josef Kastanienbaum, Schweinfurter Str. 20
Ernstine Wormser, Schweinfurter Str. 20
Margot Peisak, Schweinfurter Str. 20
Philipp Tripp, Schiestlstr. 24
Informationen werden erbeten an Uta Bornefeld, Telefon 0931 – 48104- Unter www.stolpersteine-wuerzburg.de finden Sie weitere Informationen.
März 2007- Erinnerung bewahren, Versöhnung leben
16.3.2006 - 15.3.2007 - Ein Jahr lang war das Nagelkreuz in Grombühl. Am 16.März haben wir es freudig mit dem Zug über die Brücke begrüßt. Alle Schulkinder und viele Erwachsene waren dabei. Ein Jahr lang war nun unser Stadtteil die Heimat für ein Symbol der guten Nachbarschaft. Es war die Mitte von Gottes diensten und Gebeten, es war Gedankenanstoß für Schulklassen und Kindergruppen, es erinnerte im Klinikum und in der Sozialstation an das Leben das uns nicht genommen werden kann und gab dem Stadtteilfest sein Thema: Versöhnt leben.
Wir sind dankbar, dass es hier war und geben es zurück an die Nagelkreuzinitiative. Dazu feiern wir einen besonderen Gottesdienst.
Den Segensweg der Versöhnung gehen: Donnerstag 15. März 19.00 Uhr St.Josef - Berichte, Bilder, Musik, Lob und Dank - Es spielt die Band „Taktwechsel“ - Verabschieden Sie mit uns das Nagelkreuz aus Grombühl! - Am Fr. 16.März wird es am Friedhof an die oek. Christophorus- Gesellschaft übergeben und wandert zuerst zur Bahnhofsmission.
Februar 2007 - Statistik Solaranlage
Auch zum Beginn dieses neuen Jahres wollen wir wie gewohnt über die aktuellen Zahlen der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Thomaskirche informieren. Der Zählerstand zeigt uns an, dass auch im Jahr 2006 der Soll- Wert von 4.800 kWh überschritten wurde. Mit 5.055 kWh liegen wir 5,3 % über dem Soll - etwas höher als 2005 - und damit im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Höher konnte der Ertrag bei dem "durchwachsenen" Sommerwetter wohl auch nicht sein.
Für die Rückzahlung unseres Darlehens haben wir - bevor die Abrechnung von den Stadtwerken vorliegt - einen Betrag von 2.402,63 Euro errechnet. Ihre Spenden in 2006 aus der Gemeinde in Höhe von 254,70 Euro kommen hinzu, so dass wir 2.657,33 Euro vom Darlehen abtragen können. Damit sind von unserem Darlehen von 22.000,00 Euro bisher 13.484,20 Euro = 61,3 % abbezahlt.
Unser Dank gilt allen, die gespendet haben, unser Spendenaufruf allen, die dazu beitragen wollen das Darlehen vorzeitig zurückzahlen zu können. Unser Konto bei der Sparkasse Mainfranken 43391267 - BLZ 790 500 00 - Stichwort: Solaranlage.
Klaus Krah
Februar 2007 - "Tafelladen Josefzelt" - neu in Grombühl!
Ärgern Sie sich auch darüber? Einerseits werden Lebensmittel in großem Umfang weggeworfen, Überschüsse vernichtet, andererseits leben viele Menschen meist unverschuldet unter schwierigen Bedingungen und können sich kaum das tägliche Brot leisten. Das muss nicht sein: In Würzburg hilft seit 1999 die Würzburger Tafel e. V. mit, dass überschüssige Lebensmittel gesammelt und an Bedürftige weitergegeben werden. Tafelläden gibt es in der Zellerau und am Heuchelhof und seit November in Grombühl. Jeden Freitag von 15 bis 16 Uhr werden im Mehrzweckraum des Pfarrzentrums St. Josef Lebensmittel ausgegeben. Familien und Alleinstehende können sich einmal in der Woche mit gespendeten Lebensmitteln versorgen. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von St. Josef und der Thomaskirche kümmern sich um die Organisation und die Abgabe.
Wer kann am "Tafelladen Josefzelt" teilnehmen? Jeder, der mit seinem Rentenbescheid, seinem Einkommensnachweis bzw. ARGE-Bescheid seine Bedürftigkeit nachweisen kann, erhält einen Berechtigungsschein, der ihm den Bezug dieser Lebensmittel ermöglicht. Wenn Sie daran interessiert sind, bringen Sie diesen Beleg zu Herrn Madinger vom Verein "Aktive Hilfe e. V.". Sie finden ihn in der Hartmannstr. 35 (Zellerau), Tel. 4136 2011. |