Das Wichtigste in Kürze: ... Gottesdienst feiern wir Sonntags um 10.00 Uhr ... Abendmahl am 1. und Taufen am 3. Sonntag im Monat ... Kirchentee am letzten Sonntag und "Mittendrin"-Gottesdienst in freier Form jeden 2. Mittwoch im Monat 19.30 Uhr ... Die aktuellen Veranstaltungen der kommenden Wochen finden Sie >>hier<< |
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Januar 2012 - Der Jahreswechsel ...
... liegt hinter uns, das neue Jahr vor uns wie ein Buch mit vielen leeren Seiten. Durch dieses Jahr will uns ein Satz Christi begleiten, den er zu Paulus gesagt hat: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig (2. Kor. 12,9).“
Wie nirgends sonst sah sich Paulus in Korinth scharfen, persönlichen Angriffen ausgesetzt. Fremde Missionare waren in die Gemeinde eingedrungen, die sich als Konkurrenz verstanden und sich strotzend vor Selbstbewusstsein und überaus redegewandt präsentierten. Die Korinther waren von ihnen beeindruckt und rückten von Paulus ab.
Der Apostel selbst ist über diese Entwicklung zutiefst bestürzt. Mit seinem Brief will er die passende Antwort geben. Aber – und das ist das Überraschende – in einem anderen Punkt hätten seine Gegnern gar nicht einmal unrecht: Er sei tatsächlich schwach. Er habe darum auch den Herrn Jesus immer wieder im Gebet angefleht. Aber der habe seine Bitte nicht erfüllt, sondern stattdessen zu ihm gesagt: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Irgendwie klingt das doch eigentümlich vertraut. Wir leben in einer Wettbewerbsgesellschaft. Die Konkurrenz ist groß. Darum muss ich der Welt und auch mir selbst immer wieder aufs Neue beweisen, welche besonderen Qualitäten ich besitze. Den Satz Jesu dagegen, die Jahreslosung, empfinde ich als heilsames Angebot. Ein Angebot, das die Wettbewerbsgesellschaft zwar nicht aufhebt, aber doch so etwas wie ein Gegengewicht bildet. Auch wenn uns das noch so schwer verständlich sein mag – bei Gott gilt das Leistungsprinzip nicht. Gott liebt uns in unseren Schwächen wie in unseren Stärken.
Wenn ich mir das bewusst mache, dann liegt darin etwas Tröstliches und Befreiendes. Manches wird gelingen im Jahr 2012, manches nicht. Wichtig ist nur, dass ich den Zuspruch Christi nicht vergesse: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“
Ihr Pfr. Reinhard Fischer
Januar 2012 - 2. März 2012 - Weltgebetstag
„Steht auf für Gerechtigkeit“ ist das Motto aus dem Weltgebetstagsland Malaysia. Wir laden Sie herzlich ein mit uns und vielen anderen aus über 170 Ländern weltweit den Weltgebetstag zu feiern. Der Gottesdienst findet um 19.00 Uhr in der Thomaskirche statt.
Januar 2012 - Oekumenische Bibelabende
„Tränen und Brot“ – ausgewählte Psalmen- Herzliche Einladung zu den oekumenischen Bibelabenden am 09. Februar und 15. Februar jeweils um 19.30 Uhr mit Pfarrer Fischer.
Dezember 2011 - Aus der Kirchenvorstandsarbeit
Am 24. Oktober hat der Kirchenvorstand gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat von St. Josef getagt. In angeregter Gesprächsrunde und herzlicher Atmos-phäre tauschte man sich gemeinsam über Projekte der Kinder- und Jugendarbeit aus.
Die Vakanzzeit ist für den Kirchenvorstand eine begreiflicherweise anstrengende Zeit (allein im Oktober waren es in einer einzigen Woche vier (!) Sitzungen). Nach Besuchen der zu wählenden Pfarramtskandidaten als Nachfolge von Pfarrer Gerhard Roth im August und intensivem Erfahrungsaustausch im September hat der Kirchenvorstand in seiner Sitzung am 17. Oktober unter dem Vorsitz der neuen Dekanin, Frau Dr. Edda Weise, Frau Pfarrerin Karin Jordak aus Taufkirchen-Dorfen (Dekanat Freising) zur Nachfolgerin gewählt. Wir alle sind glücklich darüber, dass Frau Jordak die Wahl angenommen hat und im Frühsommer durch ihr Kommen die Vakanzzeit beenden wird. Sie hat sogar inzwischen während der Herbstferien einmal im Pfarrhaus und Büro vorbeigeschaut. Wir freuen uns bereits jetzt auf die Zusammenarbeit mit ihr.
Ferner hat außer dem Kirchenvorstand auch der Kinderhausausschuss unter der Leitung von Pfr. Hofmann-Kasang oft getagt, um neben der Routinearbeit die Umstrukturierungen im und um das Kinderhaus herum zu regeln. Da unsere Kinder-hausleiterin, Frau Sabrina Schwab, im Februar 2012 in Mutterschutz und Elternzeit geht, werden sich Frau Anna-Lena Enzmann als Kinderhausleiterin und Frau Christiane Kaden als ständig stellvertretende Leiterin die Führungs-Aufgaben im Kinderhaus teilen.
November 2011 - Liebe Gemeinde,
"mehr als ein Steak am Tag kann ich auch nicht essen." Mit diesen Worten lehnte der Hamburger Fußballer Uwe Seeler 1961 ein Angebot aus Italien ab, dass ihm eine Ablösesumme von 1,2 Million Mark und 500.000 Mark Handgeld - damals eine noch unvorstellbarere Summe als heute -, ein Auto und eine mietfreie Villa bot. ‚Uns Uwe‘ eroberte damit die Herzen der Hamburger für immer und er machte deutlich: Genug ist genug.
Ein solches Angebot auszuschlagen erfordert ein großes Maß an innerer Freiheit und bezeugt zugleich eine tiefe Verwurzelung, bei Uwe Seeler war es die Verbundenheit mit seinem Hamburg Verein, seiner Heimat.
Jesus geht in seiner Verkündigung noch einen Schritt weiter. Er verbietet seinen Jüngern bei ihren Missionsreisen sogar das, was zum Existenzminimum gehörte: Schuhe, normale Kleidung, einen Stock als Mittel zur Selbstverteidigung (Mt 10,10). Jesus tut es nicht zur Kasteiung der Jünger, sondern um deutlich zu machen: Wer das Evangelium verkündet, der bringt den Armen die frohe Botschaft und dies ist umso überzeugender, wenn auch der Prediger arm ist. Wer Wehrlosigkeit predigt, der sollte nicht die Waffe in der Hand haben. Weniger als genug ist manchmal mehr.
Diese Radikalität hat sich in der christlichen Tradition nicht durchgehalten, schon die Evangelisten Markus und Lukas erlaubten Schuhe. Dennoch bleibt die Anfrage des Textes bestehen: Entspricht unser Lebenswandel einem Evangelium der Armut? Und wenn wir schon nicht wie die Jünger barfuß und wehrlos durch die Lande ziehen, hätten wir überhaupt die Größe eines Uwe Seeler?
Am Buß- und Bettag, am 16. November 2011 um 19.00Uhr soll in einem Gottesdienst zum Thema: „Genug ist Genug“ diesen Fragen nachgegangen werden. Sie sind herzlich eingeladen. Ihre Pfarrerin Nina Lubomierski
November 2011 - Herzliche Einladung zum Martinszug an alle Kinder
Am 11.11.2011 um 17.00 Uhr ist es wieder soweit. Wir beginnen mit einer kleinen Andacht zum St. Martinstag in der Thomaskirche. Dann werden die gebastelten Laternen angezündet und wir ziehen gemeinsam mit Liedern und Laternen durch Grombühl. Anschließend gibt es leckere Martinsgänse und Punsch im Garten des Evangelischen Kinderhauses Thomaskirche.
November 2011 - Aktion “Nimm zwei“
Auch in diesem Jahr wollen die Thomasgemeinde und das Kinderhaus bedürftigen Grombühlern helfen. Auch Sie können helfen, indem Sie bei Ihrem nächsten Einkauf von haltbaren Lebensmitteln einfach zwei Packungen nehmen und eine an uns bis zum 3. Advent weitergeben. Vielen Dank schon im Voraus!
November 2011 - Aus unserer Partnergemeinde
Unser Partner in Batangas auf den Philippinen, Pfarrer Levy Jabines, schrieb uns im Oktober: „... Mir geht es gesundheitlich wieder besser, auch wenn mich die vielen Aufgaben und Reisen oft sehr anstrengen. Am 25. und 26. September hatte ich hier eine große Tagung mit Gemeinden aus 32 Provinzen. Es war eine sehr gewinnbringende Zusammenkunft für uns alle. Aber bereits am folgenden Tag holte uns der philippinische Alltag ein: Manila wurde von dem Super-Taifun „Pedring“ heimgesucht. Die Stürme erreichten fast 150 km/h, das Meer überflutete die Stadt, es gab Tote, Verletzte und einen hohen Sachschaden auch in den umliegenden Provinzen. GOTT-sei-Dank kam niemand aus unseren Gemeinden zu Schaden. Bereits eine Woche später richtete ein weiterer Taifun „Quile“ erneut enormen Schaden an. Wir beten um den Schutz unseres Gottes. Danke auch für Eure Gebete.
Danke für die Zusendung der vielen Bilder von der Verabschiedung von Bruder Gerhard im Juli. Wir haben sie an die Wand unserer Kirche aufgehängt. Besonders gut gefällt uns, wie Bruder Gerhard auf einem Tuch durch die Kindergartenkinder hinausgeworfen wird.
Am 06.10. besuchte uns Euer Regionalbischof Christian Schmid. Ich erzählte ihm von unseren langjährigen, freundschaft-lichen Beziehungen und der großen Hilfe, die Eure Gemeinde für uns bedeutet.
Ich grüße alle Gemeindemitglieder der Thomaskirche und wünsche ihnen GOTTES reichen Segen.
Euer Levy Jabines“
An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an alle, die am Mittwoch nach dem mittendrin-Gottesdienst bei leckerer Kürbiscremesuppe eine kleine oder große Spende für die Philippinen getätigt haben. Der Herr segne Gaben und Geber!
November 2011 - GIER MACHT KR!EG ...
Mit dem Motto „Gier Macht Kr!eg“ widerspricht das Gesprächsforum Ökumenische Friedensdekade besonders einer Tendenz, Kriege auch um Energie und Rohstoffe zu führen. Dagegen steht die Forderung nach Mäßigung, Teilen und friedlichem Zusammenleben.
Die biblischen Bezugspunkte zum Motto Gier Macht Kr!eg sind: Sprüche 14,34 „Gerechtigkeit erhöht ein Volk, der Völker Schmach ist die Sünde“ und Lukas 12, 16-30 (das Beispiel von der falschen Selbstsicherheit des reichen Mannes).
Seit Anfang der 1980er Jahre findet die Ökumenische Friedensdekade regelmäßig im November während der zehn Tage vor dem Buß- und Bettag statt. Margot Käßmann ist Schirmherrin der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade. In Gottesdiensten, Veranstaltungen und Friedensgebeten steht der Krieg in Afghanistan und das Gebet für den Frieden im Mittelpunkt. So lädt zum Beispiel das Ökumenische Nagelkreuzzentrum Würzburg und die Ökumenische Citypastoral täglich vom 6. bis 16. November 2011 um 18 Uhr zu Friedensgebeten in die Marienkapelle am Marktplatz ein.
Oktober 2011 - Pfarrerlose Zeit?
Nicht ganz, liebe Gemeindeglieder der Thomaskirche, auch wenn das Pfarrhaus bald leer stehen wird und Kollege Roth sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat. Ab Mitte September werde ich die Vertretung während der Vakanz übernehmen. Weit habe ich es nicht, muss ich doch nur den Berg hinauf und wieder hinunter – ich bin Gemeindepfarrer in Versbach, vielen vielleicht bekannt durch den „Monatsgruß“, dessen Schriftleiter ich bin.
Wie geht es nun weiter? Die Besetzung wird frühestens zum 1. April 2012 erfolgen, so sehen es die Besetzungsordnungen vor. Nun geht es an die Zeit der Überbrückung – ein gutes halbes Jahr ist eine lange Zeit. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir gut über die Runden kommen werden. Die Gottesdienste sind abgedeckt. Viele helfen hier mit. Für Sie, liebe Gemeinde, ist es eine Chance, verschiedene Prediger/innen kennen zu lernen. Auch die Kasualien (Taufen, Trauungen, Beerdigungen) sind gewährleistet – hier helfen die Kollegen/innen aus der Umgebung mit.
Die Verantwortung der Gemeindeverwaltung liegt weitgehend bei mir. Sie erreichen mich mit Ihren Wünschen und Anregungen am besten über das Ihnen vertraute Pfarramt der Thomaskirche in der Schiestlstraße 54 (Tel. 0931 – 2 25 18). Frau Platero-Meyer ist am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag jeweils vormittags von 9 – 12 Uhr im Büro, während der übrigen Zeiten treffen Sie auf den Anrufbeantworter, der immer wieder zwischenzeitlich abgehört wird.
Unterstützt werde ich dabei von Pfarrer Frank Hofmann-Kasang aus Estenfeld, der die Kindertagesstätte betreut, und von Frau Pfarrerin Bettina Lezuo aus Rimpar, die sich der Konfirmanden annehmen wird, außerdem von Ihrer Pfarramtssekretärin Frau Platero-Meyer, dem Kirchenpfleger Friedrich Kraft und dem Kirchenvorstand. Sicher werden Wünsche offen bleiben in der pfarrerlosen Zeit. Das muss so sein, sonst würde ein neuer Pfarrer bzw. eine neue Pfarrerin überflüssig werden. Ich freue mich auf Begegnungen mit Ihnen und grüße Sie herzlich
Ihr Pfarrer Reinhard Fischer
Oktober 2011 - Notwendige Orgelsanierung beendet
Die Orgelsanierung wurde unter der Regie unseres Organisten Stefan Demling durch eine Fachfirma im Juli begonnen. Das Bild zeigt ihn einmal an ungewohnter Stelle, nicht wie üblich am Manual und Pedal, sondern auf der Leiter. Stefan Demling dankt den Senioren, die ihn während der anstrengenden Zeit kulinarisch versorgt haben.
Oktober 2011 - Aus unserer Partnergemeinde
Wolfgang Kümper konnte seine Kontakte zu Gemeinden auf den Philippinen während der „summer school“ in Neuendettelsau vertiefen. Er traf dort den Pfarrer von Manila, Reverend Barry Valeriano, mit dem er vor einigen Jahren durch den Norden der Philippinen gereist war.
August 2011 - Warm anziehen und zusammen rücken!
Jetzt schon, im August/ September? Warum denn das? Es ist doch noch gar nicht kalt draußen!?
Stimmt, und das ist auch gut so, aber wie bei uns Menschenkindern ist auch bei einer Kirchengemeinde die gefühlte Innentemperatur gar nicht so sehr von der Außentemperatur abhängig, sondern eher vom Grad des Zusammenrückens. Im Idealfall kommt es sogar soweit, dass eine Gemeinschaft, die im Kern sich herzlich zugewandt ist, eine so gute Innentemperatur hat, dass sie ihre Umwelt erwärmt. Das führt dann wiederum dazu, dass man die eine oder andere störende Schutzhülle abzulegen wagt. Dazu braucht jedes einzelne Gemeindeglied, aber nicht nur für sich gesehen, sondern auch als wollige Schafherde insgesamt, außerdem die Hilfe von Hirten und hoffnungsvoll kreative Menschen, die sich mit Liebe um diesen Wärmeaustausch kümmern. Die letzten 17 Jahre hatten wir in unserem Pfarrer Gerhard Roth einen lebendigen und behütenden Mittelpunkt. Nun ist er im Ruhestand, die nächsten 6-9 Monate haben wir Thomasianer nun  eine Vakanz, d.h. eine persönliche Lücke, aber auch überhaupt eine Auszeit von einem exklusiven amtlichen Behütetsein. In dieser Zeit kommt es auf eine alte Frage an, die schon immer ihre Bedeutung hatte und auch schon unter uns gelebt wurde, die aber nun einen ganz besonderen Akzent bekommt: „Bin ich etwa der Hüter meines Bruders?“ Kain stellte diese Frage, als Gott ihn nach dem Verbleib seines Bruders fragte. Leider hatte Kain diese Frage nur rhetorisch gestellt, seine Antwort hatte er längst gegeben, eine schlimme. Die ganze Bibel kämpft um die wahre, lebenserhaltende Alternative, die andere Antwort, die sagt: „Ja, ich bin der Hüter meines Bruders“. Diese Antwort ist keine saure Pflichtübung, keine freudlose Last in einem ohnehin schon vollgeladenen Leben, sondern wer`s so sehen kann, der entdeckt gerade in denjenigen, die er schon immer kannte und irgendwie eingeordnet hatte, seinen Bruder, seine Schwester, und wir dürfen wohl auch darauf vertrauen, ebenso angelächelt zu werden.
Nutzen wir also die Zeit zum gegenseitigen Erzählen und Hören, zum Träumen und einfachen Zupacken, zum Telefonieren und gemeinsamen Teetrinken. Dann wird die Innentemperatur steigen und der Winter hell. Daran glaubt mit Ihnen
Ihre Prädikantin C. Kaufhold
August 2011 - Einladung zur Einweihung der Gartenanlage im Kinderhaus
Was lange währt… Ein ganzes und ein halbes Jahr nach dem Einzug ins neue Kinderhaus werden nun auch der Garten und die Spielfläche neu gestaltet. Die Firma. Schwarz aus Kleinrinderfeld baut ein kleines Amphitheater, eine Doppel-schaukel mit „Vogelnest“ für die Kleinen und ein Kletterhaus. Die Kosten liegen bei 45.000 EUR. Das ist gut angelegtes Geld, weil es der Entwicklung und der Lebensfreude der Kinder gut tut. Wir würden uns freuen, wenn zur bald bevorstehenden Einweihungsfeier auch Gemeindeglieder zu der kleinen Feier kommen um zu sehen, wie die Kinder in den nächsten Jahren spielen und turnen oder im Amphitheater sitzen. Wichtige Aktualisierung: da sich die Fertigstellung noch etwas verzögert, kann die für Mittwoch, 03.08.2011, um 17.00 Uhr geplante Einweihung leider noch nicht stattfinden - der Termin für die Einweihung wird bald bekanntgegeben.
August 2011 - 14. Stadtteilfest in Grombühl „Von Tür zu Tür“
Unter diesem Motto strömten am 17.07.2011 trotz des Regens viele Grombühler ins Felix-Fechenbach-Haus. Wie immer war es alkoholfrei und wie immer stand am Anfang ein flotter Oekumenischer Gottes- dienst mit Pfr. Treutlein und Pfr. Roth, der danach zum letzten Mal an der Kasse für die Essensbons saß. Es wurde für jeden etwas geboten: Für die Kleinen gab es u.a. Bastelmöglichkeiten, Nägel konnten ins Holz gehämmert oder Enten geangelt werden. Die Jugendlichen hatten Spaß beim Alkoholtest oder beim Schachspielen. Für Jung und Alt wurde auf der Bühne getanzt, gesungen, vorgetragen, so dass man bei Kuchen oder einer Bratwurst eine gute Unterhaltung hatte. Es war wiedermal ein wirklich gelungenes Fest.
August 2011 - Wartung der Orgel
Heller, klarer, sauberer klingt die Orgel seit 9. Juli. Drei Tage lang hat Meister Giovanni Crisostomo zusammen mit Organist Stefan Demling die Pfeifen repariert und gestimmt, zwei Register sogar neu intoniert. Es hat dem Instrument sieben Jahre nach der letzten Durchsicht gutgetan!
Juli 2011 - Ade Thomaskirche mit großem Dank ! Ade Grombühl
Aus der Oberpfalz kamen wir als drei neue Mitbürger und Mitchristen vor genau 17 Jahren zu Ihnen nach Grombühl. Drei Kinder lebten schon selbständig. Für mich war es nicht das erste Mal, hatte ich doch in den 60er Jahren mit meinem Cousin in den Ferien den Bockspfad und die Rimparer Steige erkundet und das erste Mal Weinstöcke gesehen. Die Thomaskirche konnte er mir damals noch nicht zeigen. Meine Kindheitseindrücke waren eines der Motive, mich 1994 hierher zu bewerben und ich habe es keinen Tag bereut, in dieser Kirchengemeinde und in diesem Stadtteil Dienst zu tun im Namen Gottes, für die Menschen.
Wer von Gott redet, wer weitergibt, was Jesus erkannt hat, erlebt, dass Menschen aufgeschlossen oder zugeknöpft reagieren.
Ich konnte dankbar erleben, dass es viele aufgeschlossene Menschen jeden Alters und jeder Herkunft und beruflichen Prägung hier gibt, die sich zur Gemeinde halten oder gar mitwirken. Es gibt sie auch in der Ökumene und in der Grombühler Runde, in den beiden Schulen und im Kinderheim. Ob Menschen aufgeschlossen reagieren liegt nicht zuletzt an dem, der in Kontakt zu ihnen treten will. Womöglich habe ich es manchem schwer gemacht, sich zu öffnen. Darum ist es gut, wenn die Besetzung einer Pfarrstelle wechselt. Als Rentner und Witwer werde ich nun allein aus dem Pfarrhaus ausziehen in einen anderen Stadtteil. Ich habe als Haushalter und Seelsorger, Prediger und Lehrer meine Möglichkeiten eingesetzt so gut ich konnte und danke Gott für Ihre Offenheit, Toleranz, Solidarität und gute Nachbarschaft, vor allem in den Jahren der Trauer.
Nach 40 Dienstjahren sage ich Ihnen großen Dank für gute 17 Jahre. Mir wird es wohl ergehen wie vielen die hier gelebt haben: ich werde im Herzen ein Grombühler bleiben.
„Ade“ sagen wir Franken beim Abschied, d.h. a dieu , "mit Gott" oder "Gott befohlen". Seien Sie herzlich gegrüßt!
Ihr G.Roth
Juni 2011 - Kinder helfen Kindern!
Im Kinderhaus sitzen die Kinder im Stuhlkreis. Es ist der zweite oder dritte Tag nach dem Tsunami. Das eigentlich vorgesehene Thema hat keine Chance. Die Kinder wollen besprechen, was sie im Fernseher gesehen haben. Sie fragen und erzählen und die Erzieherinnen merken, wie stark das Erd- und Seebeben und der atomare GAU die Kinderköpfe und –herzen bewegen. „Können wir nicht helfen? Ja, aber wie? Wir könnten Bilder für die Kinder in Japan malen.“ Gute Idee. Eine Mama hat eine Kunsthandlung: „Galerie Arte“. Sie steigt spontan ein, leitet die Kinder zum Malen an und spendiert die Rahmen für ca. 100 Bilder! Ein Stand auf dem Domplatz, singende Kinder, staunende Passanten: in drei Stunden sind 70 Bilder gegen Spende verschenkt!
Eintausend und 133 Euro Erlös.
Über das Diakonische Werk und den CVJM wird das Geld dafür eingesetzt, 50 Kindergärten mit radioaktiv unbelastetem Wasser zu versorgen. Es kommt in Tankwagen von weit her, sogar mit dem Schiff aus Korea. Wir sagen herzlich Danke!
GR
P.S....ein paar Bilder sind noch da.
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