Liebe Gemeindemitglieder,

die Vesperkirche in der Thomaskirche im nächsten Jahr nimmt langsam Fahrt auf. Ein Helferkreis hat bereits viele vorbereitende Entscheidungen getroffen. Wer jetzt noch in der Vorbereitungsphase mithelfen möchte, ist herzlich willkommen: wir brauchen immer noch Ideen und Köpfe – nicht nur aus der Gemeinde, sondern aus ganz Grombühl und darüber hinaus -, die die Arbeit gemeinsam mit uns umsetzen möchten. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn sich schon jetzt Helfer melden, die in den 2 Wochen im März mit anpacken und Essen austeilen, servieren, putzen, dekorieren und betreuen wollen, damit unsere große Aufgabe gelingt. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro der Thomaskirche, bei Frau Platero Meyer oder Frau Pfrin. Karin Jordak (Tel. 0931 22518 oder per Mail: pfarramt.thomaskirche.wue@elkb.de) oder bei Dr. Wolfgang Kümper, Mail: dr.wolfgang.kuemper@t-online.de).              W.K.

HERBSTZEIT- ERNTEZEIT!

Allmählich färben sich, die Blätter an den Bäumen gelb.. Die Kastanien sind reif und fallen herab, dunkelbraun und glänzend. Die Tage sind schon deutlich kürzer, die Abende werden frisch. Es wird Herbst.

Das deutsche Wort „Herbst“ hängt mit dem englischen „harvest“ (Ernte) zusammen: Herbstzeit – Erntezeit. Das Obst wird gepflückt, die Felder werden abgeerntet, die Trauben in den Weinbergen gelesen. Und irgendwie legt sich

gar nicht selten in dieser Zeit auch über Menschen, die keine Gärten und Felder haben, so etwas wie eine Erntestimmung. Der Blick geht zurück, prüft den Ertrag, den die Anstrengungen des Jahres gebracht haben; in Firmen werden erste Bilanzen gezogen.

Herbstzeiten, Zeiten der Ernte: Es gibt sie auch im Lebenslauf – dann nicht als Ertrag nur eines Jahres, sondern des ganzen bisherigen Lebens, das dann auf die Waage kommt.

Als Pfarrerin begegne ich immer wieder Menschen in solchen Herbstzeiten.

Jede Krise – gesundheitlich, psychisch, finanziell, durch den Verlust der Arbeit bedingt – kann eine „Herbstzeit“ herbeiführen.

Viele ziehen in Krisenzeiten oder an Geburtstagen Bilanz –im Blick auf die Ernte des gelebten Lebens. Ich meine, dass auch dies eine Aufgabe für uns in der Kirchengemeinde sein kann: Erntehelfer und Erntehelferin zu sein – Menschen dabei zu unterstützen, das bisherige Leben ehrlich anzuschauen und anzunehmen, wie es war, mit seinen Früchten – und mit dem, was leider nicht zum Blühen und Reifen gekommen ist, aus welchem Grund auch immer.

Es gibt eine tief im Menschen verwurzelte Angst, dass ich vielleicht zu wenig Ertrag in meinem Leben vorweisen kann. Dieser Angst stellt das Christentum die Botschaft entgegen, dass Gott selbst mir zur Seite steht, und Dinge, die Stückwerk geblieben sind, vollendet.

Klar ist dabei, dass er nichts an Gutem übersehen wird dabei und dass er die Macht hat, auch das schon lange brachliegende oder verwilderte Feld noch zum Sprießen zu bringen. Der Prophet Jesaja fasst diese Hoffnung in die Worte: „Nur noch ganz kurze Zeit, dann verwandelt sich sogar abgeholztes Land in einen Obstgarten und der Obstgarten wird zu einem wahren Wald (Jes 27).Dass Sie – ob als „Erntehelferin und Erntehelfer“ in Ihrem Umfeld, oder im Blick auf Ihr eigenes Leben –- immer wieder etwas von dieser farbenfrohen Perspektive spüren, das wünsche ich Ihnen; Und: viel Freude an den bunten Farben der Herbstblätter ebenso!                                       Herzlich Ihre Pfarrerin Karin Jordak

Pfarrer Backe verstorben

Die Grombühler Gemeindemitglieder sind sehr traurig über den Heimgang von Pfarrer Knut-Wenzel Backe, der im 86. Lebensjahr verstorben ist. Er wurde am 10. August in Versbach beerdigt.

Dr. Kümper sprach im Namen unserer Gemeinde die Abschiedsworte: >Wir haben Ihnen, lieber Pfarrer Backe, viel zu verdanken. Sie waren von 1959 bis 1970 im 2. Sprengel von St. Johannis >unser< Pfarrer und haben in diesen Jahren nicht nur äußerliche Spuren in unserem Stadtteil hinterlassen – es wurde ja viel gebaut: unser Kindergarten mit Gemeindesaal in der Scharoldstraße, das Pfarrhaus in der Schiestlstraße und noch dazu eine neue Kirche geplant – sondern im Besonderen haben Sie Spuren in den Herzen ihrer Gemeindemitglieder hinterlassen. Es sind liebevolle Spuren der Aufmerksamkeit und Zuwendung, sowie der Sorge um die Menschen. Unsere älteren Gemeindemitglieder sprechen noch heute dankbar von dieser Zeit, als Sie nicht nur aus der Stadt heraufkamen zu uns, um pflichtgemäß ihren Dienst zu tun, sondern 1964 mit ihrer Frau und Ihren drei Kindern in das neuerbaute Pfarrhaus einzogen.

Die Gemeindechronik vermerkt unter dem 7. November: >Unsere Grombühler Gemeindemitglieder haben jetzt ihren Pfarrer Knut-Wenzel Backe ganz in ihrer Mitte<.

Sie haben die wachsende Gemeinde zusammen mit unserem Kirchenvorsteher Friedrich Kraft ermutigend in die Selbständigkeit begleitet. Als ein Name für die zukünftige Gemeinde gesucht wurde, fiel die Wahl auf >Thomas<; was Sie später schmunzelnd so kommentierten: >der Sohn von Krafts und auch mein eigener hießen Thomas, was lag da näher?<

Obwohl das Gebiet Ihres Sprengels die Lindleinsmühle, den Schwarzenberg und Versbach mit einschloss und Sie obendrein auch Patienten, Schwestern und Ärzte im Universitätsklinikum mit betreuten, schlug Ihr Herz für Grombühl und ihre Menschen, die Sie – das haben Sie gern auch später erzählt – liebevoll und mit Respekt >den kleinen Bischof von Grombühl< nannten.

Sie waren ein Freund leiser, aber deutlicher Worte und sind auch über ihren 25- jährigen Schuldienst am Siebold – Gymnasium hinaus mit ihrer früheren Gemeinde gern in Verbindung geblieben. Pfarrer Gerhard Roth erinnert sich noch gut an Ihr eindrucksvolles Personengedächtnis. Ehemalige Konfirmanden und ihre Familien erkannten Sie zielsicher. Ein Satz von Ihnen ist noch im Originalton im Gedächtnis: >die Schule hat mich gerettet<. Sie meinten wohl: bewahrt vor dem Burnout, denn Sie waren >grenzenlos Pfarrer<. Sie waren zusätzlich >so ganz nebenbei< ein fleißiger wissenschaftlich arbeitender und schriftstellernder Mensch: Die >Schwestern – Revue< lag Ihnen besonders am Herzen, auch viele liebevoll gestaltete Andachtsbücher haben Sie geschrieben.

Bis vor kurzer Zeit waren Sie ein willkommener Besucher unserer Gemeindeveran-staltungen und Gottesdienste und waren bei unseren Senioren ein gern gesehener Referent, der viel von seinem profunden Wissen weitergeben konnte.

Diese Erinnerung bleibt uns auch über den heutigen Tag hinaus. Sie waren ein Segen für die Menschen in Grombühl<.

Am darauf folgenden Sonntag haben wir den Verstorbenen in unsere Fürbitte eingeschlossen, und unsere Prädikantin Megumi Lang hat in Ihrer Predigt über Häuser, die auf Fels oder Sand gebaut sind, über Pfr. Backe gesagt: >Pfarrer Backe hat sich sicher damals viele Gedanken gemacht, als er die Entscheidung getroffen hat, diese Thomaskirche zu gründen: Haben wir uns genug darauf vorbereitet, so dass wir wirklich auf festem Fels das Haus Gottes bauen? Oder ist der Boden der neuen Gemeinde vielleicht doch nur auf Sand gebaut? (…) Wichtig ist es aber auch, dass wir uns hier in der Thomaskirche jeden Sonntag versammeln, um gemeinsam Gottesdienst zu feien und Gott zu loben. Das ist die wichtigste Säule der Gemeinde, den festen Boden für das Haus Gottes zu schaffen. Wir verkünden alle gemeinsam das Evangelium Gottes, die gute Botschaft hier in Grombühl und in der Welt, wie es Herr Pfarrer Backe im Jahre 1959 bei uns angefangen hat<.

Neues aus dem Kinderhaus

Das neue Kinderhausjahr hat begonnen….Ende August sind die ersten Kinder und Erzieher aus den Sommerferien in das Kinderhaus zurückgekehrt und mittlerweile herrscht schon wieder emsiges Treiben! Wir durften  auch schon einige neue Kinder und deren Eltern begrüßen und wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr  jede Gruppe von einem Praktikanten bzw. einer Praktikantin unterstützt wird.

Die größte Neuerung in diesem Kinderhausjahr ist die komplett neu gestaltete Küche, in der ab Mitte September Frau Alexandra Adler als Hauswirtschafterin für unsere Kinder täglich frisch kochen wird!

Ihnen allen ein herzliches Willkommen!

Mit Pfarrerin Karin Jordak zusammen werden die Kinder am 28. September einen Erntedank-Gottesdienst feiern und die gesammelten Erntegaben in die Thomaskirche bringen.

Unser erster Termin für die Eltern wird in diesem Jahr der Informationselternabend am 10. Oktober um 19.30 Uhr sein, an dem alle Eltern und pädagogische Fachkräfte die Gelegenheit haben sich besser kennenzulernen und sich auszutauschen.

Am Montag, 13. November möchten wir dann mit den  Kindern, Eltern und allen die Spaß daran haben das Martinsfest feiern. Beginnen werden wir um 17 Uhr mit einer kleinen Andacht in der Thomaskirche bevor wir mit unseren leuchtenden Laternen singend durch die Straßen von Grombühl ziehen. Danach wollen wir noch bei Kinderpunsch und Würstchen den Abend gemütlich im Garten des Kinderhauses ausklingen lassen!

Die Aktion „Geschenke mit Herz“ ist vom 16. Oktober – 15. November. Wir sammeln liebevoll gepackte Päckchen im Kinderhaus, die an Kinder z.B. in Albanien, Rumänien, Ukraine usw. verteilt werden. Einige Päckchen bleiben in Bayern und kommen ausgewählten Tafeln und Flüchtlings-kindern zu Gute. Im letzten Jahr konnten wir Humedica 93 „Geschenke mit Herz“ überreichen!

Das gesamte Kinderhausteam freut sich sehr auf die kommende Zeit!

Neues von unserer Partnergemeinde auf den Philippinen

Lieber Bruder Wolfgang,

auf dem Foto erkennst Du, wie wir die Risse in der Kirchenfassade repariert haben, der endgültige Anstrich soll erst nach der Regenzeit erfolgen. Darüber hinaus haben wir ein Kreuz und >Saint Thomas Lutheran Church< in Gold angestrichenen Lettern angebracht. Alles zur Ehre GOTTES! Auf dem unteren Foto sind die ersten Gemeindemitglieder unserer neuen Missionsstation St. Lukas zu sehen: Es ist schwer, Menschen um die Bibel zu sammeln, einige zögern, andere sind skeptisch, aber einige sind interessiert und neugierig. Mit GOTTES Hilfe sind es inzwischen neun, die fleißig auf GOTTES Wort hören. Ich danke Euch für Eure Unterstützung und Gebete

GOTT segne Euch

Dein Rady Pelobello

Vorankündigung : Ökumenische Busfahrt nach Mainz 30.09.2017

Wir laden herzlich zur ökumenischen Busfahrt nach Mainz,

am Samstag, den 30.09.2017,ein!

Das Programm umfasst unter anderem die Chagall-Fenster in der Kirche St. Stephan und das Gutenberg Museum.

Abfahrt 8.30 Uhr ab Hauptbahnhof Würzburg
die Abfahrt in Mainz ist um 17.00Uhr,
die Rückkunft in Würzburg ist für 21.00 Uhr angesetzt

Um 17 Uhr fahren wir in Mainz los, um im Hotel „Jägerhof“ für ein gemeinsames Abendessen einzukehren.

die Anmeldefrist ist bis 31.8.17
Der katholische Pfarrer Herbert wird den Bus selber fahren.

Voranmeldungen für diesen ganztägigen Ausflug nimmt das Pfarramt ab sofort entgegen.

Schön, dass Sie unsere Homepage besuchen!

010085700148_PortraitIm Namen der Evangelischen Thomasgemeinde in Würzburg- Grombühl heiße ich Sie sehr herzlich willkommen.

Ich hoffe, Sie finden, was Sie suchen und können sich ein paar Eindrücke verschaffen.

Wir freuen uns über Alle, die sich für unser Gemeindeleben, unsere Veranstaltungen, Aktionen , Gruppen und Kreise interessieren und laden Sie sehr herzlich ein, auch persönlich bei uns vorbei zu schauen.

Unsere Kirche  bzw. das Gemeindezentrum ist  täglich  von 9- 17 Uhr geöffnet und freut sich über Besucher, ebenso unser kleiner aber feiner Bibelgarten, den Sie über den Gartenzugang an der Schiestlstraße betreten und genießen können.url

So verstehen wir Gemeinde: Wie ein Schlüsselring halten wir fest zusammen, sind aber für Neue jederzeit offen!

Viel Spaß beim Stöbern auf unserer Homepage.

Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen, Lob, Anregungen und Kritik!

Pfarrerin Karin Jordak

Für Informationen zu aktuellen Gottesdiensten und Veranstaltungen klicken Sie hier.

 

Zeiten…

Das Pfarramt ist vom 06.-16.06. nicht regelmäßig geöffnet.

Ferien im Kinderhaus sind vom 12.-16.06.

Pfrin Jordak ist vom 29.07. – 27.08. 2017 im Urlaub.

Die Vertretung hat Pfarrerin S. Wolfrum aus Veitshöchheim (-19.08.)

sowie Pfr. Christoph Lezuo (vom 19.08.-27.08.2017)

Achtung Jubiläum! 20. Grombühler Stadtteilfest

am Sonntag ,25. Juni

Herzliche Einladung zu diesem turbulenten Fest des Stadtteils.

Start ist – und das hat bereits Tradition – um ca. 11.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst auf der Tribüne vor dem Felix- Fechenbach – Haus.

Danach gibt es leckeres Mittagessen, Aktionsstände, Kaffee und Kuchen sowie eine große Tombola!

Ich hoffe, wir sehen uns!

Das „Schröderhaus on tour“

Das Abendmahl:

Wo kommt es her? Was bedeutet es für uns?

Mittwoch, 19.07. um 19.00 Uhr

im Gemeindezentrum (Untergeschoss) Thomaskirche

Vortrag und Diskussion in der Thomaskirche mit Dr. Anni Hentschel, Direktorin des Rudolf-Alexander-Schröder-Hauses

Zu diesem biblischen Gemeindeabend sind alle sehr herzlich eingeladen!