Johann Hinrich Wichern

hat den Adventskranz erfunden. 1839 befestigte er erstmals auf einem Holzrad vier weiße Kerzen für die Sonntage und 19 rote Kerzen für jeden Wochentag vom ersten Advent bis zum Heiligen Abend. Seine Schüler wollte er so auf die Geburt Jesu einstimmen. In Wicherns Tradition begehen wir heuer die Adventszeit. Sie sind herzlich eingeladen, unseren „Wichern-Adventskranz“ in der Thomaskirche von 9-17 Uhr zu besuchen.

Ökumenische Minikirche am Samstag 02.12. um 15.30 Uhr in der Thomaskirche mit Plätzchen-Essen!!!

„Wir fangen an, fröhlich zu sein…“ so
beginnt regelmäßig der Minikirchengottesdienst,
der speziell auf die Altersgruppe der 0-6-Jährigen abgestimmt ist (und deshalb auch nicht länger als gute 30 Minuten dauert!!).
Wir wollen miteinander feiern, singen und klatschen, uns von einer Geschichte faszinieren lassen, das Vaterunser mit dem ganzen Körper beten, … und Vieles mehr… Alle sind herzlich willkommen!

Weihnachtsbäume gegen Geldspende

Unser aja-Weihnachtsbaumexpress
kommt zu Ihnen:
-> Nordmanntannen (1,50m-2,00m)
-> Liefern – Aufstellen – Abholen
-> Für aja-Kunden, Vereinsmitglieder
-> Für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen, die sich selbst keinen Baum besorgen können
Bei Interesse zeitnahe Rückmeldung erbeten.

Nähere Infos: www.aja-wuerzburg.de
Grombühlstr. 29, 97080 Würzburg
Tel.: 0931-22321 / E-Mail: info@aja-wuerzburg.de

Achtung

Für Hausmeistertätigkeiten in unserem Kinderhaus und Gemeindezentrum suchen wir ab Januar 2018 für
6,5 Wochenstunden eine handwerklich begabte und einsatzfreudige Person. Vergütung nach Tarif.

Liebe Gemeindemitglieder,

die Vesperkirche in der Thomaskirche, die im März 2018 stattfindet, nimmt Fahrt auf. Ein Helferkreis hat bereits viele vorbereitende Entscheidungen getroffen. Wer jetzt noch einsteigen möchte, ist herzlich willkommen: wir brauchen immer noch Ideen und Köpfe – nicht nur aus der Gemeinde, sondern aus ganz Grombühl und darüber hinaus -, die die Arbeit gemeinsam mit uns umsetzen möchten. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn sich schon jetzt Helfer melden, die in den 2 Wochen im März mit anpacken und Essen austeilen, servieren, putzen, dekorieren und betreuen wollen, damit unsere große Aufgabe gelingt. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro der Thomaskirche, bei Frau Platero Meyer oder Frau Pfrin. Karin Jordak (Tel. 0931 22518 oder per Mail: pfarramt.thomaskirche.wue@elkb.de ) oder bei Dr. Wolfgang Kümper, Mail: dr.wolfgang.kuemper@t-online.de). Für alle potentiellen Helferinnen und Helfer wird es Einweisungstermine geben, um sich mit dem Arbeitsfeld vertraut zu machen und für die Hygieneunterweisung. Sie finden statt am Samstag, 13. 01 um 15 Uhr, sowie am Montag, 05.02. um 19 Uhr. W.K.

Neues aus dem Kinderhaus

…„Hell wie Mond und Sterne, leuchtet die Laterne! …“

Am 13.11.2017 war es wieder soweit: Die Kinder des Kinderhauses feierten St. Martin.
Bis zum letzten Platz gefüllt war die Thomaskirche, bei der Andacht, die um 17 Uhr begann.
Die Vorschulkinder waren besonders aufgeregt, da sie hierfür wochenlang ein Martinsspiel eingeübt hatten, das sie auf der extra aufgebauten Bühne darboten. Nach diesem Auftakt liefen die Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Verwandten und allen, die Spaß daran hatten mit wunderschön leuchtenden Laternen durch die Straßen von Grombühl. An drei verschiedenen Stationen wurde Halt gemacht, um zur Gitarre gemeinsam Martins- und Laternenlieder zu singen.
Nach dem Laternenzug konnten sich alle noch im Garten des Kinderhauses mit Würstchen und Kinderpunsch stärken und wärmen bevor St. Martin, dargestellt von Pfarrer Körber, aus seinem Leben erzählte und den Kindern eine selbstgebackene Martinsgans überreichte.
Mit einem gemütlichen Beisammensein am Feuer ging das Martinsfest zu Ende!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfern, Bäckern, unserem Elternbeirat, bei Herrn Christian Schenk von „Spiel und Spaß“, Pfarrerin Jordak für die musikalische Unterstützung, Pfarrer Körber für den St. Martin und allen, die uns tatkräftig an diesem Tag unterstützt haben!

Spendenaufruf zur Herbstsammlung vom 09. bis 15. Oktober 2017

Pflege und Begleitung bis zuletzt -Sterbebegleitung und Hospizarbeit der Diakonie

Menschen am Lebensende haben besondere Bedürfnisse. Sie brauchen Pflege, Begleitung und Zuwendung. Christlich-diakonische Zuwendung schließt eine würdevolle Begleitung am Lebensende ein. Diese Grundhaltung aus der Hospizidee ist für viele ambulante pflegerische Dienste und für Alten-pflegeheime in den letzten Jahren maßgebend geworden. Mit viel Engagement und großem Einsatz finanzieller Mittel werden Palliativversorgung und eine hospizlich gestärkte Kultur in den Einrichtungen integriert. Für diese Maßnahmengibt es keine gesonderten Mittel aus der Pflegeversicherung. Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit. Informationen unter www.diakonie-bayern.de.
Spendenkonto: DE20 5206 0410 0005 2222 22,
Evang. Bank eG, Stichwort: Spende Herbstsammlung 2017

Liebe Gemeindemitglieder,

die Vesperkirche in der Thomaskirche im nächsten Jahr nimmt langsam Fahrt auf. Ein Helferkreis hat bereits viele vorbereitende Entscheidungen getroffen. Wer jetzt noch in der Vorbereitungsphase mithelfen möchte, ist herzlich willkommen: wir brauchen immer noch Ideen und Köpfe – nicht nur aus der Gemeinde, sondern aus ganz Grombühl und darüber hinaus -, die die Arbeit gemeinsam mit uns umsetzen möchten. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn sich schon jetzt Helfer melden, die in den 2 Wochen im März mit anpacken und Essen austeilen, servieren, putzen, dekorieren und betreuen wollen, damit unsere große Aufgabe gelingt. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro der Thomaskirche, bei Frau Platero Meyer oder Frau Pfrin. Karin Jordak (Tel. 0931 22518 oder per Mail: pfarramt.thomaskirche.wue@elkb.de) oder bei Dr. Wolfgang Kümper, Mail: dr.wolfgang.kuemper@t-online.de).              W.K.

HERBSTZEIT- ERNTEZEIT!

Allmählich färben sich, die Blätter an den Bäumen gelb.. Die Kastanien sind reif und fallen herab, dunkelbraun und glänzend. Die Tage sind schon deutlich kürzer, die Abende werden frisch. Es wird Herbst.

Das deutsche Wort „Herbst“ hängt mit dem englischen „harvest“ (Ernte) zusammen: Herbstzeit – Erntezeit. Das Obst wird gepflückt, die Felder werden abgeerntet, die Trauben in den Weinbergen gelesen. Und irgendwie legt sich

gar nicht selten in dieser Zeit auch über Menschen, die keine Gärten und Felder haben, so etwas wie eine Erntestimmung. Der Blick geht zurück, prüft den Ertrag, den die Anstrengungen des Jahres gebracht haben; in Firmen werden erste Bilanzen gezogen.

Herbstzeiten, Zeiten der Ernte: Es gibt sie auch im Lebenslauf – dann nicht als Ertrag nur eines Jahres, sondern des ganzen bisherigen Lebens, das dann auf die Waage kommt.

Als Pfarrerin begegne ich immer wieder Menschen in solchen Herbstzeiten.

Jede Krise – gesundheitlich, psychisch, finanziell, durch den Verlust der Arbeit bedingt – kann eine „Herbstzeit“ herbeiführen.

Viele ziehen in Krisenzeiten oder an Geburtstagen Bilanz –im Blick auf die Ernte des gelebten Lebens. Ich meine, dass auch dies eine Aufgabe für uns in der Kirchengemeinde sein kann: Erntehelfer und Erntehelferin zu sein – Menschen dabei zu unterstützen, das bisherige Leben ehrlich anzuschauen und anzunehmen, wie es war, mit seinen Früchten – und mit dem, was leider nicht zum Blühen und Reifen gekommen ist, aus welchem Grund auch immer.

Es gibt eine tief im Menschen verwurzelte Angst, dass ich vielleicht zu wenig Ertrag in meinem Leben vorweisen kann. Dieser Angst stellt das Christentum die Botschaft entgegen, dass Gott selbst mir zur Seite steht, und Dinge, die Stückwerk geblieben sind, vollendet.

Klar ist dabei, dass er nichts an Gutem übersehen wird dabei und dass er die Macht hat, auch das schon lange brachliegende oder verwilderte Feld noch zum Sprießen zu bringen. Der Prophet Jesaja fasst diese Hoffnung in die Worte: „Nur noch ganz kurze Zeit, dann verwandelt sich sogar abgeholztes Land in einen Obstgarten und der Obstgarten wird zu einem wahren Wald (Jes 27).Dass Sie – ob als „Erntehelferin und Erntehelfer“ in Ihrem Umfeld, oder im Blick auf Ihr eigenes Leben –- immer wieder etwas von dieser farbenfrohen Perspektive spüren, das wünsche ich Ihnen; Und: viel Freude an den bunten Farben der Herbstblätter ebenso!                                       Herzlich Ihre Pfarrerin Karin Jordak