Öffnungszeiten Pfarramt

Während der Vakanzzeit haben die Vertretung als Pfarramtsführer Pfr. Sebastian Finn Wolfrum, Veitshöchheim und Pfr. Frank Hofmann-Kasang, Estenfeld, für das Kinderhaus. In dieser Zeit hat das Pfarramt folgende Bürozeiten: Mo, Di und Fr wie bisher 8:30 – 12:00 Uhr. Zusätzlich Donnerstag 13:00 – 16:00 Uhr. Urlaubsbedingt ist das Pfarramt vom 27.08. bis 11.09. geschlossen.

Dankbare Gäste, zufriedene Gastgeber in Grombühl

Am 18. März ist die erste Würzburger Vesperkirche in der Thomaskirche im Stadtteil Grombühl zu Ende gegangen. 15 Tage lang gab es ein leckeres dreigängiges Menü zum symbolischen Preis von 1 Euro, dazu als >Beilage< ein kulturelles und soziales Programm, an dem über 50 Personen aus Musikgruppen, Klavierspielern, Sängern, sowie Mitarbeitern der Diakonie Würzburg, der Evangelischen Sozialstation und Mitgliedern der Johanniter – Unfall – Hilfe mitwirkten. Außerdem waren 3 Friseure und eine Fußpflegerin im Einsatz und gut ausgelastet. Insgesamt ließen sich fast 2000 Menschen ganz unterschiedlicher sozialer Schichten und aller Altersgruppen das täglich wechselnde Menü schmecken, das aus der Justizvollzugsanstalt Würzburg täglich frisch gereicht wurde. An manchen Tagen wurden bis zu 160 Essen serviert und damit die Grenze des Machbaren fast erreicht. Dennoch blieben die insgesamt 100 Gastgeber, unter ihnen 30 Schüler, fröhlich, aufmerksam und entspannt und schufen dadurch eine gastfreundliche Willkommen – Atmosphäre unter den Besuchern. Dankbare Worte, freundliche Gesten oder ein Lächeln der Gäste ließen den nicht geringen Arbeitsaufwand dieser Tage bei allen Gastgebern schnell vergessen. Die Erwartungen der gastgebenden Thomasgemeinde und ihrer Helfer wurden mit dieser Aktion weit übertroffen. Auch der Zuspruch der Bevölkerung aus dem ganzen Stadtgebiet und der Umgebung, sowie die positiven Rückmeldungen ergeben im Rückblick der Verantwortlichen die Erfahrung, dass eine Vesperkirche in Würzburg ihren Platz hat. Das überraschte „ach, wie schön“, war im März über 15 Tage hinweg in der Vesperkirche in Grombühl wirklich täglich zu hören. Wolfgang Kümper

Orgelprojekt – Zahlen

Unser Orgelprojekt in der Thomaskirche nimmt langsam Gestalt an. So ist nach der Vertragsunterzeichnung zu Beginn des Jahres das Instrument bei der renommierten Firma Jann in Laberweinting bei Regensburg bereits im Bau und soll im Frühjahr 2019 in unserer Kirche erklingen. Unser Organist Stefan Demling, der uns auch in dieser Bau- und Gestaltungsphase mit seiner Fachkenntnis unterstützt, hat ja in einer vergangenen Ausgabe von „Thomas Grüßt“ bereits Einzelheiten über das neue Instrument geschrieben. Nun wollen wahrscheinlich viele unter Ihnen wissen, wie es mit der Finanzierung aussieht. Wir haben nach einer langen Ansparphase dank vieler Spender aus der Gemeinde und Freunde unserer Kirche inzwischen eine Summe von rund 146.000 Euro auf unserem Orgelkonto liegen. Davon haben wir inzwischen knapp 46.000 als erste Rate an die Firma Jann überwiesen. Das Instrument wird uns insgesamt rund 272.000 Euro kosten, das heißt zur endgültigen Bezahlung der Orgel fehlen momentan noch ungefähr 126.000 Euro, die wir durch weitere Spenden und Patenschaften für einzelne Pfeifen in den nächsten Jahren zusammen bringen möchten. Das Instrument wird an einem Platz aufgestellt, an dem sich momentan noch Heizkörper befinden. Für deren Umbau ist noch ein zusätzlicher Geldbetrag aufzubringen. Da der Finanzierungsplan steht, sind wir guten Mutes, dass wir das gemeinsam schaffen und an der neuen Orgel im Gottesdienst und in Konzerten unsere Freude haben werden.

Unser Organist

20 Jahre >besitzt< unser Organist Stefan Demling nun bereits die Orgelbank unserer Thomaskirche. Dazu möchte ihm die Thomasgemeinde gratulieren und ihm für seine kompetente und treue liturgische Begleitung der Gottesdienste von Herzen danken.

Er war noch keine 18 Jahre alt, als er sich als Schüler des Siebold – Gymnasiums noch während seiner Ausbildung zum nebenamtlichen Organisten beim Kirchenvorstand für diese Stelle bewarb. Seitdem hat er – da er >eigentlich immer< zuverlässig da war – bei rund 60 Gottesdiensten im Jahr sind das in 20 Jahren über 1.200 Einsätze (!!) – mit viel Liebe und Einfühlungsvermögen von der Orgelbank aus sowohl musikalisch wie auch liturgisch den Überblick behalten und oft auch auswärtige Pfarrer, Vikare und Prädikanten >geleitet<. Damit nicht genug: In der Universitätsklinik hat er zusätzlich in allen diesen Jahren ebenso viele Gottesdienste der Klinikpfarrer musikalisch begleitet. Dazu musste er sich beeilen, denn diese waren exakt an jedem Sonntag eine Stunde vor unserem Gottesdienst. Seit wir eine neue Orgel planen, hat er den Kirchenvorstand bei seinen Überlegungen, Beratungen und Entscheidungen kompetent und mit viel Sachverstand begleitet und uns manchmal auch >liebevoll – drängend< zur Entscheidung gemahnt; auch dafür ist ihm der Kirchenvorstand dankbar. Nachdem er auf der kleinen Interimsorgel nun fast 2 Jahre ausharrt (siehe Bild), hofft die Gemeinde, dass unter seinen Händen im Frühjahr 2019 die neue, bereits im Bau befindliche Orgel wohltuend erklingen wird. Wir freuen uns schon darauf, und er sicher genau so! W.K.

Kirchenvorstandswahl 2018

Liebe Mitglieder der Thomaskirche,

am Sonntag, 21. Oktober 2018 wird in unserer Gemeinde ein neuer Kirchenvorstand gewählt. Alle Gemeindemitglieder ab 16 Jahren – Jugendliche, die konfirmiert sind, bereits ab 14 Jahren – sind wahlberechtigt. Bitte gehen Sie wählen und zeigen dadurch Ihre Verbundenheit mit Ihrer Gemeinde!

Was ist der Kirchenvorstand? Der Kirchenvorstand leitet die Geschicke der Gemeinde. In der sechsjährigen Amtsperiode gestalten die von den Gemeindemitgliedern Gewählten – ergänzt durch berufene Mitglieder – zusammen mit den Pfarrern das Leben Ihrer Gemeinde. In ihm kommen Menschen mit unterschiedlichen Gaben und Erfahrungen zusammen, die gemeinsam abwägen und entscheiden, welchen Weg die Thomasgemeinde in Zukunft nehmen soll. Damit nehmen die Kirchenvorsteher*innen ein verantwortungsvolles Ehrenamt wahr. Durch Ihre Wahl unterstützen und stärken Sie deren Aufgaben.

Folgende Damen und Herren haben sich als Kandidat*innen zur Verfügung gestellt:

Jan Agne, Lea Conrad, Daniela Daheim, Karin Endriß, Kathrin Eulitz, Helke Firneburg, Barbara Heinemann, Frank Keller, Dr. Wolfgang Kümper, Viktoria Rücker, Anika Schäder, Friedl Seeger.

Alle Gemeindemitglieder bekommen Ende September 2018 per Post ihre Wahlunterlagen mit der Wahlkarte und dem Stimmzettel direkt aus München, etwa zeitgleich werden wir Ihnen den Flyer zusenden, in dem sich die Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen. Sie können dann entweder zuhause in Ruhe wählen und den Wahlbrief per Post an das Pfarramt senden (genaue Beschreibung des Wahlvorgangs und Kuverts sind den Wahlunterlagen beigefügt – Ihre Briefwahl muss bis spätestens zum 20. Oktober im Pfarramt eingegangen sein) – oder kommen persönlich am Sonntag, 21. 10. 2018 in der Thomaskirche mit Ihren Wahlunterlagen vorbei. Das Wahllokal in der Thomaskirche ist am Sonntag, 21. Oktober vormittags zwischen 9 und 10 Uhr und zwischen 11 und 12 Uhr (d.i. vor und nach dem Gottesdienst) geöffnet.

Die Kandidatinnen und Kandidaten werden sich im Gottesdienst am 23. September der Gemeinde persönlich vorstellen. W.K.

Vakanzvertretung Thomaskirche

Liebe Thomasgemeinde,

Seit meinen ersten Tagen im Dekanat ist mir die Thomaskirche sehr vertraut. Manche Gottesdienste habe ich hier gehalten, Gespräche unter Kollegen geführt, die mir gut getan haben. Nun habe ich Gelegenheit, etwas an die Thomaskirche zurück zu geben.

Auch abseits des Berufes führen mich meine Wege immer wieder mal nach Grombühl. Als aktiver Sportschütze war ich schon öfters hier. Meine Leidenschaft gehört dabei vor allem dem Bogenschießen.

Seit über acht Jahren bin ich im Dekanat und weiß die Kollegialität zwischen den Gemeinden sehr zu schätzen. Als Nachbarpfarrer in Veitshöchheim habe ich die Aufgabe übernommen, in der Vakanzzeit die Geschäftsführung der Thomaskirche zu vertreten. Ich werde also vor allem die Arbeit des Kirchenvorstandes begleiten und die Kirchenvorstandswahlen leiten. Am häufigsten wird mich vermutlich Frau Platero Meyer sehen. Das Büro des Pfarramtes ist ja immer auch so etwas wie der Marktplatz der Gemeinde, wo viele Dinge zu erledigen sind und die Informationen zusammen laufen.

Da die Gottesdienste sehr gut abgedeckt sind, werde ich da vermutlich selten zu sehen sein, aber ich freue mich auf den Ersten Advent, das neue Kirchenjahr mit Ihnen zu beginnen und dann auch den Kirchenvorstand in sein Amt einzuführen.

Herzliche Grüße Sebastian Wolfrum, Pfarrer

21. Grombühler Stadtteilfest

am Sonntag, 1. Juli 2018

Herzliche Einladung zu diesem turbulenten Fest des Stadtteils.

Start ist um ca. 11.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Prädikantin Claudia Kaufhold auf der Tribüne vor dem Felix- Fechenbach–Haus.

Danach gibt es leckeres Mittagessen, Aktionsstände, Kaffee und Kuchen sowie eine große Tombola!

Ich hoffe, wir sehen uns!

Neues aus dem Kinderhaus Thomaskirche

Schweren Herzens müssen wir uns von unserer Pfarrerin, Chefin und Wegbegleiterin Karin Jordak verabschieden!

Sie war in den vergangenen sechs Jahren immer mit sehr viel Engagement und Einsatzbereitschaft für die Kinderhauskinder, deren Eltern und vor allem für alle Mitarbeiter/innen da!

Liebe Karin, wir werden dich sehr vermissen und wünschen dir von ganzem Herzen einen guten Start in deinen neuen Lebensabschnitt und allzeit Gottes Segen!

Dein Kinderhaus

Familienfest am 05.Mai 2018

Strahlender Sonnenschein und kaum eine Wolke am Himmel. So begann das diesjährige Familienfest des Kinderhauses Thomaskirche auf dem Spielplatz Kupschacker.

Ungefähr 250 Kinder und Familienmitglieder nahmen an diesem Fest teil und wurden zunächst von den Mitarbeitern des Kinderhauses begrüßt. Danach ging es auch schon gleich los mit dem ersten Punkt des Tagesprogrammes, einem Spaziergang durch die Weinberge, bei dem alle den herrlichen Ausblick auf die Stadt genießen konnten.
Wieder zurück auf dem Kupschacker, trafen sich alle Anwesenden zum Singen auf dem Fußballplatz. Die Kinder des Kinderhauses haben dafür über mehrere Wochen hinweg das „Kindermutmachlied“   sowie das Lied „Du bist Du“ einstudiert.
Nach dieser musikalischen Darbietung gab es noch verschiedenste Stationen zu erleben. Es konnte gekegelt, Boccia gespielt und ein eigener Bilderrahmen angemalt werden. Passend zu diesem Bilderrahmen konnte man auch ein Foto von der gesamten anwesenden Familie erhalten. Für das leibliche Wohl war auch wieder gesorgt, es gab selbstgebackenen Kuchen und Kekse.

Wir bedanken uns bei allen Familien,die da waren und mit uns diesen wunderschönen Tag verbracht haben, sowie bei dem Kupschackerclub für die Benutzung ihres Häuschens.

Lebewohl!!!

Nach nur sechs Jahren verlässt uns unsere Gemeindepfarrerin Karin Jordak schon wieder. Schade! Jetzt heißt es >Lebe wohl< zu sagen. Wir – Kirchenvorstand und Gemeinde – möchten ihr danken für alles, was sie in dieser Zeit für die Thomaskirche getan hat. In ihrer mitreißenden und temperamentvollen Art hat sie vieles bewegt, Türen geöffnet und Projekte angestoßen. In Erinnerung werden uns ihre ideenreichen Gottesdienste bleiben, mit denen sie Alt und Jung gleichermaßen berührt hat. Sie hat mitgeholfen, Weichen für die Anschaffung einer neuen Orgel zu stellen, die im nächsten Jahr in unserem Gemeindezentrum erklingen soll und sie hat hartnäckig ihre Vision von einer Vesperkirche verfolgt, die wir als kleine Gemeinde mit einer großen Schar an fleißigen Helfern und Unterstützern im März diesen Jahres zu einem gemeinsamen und schönen Erfolg geführt haben. Außerhalb der Gemeinde hat sie sich in die Kindergottesdienstarbeit im Dekanat, im Zweckverband der Kindertagesstätten und in der Gesamtkirchengemeinde eingebracht. Das alles sind nur einige Beispiele aus dieser turbulenten Zeit. Respekt zollen möchten wir ihr für die sicher nicht ganz einfache Arbeit in der Wichern-Schule mit schwierigen Jugendlichen in der diakonischen Kinder- Jugend- und Familienhilfe im Stadtteil, und wir schätzen auch das Engagement für die von dort kommenden Konfirmanden, die sie mit Geduld immer wieder an Glaubensinhalte heranzuführen versucht hat. Besondere Freude hatte sie mit ihrer fröhlichen und offenen Art mit den Kindern und Erzieherinnen unseres eigenen Kinderhauses, in den Kindergottesdiensten und im Einsatz in der ökumenischen Minikirche. Auch um die geschwisterlichen Kontakte zu unserer katholischen Nachbargemeinde St. Josef war sie immer eifrig bemüht. Das alles hat sie mit Dynamik und hohem Arbeitstempo bewältigt, gewissermaßen oft >zwischen Tür und Angel gelebt<, wie sie es einmal selbst ausgedrückt hat.

Danken möchten wir auch ihrer Familie, ihrem Mann Gerhard Körber und ihren Töchtern Morgana und Gloria, die unser Gemeindeleben durch vielfältige Aktivitäten mitgestaltet haben; in Erinnerung bleiben werden die zahlreichen Anspiele im Gottesdienst und die Krippenspiele in der Weihnachtszeit, bei denen sie mit schauspielerischem Talent wirkten. Unsere besten Wünsche begleiten sie auf dem Weg in die neue, selbst gewählte Lebensetappe. GOTT befohlen und ADIEU!                  W.K.