Liebe Thomasgemeinde!

Liebe Thomasgemeinde!

„Und eines Morgens riecht´s nach Urlaub“ – So heißt ein Lesebuch für die freien Stunden und Tage des Jahres. Ein Freund hat es mir geschenkt. Der Titel spricht mich an in diesen Tagen. – Es ist Montag-morgen und ich habe noch keinen Urlaub. Alle, die diese Zeilen jetzt lesen, Sie können von Urlaub vielleicht auch gerade nur träumen. Oder gehören Sie zu den Daheimgebliebenen, machen es sich in „Balkonien“ gemütlich?

Wie auch immer: „Eines Morgens riecht´s nach Urlaub.“ – Vielleicht ist es der Duft einer guten Tasse Kaffee, die Sie dann auch genießen. Vielleicht ist es Ihre Lieblingsmelodie aus dem Radio, die Sie mitsummen. Vielleicht schließen Sie für ein paar Sekunden nur die Augen und denken an einen lieben Menschen oder einen Platz, wo Sie jetzt gerne wären. – Sie gönnen sich eine Unterbrechung im Alltag, atmen mal tief durch. Ach ja! Nur für ein paar Augenblicke steigen Sie aus dem Hamsterlaufrad Ihrer Verpflichtungen aus. So viel Zeit muss sein!

Mein Freund hat vorne in das Buch ein paar Zeilen hineingeschrieben. Die möchte ich Ihnen weitergeben. Vielleicht wird daraus ja ein Urlaubsduft in dieser Woche:

„Pflücke den Tag und gehe behutsam mit ihm um. Es ist Dein Tag, 24 Stunden lang – Zeit genug, ihn zu einem wertvollen Tag werden zu lassen. Darum lass ihn nicht in den Morgenstunden verwelken. Danke Gott für diesen Tag.“

Pfr. Jürgen Floß, Seelsorger am Uniklinikum