Lebewohl!!!

Nach nur sechs Jahren verlässt uns unsere Gemeindepfarrerin Karin Jordak schon wieder. Schade! Jetzt heißt es >Lebe wohl< zu sagen. Wir – Kirchenvorstand und Gemeinde – möchten ihr danken für alles, was sie in dieser Zeit für die Thomaskirche getan hat. In ihrer mitreißenden und temperamentvollen Art hat sie vieles bewegt, Türen geöffnet und Projekte angestoßen. In Erinnerung werden uns ihre ideenreichen Gottesdienste bleiben, mit denen sie Alt und Jung gleichermaßen berührt hat. Sie hat mitgeholfen, Weichen für die Anschaffung einer neuen Orgel zu stellen, die im nächsten Jahr in unserem Gemeindezentrum erklingen soll und sie hat hartnäckig ihre Vision von einer Vesperkirche verfolgt, die wir als kleine Gemeinde mit einer großen Schar an fleißigen Helfern und Unterstützern im März diesen Jahres zu einem gemeinsamen und schönen Erfolg geführt haben. Außerhalb der Gemeinde hat sie sich in die Kindergottesdienstarbeit im Dekanat, im Zweckverband der Kindertagesstätten und in der Gesamtkirchengemeinde eingebracht. Das alles sind nur einige Beispiele aus dieser turbulenten Zeit. Respekt zollen möchten wir ihr für die sicher nicht ganz einfache Arbeit in der Wichern-Schule mit schwierigen Jugendlichen in der diakonischen Kinder- Jugend- und Familienhilfe im Stadtteil, und wir schätzen auch das Engagement für die von dort kommenden Konfirmanden, die sie mit Geduld immer wieder an Glaubensinhalte heranzuführen versucht hat. Besondere Freude hatte sie mit ihrer fröhlichen und offenen Art mit den Kindern und Erzieherinnen unseres eigenen Kinderhauses, in den Kindergottesdiensten und im Einsatz in der ökumenischen Minikirche. Auch um die geschwisterlichen Kontakte zu unserer katholischen Nachbargemeinde St. Josef war sie immer eifrig bemüht. Das alles hat sie mit Dynamik und hohem Arbeitstempo bewältigt, gewissermaßen oft >zwischen Tür und Angel gelebt<, wie sie es einmal selbst ausgedrückt hat.

Danken möchten wir auch ihrer Familie, ihrem Mann Gerhard Körber und ihren Töchtern Morgana und Gloria, die unser Gemeindeleben durch vielfältige Aktivitäten mitgestaltet haben; in Erinnerung bleiben werden die zahlreichen Anspiele im Gottesdienst und die Krippenspiele in der Weihnachtszeit, bei denen sie mit schauspielerischem Talent wirkten. Unsere besten Wünsche begleiten sie auf dem Weg in die neue, selbst gewählte Lebensetappe. GOTT befohlen und ADIEU!                  W.K.