Liebe Leserinnen und Leser,

von wegen: Mensch, ärgere dich nicht! Ich jedenfalls habe mich als Kind heftig geärgert, wenn ich beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel rausgeworfen wurde und von vorne anfangen musste. Dabei war doch mein Hütchen schon so weit gekommen! Genauso ärgerlich ist es gewesen, als ich neulich aus Versehen eine am Computer halb fertig geschriebene Predigt gelöscht habe und mir die Arbeit ein zweites Mal machen musste.
Von vorne beginnen: Manchmal ist es traurig und extrem nervig, wenn wir dazu gezwungen werden. Andererseits: Vom Umgang mit elektronischen Geräten wissen wir, dass ein Neustart bzw. ein „Reset“ manchmal entscheidend weiterhilft.
Der erste Advent ist sozusagen der Neujahrstag in der Kirche. Am 1. Advent – und nicht erst am 1. Januar 2018!!- beginnt ein neues Kirchenjahr. Und aus diesem Anlass möchte ich Sie heute einladen, Neubeginne einmal anders zu betrachten:
Neues Jahr, ein neues Glück! Der Neustart, den wir feiern, heißt nämlich für jeden von uns: Ich darf noch einmal neu anfangen. Ich habe sie vor Augen, die neuen Chancen, die sich mir damit bieten und die Gott mir eröffnen will: Es ist ein wenig so, wie beim Monopoly–Spiel, das ich als Kind faszinierend fand: Da bekommen alle am Beginn jeder neuen Runde neues Kapital und damit neue Möglichkeiten – um ihre Chancen in der neuen Spielrunde zu nutzen.
Ich darf noch einmal anfangen. Mit dem ersten Advent, mit dem neuen Kirchenjahr, beginnt eine neue Perspektive. Jedes kleine Licht, das wir im Advent entzünden, weist auf den großen Neu-Beginn hin, den Gott mit uns Menschen gemacht hat, indem er sich uns selber schenkt im kleinen verletzlichen Kind in der Krippe.
So wie er neu mit uns Menschen angefangen hat, dürfen auch wir immer wieder neu anfangen. Das ist das wunderbare an unserem Glauben. Ich, wir alle, werden auf die alten Mechanismen und Fehler nicht festgelegt und in Kategorien gefangen. Die können wir getrost hintanstellen und aus unseren Erfahrungen lernen-. Wissen dürfen wir: Ich kann es von Neuem angehen. Ich kann manches anders, und evtl. besser machen. Unbelastet kann ich von vorne beginnen – habe viele neue Möglichkeiten.
Mir stehen neue Wege offen.
Im kommenden Kirchenjahr werden wir manches davon ausprobieren. Und ich hoffe, Sie sind mit dabei: Weiterlesen

Nimm 2

Schon längst Tradition ist in unserer Gemeinde die Aktion „Nimm 2“. So wie St. Martin beherzt geteilt und damit Leben gerettet hat, wollen auch wir uns einsetzen…Seit dem 11. November stehen im Kinderhaus und im Gemeindezentrum Pappkarton-Häuschen. Dort sammeln wir Ihre Spenden. Lange haltbare Lebensmittel, wie Reis, Mehl, Nudeln, v.a. aber auch Hygiene- Artikel (Seifen, Duschgels, Shampoo etc.). Alles, was dort hineingelegt wird, kommt der Tafel Grombühl, und damit Bedürftigen in unserem Stadtteil zugute.
Wir legen Ihnen diese Aktion sehr ans Herz!
Sie helfen damit, Not vor unserer Haustür zu lindern!
Vielen Dank schon mal im Voraus!
Die Aktion „Nimm zwei“ läuft bis zum 18. Dezember!

Johann Hinrich Wichern

hat den Adventskranz erfunden. 1839 befestigte er erstmals auf einem Holzrad vier weiße Kerzen für die Sonntage und 19 rote Kerzen für jeden Wochentag vom ersten Advent bis zum Heiligen Abend. Seine Schüler wollte er so auf die Geburt Jesu einstimmen. In Wicherns Tradition begehen wir heuer die Adventszeit. Sie sind herzlich eingeladen, unseren „Wichern-Adventskranz“ in der Thomaskirche von 9-17 Uhr zu besuchen.

Ökumenische Minikirche am Samstag 02.12. um 15.30 Uhr in der Thomaskirche mit Plätzchen-Essen!!!

„Wir fangen an, fröhlich zu sein…“ so
beginnt regelmäßig der Minikirchengottesdienst,
der speziell auf die Altersgruppe der 0-6-Jährigen abgestimmt ist (und deshalb auch nicht länger als gute 30 Minuten dauert!!).
Wir wollen miteinander feiern, singen und klatschen, uns von einer Geschichte faszinieren lassen, das Vaterunser mit dem ganzen Körper beten, … und Vieles mehr… Alle sind herzlich willkommen!

Weihnachtsbäume gegen Geldspende

Unser aja-Weihnachtsbaumexpress
kommt zu Ihnen:
-> Nordmanntannen (1,50m-2,00m)
-> Liefern – Aufstellen – Abholen
-> Für aja-Kunden, Vereinsmitglieder
-> Für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen, die sich selbst keinen Baum besorgen können
Bei Interesse zeitnahe Rückmeldung erbeten.

Nähere Infos: www.aja-wuerzburg.de
Grombühlstr. 29, 97080 Würzburg
Tel.: 0931-22321 / E-Mail: info@aja-wuerzburg.de

Achtung

Für Hausmeistertätigkeiten in unserem Kinderhaus und Gemeindezentrum suchen wir ab Januar 2018 für
6,5 Wochenstunden eine handwerklich begabte und einsatzfreudige Person. Vergütung nach Tarif.

Liebe Gemeindemitglieder,

die Vesperkirche in der Thomaskirche, die im März 2018 stattfindet, nimmt Fahrt auf. Ein Helferkreis hat bereits viele vorbereitende Entscheidungen getroffen. Wer jetzt noch einsteigen möchte, ist herzlich willkommen: wir brauchen immer noch Ideen und Köpfe – nicht nur aus der Gemeinde, sondern aus ganz Grombühl und darüber hinaus -, die die Arbeit gemeinsam mit uns umsetzen möchten. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn sich schon jetzt Helfer melden, die in den 2 Wochen im März mit anpacken und Essen austeilen, servieren, putzen, dekorieren und betreuen wollen, damit unsere große Aufgabe gelingt. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro der Thomaskirche, bei Frau Platero Meyer oder Frau Pfrin. Karin Jordak (Tel. 0931 22518 oder per Mail: pfarramt.thomaskirche.wue@elkb.de ) oder bei Dr. Wolfgang Kümper, Mail: dr.wolfgang.kuemper@t-online.de). Für alle potentiellen Helferinnen und Helfer wird es Einweisungstermine geben, um sich mit dem Arbeitsfeld vertraut zu machen und für die Hygieneunterweisung. Sie finden statt am Samstag, 13. 01 um 15 Uhr, sowie am Montag, 05.02. um 19 Uhr. W.K.

Neues aus dem Kinderhaus

…„Hell wie Mond und Sterne, leuchtet die Laterne! …“

Am 13.11.2017 war es wieder soweit: Die Kinder des Kinderhauses feierten St. Martin.
Bis zum letzten Platz gefüllt war die Thomaskirche, bei der Andacht, die um 17 Uhr begann.
Die Vorschulkinder waren besonders aufgeregt, da sie hierfür wochenlang ein Martinsspiel eingeübt hatten, das sie auf der extra aufgebauten Bühne darboten. Nach diesem Auftakt liefen die Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Verwandten und allen, die Spaß daran hatten mit wunderschön leuchtenden Laternen durch die Straßen von Grombühl. An drei verschiedenen Stationen wurde Halt gemacht, um zur Gitarre gemeinsam Martins- und Laternenlieder zu singen.
Nach dem Laternenzug konnten sich alle noch im Garten des Kinderhauses mit Würstchen und Kinderpunsch stärken und wärmen bevor St. Martin, dargestellt von Pfarrer Körber, aus seinem Leben erzählte und den Kindern eine selbstgebackene Martinsgans überreichte.
Mit einem gemütlichen Beisammensein am Feuer ging das Martinsfest zu Ende!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Helfern, Bäckern, unserem Elternbeirat, bei Herrn Christian Schenk von „Spiel und Spaß“, Pfarrerin Jordak für die musikalische Unterstützung, Pfarrer Körber für den St. Martin und allen, die uns tatkräftig an diesem Tag unterstützt haben!