Spendenaufruf zur Herbstsammlung vom 09. bis 15. Oktober 2017

Pflege und Begleitung bis zuletzt -Sterbebegleitung und Hospizarbeit der Diakonie

Menschen am Lebensende haben besondere Bedürfnisse. Sie brauchen Pflege, Begleitung und Zuwendung. Christlich-diakonische Zuwendung schließt eine würdevolle Begleitung am Lebensende ein. Diese Grundhaltung aus der Hospizidee ist für viele ambulante pflegerische Dienste und für Alten-pflegeheime in den letzten Jahren maßgebend geworden. Mit viel Engagement und großem Einsatz finanzieller Mittel werden Palliativversorgung und eine hospizlich gestärkte Kultur in den Einrichtungen integriert. Für diese Maßnahmengibt es keine gesonderten Mittel aus der Pflegeversicherung. Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit. Informationen unter www.diakonie-bayern.de.
Spendenkonto: DE20 5206 0410 0005 2222 22,
Evang. Bank eG, Stichwort: Spende Herbstsammlung 2017

Liebe Gemeindemitglieder,

die Vesperkirche in der Thomaskirche im nächsten Jahr nimmt langsam Fahrt auf. Ein Helferkreis hat bereits viele vorbereitende Entscheidungen getroffen. Wer jetzt noch in der Vorbereitungsphase mithelfen möchte, ist herzlich willkommen: wir brauchen immer noch Ideen und Köpfe – nicht nur aus der Gemeinde, sondern aus ganz Grombühl und darüber hinaus -, die die Arbeit gemeinsam mit uns umsetzen möchten. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn sich schon jetzt Helfer melden, die in den 2 Wochen im März mit anpacken und Essen austeilen, servieren, putzen, dekorieren und betreuen wollen, damit unsere große Aufgabe gelingt. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro der Thomaskirche, bei Frau Platero Meyer oder Frau Pfrin. Karin Jordak (Tel. 0931 22518 oder per Mail: pfarramt.thomaskirche.wue@elkb.de) oder bei Dr. Wolfgang Kümper, Mail: dr.wolfgang.kuemper@t-online.de).              W.K.

HERBSTZEIT- ERNTEZEIT!

Allmählich färben sich, die Blätter an den Bäumen gelb.. Die Kastanien sind reif und fallen herab, dunkelbraun und glänzend. Die Tage sind schon deutlich kürzer, die Abende werden frisch. Es wird Herbst.

Das deutsche Wort „Herbst“ hängt mit dem englischen „harvest“ (Ernte) zusammen: Herbstzeit – Erntezeit. Das Obst wird gepflückt, die Felder werden abgeerntet, die Trauben in den Weinbergen gelesen. Und irgendwie legt sich

gar nicht selten in dieser Zeit auch über Menschen, die keine Gärten und Felder haben, so etwas wie eine Erntestimmung. Der Blick geht zurück, prüft den Ertrag, den die Anstrengungen des Jahres gebracht haben; in Firmen werden erste Bilanzen gezogen.

Herbstzeiten, Zeiten der Ernte: Es gibt sie auch im Lebenslauf – dann nicht als Ertrag nur eines Jahres, sondern des ganzen bisherigen Lebens, das dann auf die Waage kommt.

Als Pfarrerin begegne ich immer wieder Menschen in solchen Herbstzeiten.

Jede Krise – gesundheitlich, psychisch, finanziell, durch den Verlust der Arbeit bedingt – kann eine „Herbstzeit“ herbeiführen.

Viele ziehen in Krisenzeiten oder an Geburtstagen Bilanz –im Blick auf die Ernte des gelebten Lebens. Ich meine, dass auch dies eine Aufgabe für uns in der Kirchengemeinde sein kann: Erntehelfer und Erntehelferin zu sein – Menschen dabei zu unterstützen, das bisherige Leben ehrlich anzuschauen und anzunehmen, wie es war, mit seinen Früchten – und mit dem, was leider nicht zum Blühen und Reifen gekommen ist, aus welchem Grund auch immer.

Es gibt eine tief im Menschen verwurzelte Angst, dass ich vielleicht zu wenig Ertrag in meinem Leben vorweisen kann. Dieser Angst stellt das Christentum die Botschaft entgegen, dass Gott selbst mir zur Seite steht, und Dinge, die Stückwerk geblieben sind, vollendet.

Klar ist dabei, dass er nichts an Gutem übersehen wird dabei und dass er die Macht hat, auch das schon lange brachliegende oder verwilderte Feld noch zum Sprießen zu bringen. Der Prophet Jesaja fasst diese Hoffnung in die Worte: „Nur noch ganz kurze Zeit, dann verwandelt sich sogar abgeholztes Land in einen Obstgarten und der Obstgarten wird zu einem wahren Wald (Jes 27).Dass Sie – ob als „Erntehelferin und Erntehelfer“ in Ihrem Umfeld, oder im Blick auf Ihr eigenes Leben –- immer wieder etwas von dieser farbenfrohen Perspektive spüren, das wünsche ich Ihnen; Und: viel Freude an den bunten Farben der Herbstblätter ebenso!                                       Herzlich Ihre Pfarrerin Karin Jordak

Pfarrer Backe verstorben

Die Grombühler Gemeindemitglieder sind sehr traurig über den Heimgang von Pfarrer Knut-Wenzel Backe, der im 86. Lebensjahr verstorben ist. Er wurde am 10. August in Versbach beerdigt.

Dr. Kümper sprach im Namen unserer Gemeinde die Abschiedsworte: >Wir haben Ihnen, lieber Pfarrer Backe, viel zu verdanken. Sie waren von 1959 bis 1970 im 2. Sprengel von St. Johannis >unser< Pfarrer und haben in diesen Jahren nicht nur äußerliche Spuren in unserem Stadtteil hinterlassen – es wurde ja viel gebaut: unser Kindergarten mit Gemeindesaal in der Scharoldstraße, das Pfarrhaus in der Schiestlstraße und noch dazu eine neue Kirche geplant – sondern im Besonderen haben Sie Spuren in den Herzen ihrer Gemeindemitglieder hinterlassen. Es sind liebevolle Spuren der Aufmerksamkeit und Zuwendung, sowie der Sorge um die Menschen. Unsere älteren Gemeindemitglieder sprechen noch heute dankbar von dieser Zeit, als Sie nicht nur aus der Stadt heraufkamen zu uns, um pflichtgemäß ihren Dienst zu tun, sondern 1964 mit ihrer Frau und Ihren drei Kindern in das neuerbaute Pfarrhaus einzogen.

Die Gemeindechronik vermerkt unter dem 7. November: >Unsere Grombühler Gemeindemitglieder haben jetzt ihren Pfarrer Knut-Wenzel Backe ganz in ihrer Mitte<.

Sie haben die wachsende Gemeinde zusammen mit unserem Kirchenvorsteher Friedrich Kraft ermutigend in die Selbständigkeit begleitet. Als ein Name für die zukünftige Gemeinde gesucht wurde, fiel die Wahl auf >Thomas<; was Sie später schmunzelnd so kommentierten: >der Sohn von Krafts und auch mein eigener hießen Thomas, was lag da näher?<

Obwohl das Gebiet Ihres Sprengels die Lindleinsmühle, den Schwarzenberg und Versbach mit einschloss und Sie obendrein auch Patienten, Schwestern und Ärzte im Universitätsklinikum mit betreuten, schlug Ihr Herz für Grombühl und ihre Menschen, die Sie – das haben Sie gern auch später erzählt – liebevoll und mit Respekt >den kleinen Bischof von Grombühl< nannten.

Sie waren ein Freund leiser, aber deutlicher Worte und sind auch über ihren 25- jährigen Schuldienst am Siebold – Gymnasium hinaus mit ihrer früheren Gemeinde gern in Verbindung geblieben. Pfarrer Gerhard Roth erinnert sich noch gut an Ihr eindrucksvolles Personengedächtnis. Ehemalige Konfirmanden und ihre Familien erkannten Sie zielsicher. Ein Satz von Ihnen ist noch im Originalton im Gedächtnis: >die Schule hat mich gerettet<. Sie meinten wohl: bewahrt vor dem Burnout, denn Sie waren >grenzenlos Pfarrer<. Sie waren zusätzlich >so ganz nebenbei< ein fleißiger wissenschaftlich arbeitender und schriftstellernder Mensch: Die >Schwestern – Revue< lag Ihnen besonders am Herzen, auch viele liebevoll gestaltete Andachtsbücher haben Sie geschrieben.

Bis vor kurzer Zeit waren Sie ein willkommener Besucher unserer Gemeindeveran-staltungen und Gottesdienste und waren bei unseren Senioren ein gern gesehener Referent, der viel von seinem profunden Wissen weitergeben konnte.

Diese Erinnerung bleibt uns auch über den heutigen Tag hinaus. Sie waren ein Segen für die Menschen in Grombühl<.

Am darauf folgenden Sonntag haben wir den Verstorbenen in unsere Fürbitte eingeschlossen, und unsere Prädikantin Megumi Lang hat in Ihrer Predigt über Häuser, die auf Fels oder Sand gebaut sind, über Pfr. Backe gesagt: >Pfarrer Backe hat sich sicher damals viele Gedanken gemacht, als er die Entscheidung getroffen hat, diese Thomaskirche zu gründen: Haben wir uns genug darauf vorbereitet, so dass wir wirklich auf festem Fels das Haus Gottes bauen? Oder ist der Boden der neuen Gemeinde vielleicht doch nur auf Sand gebaut? (…) Wichtig ist es aber auch, dass wir uns hier in der Thomaskirche jeden Sonntag versammeln, um gemeinsam Gottesdienst zu feien und Gott zu loben. Das ist die wichtigste Säule der Gemeinde, den festen Boden für das Haus Gottes zu schaffen. Wir verkünden alle gemeinsam das Evangelium Gottes, die gute Botschaft hier in Grombühl und in der Welt, wie es Herr Pfarrer Backe im Jahre 1959 bei uns angefangen hat<.

Neues aus dem Kinderhaus

Das neue Kinderhausjahr hat begonnen….Ende August sind die ersten Kinder und Erzieher aus den Sommerferien in das Kinderhaus zurückgekehrt und mittlerweile herrscht schon wieder emsiges Treiben! Wir durften  auch schon einige neue Kinder und deren Eltern begrüßen und wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr  jede Gruppe von einem Praktikanten bzw. einer Praktikantin unterstützt wird.

Die größte Neuerung in diesem Kinderhausjahr ist die komplett neu gestaltete Küche, in der ab Mitte September Frau Alexandra Adler als Hauswirtschafterin für unsere Kinder täglich frisch kochen wird!

Ihnen allen ein herzliches Willkommen!

Mit Pfarrerin Karin Jordak zusammen werden die Kinder am 28. September einen Erntedank-Gottesdienst feiern und die gesammelten Erntegaben in die Thomaskirche bringen.

Unser erster Termin für die Eltern wird in diesem Jahr der Informationselternabend am 10. Oktober um 19.30 Uhr sein, an dem alle Eltern und pädagogische Fachkräfte die Gelegenheit haben sich besser kennenzulernen und sich auszutauschen.

Am Montag, 13. November möchten wir dann mit den  Kindern, Eltern und allen die Spaß daran haben das Martinsfest feiern. Beginnen werden wir um 17 Uhr mit einer kleinen Andacht in der Thomaskirche bevor wir mit unseren leuchtenden Laternen singend durch die Straßen von Grombühl ziehen. Danach wollen wir noch bei Kinderpunsch und Würstchen den Abend gemütlich im Garten des Kinderhauses ausklingen lassen!

Die Aktion „Geschenke mit Herz“ ist vom 16. Oktober – 15. November. Wir sammeln liebevoll gepackte Päckchen im Kinderhaus, die an Kinder z.B. in Albanien, Rumänien, Ukraine usw. verteilt werden. Einige Päckchen bleiben in Bayern und kommen ausgewählten Tafeln und Flüchtlings-kindern zu Gute. Im letzten Jahr konnten wir Humedica 93 „Geschenke mit Herz“ überreichen!

Das gesamte Kinderhausteam freut sich sehr auf die kommende Zeit!

Neues von unserer Partnergemeinde auf den Philippinen

Lieber Bruder Wolfgang,

auf dem Foto erkennst Du, wie wir die Risse in der Kirchenfassade repariert haben, der endgültige Anstrich soll erst nach der Regenzeit erfolgen. Darüber hinaus haben wir ein Kreuz und >Saint Thomas Lutheran Church< in Gold angestrichenen Lettern angebracht. Alles zur Ehre GOTTES! Auf dem unteren Foto sind die ersten Gemeindemitglieder unserer neuen Missionsstation St. Lukas zu sehen: Es ist schwer, Menschen um die Bibel zu sammeln, einige zögern, andere sind skeptisch, aber einige sind interessiert und neugierig. Mit GOTTES Hilfe sind es inzwischen neun, die fleißig auf GOTTES Wort hören. Ich danke Euch für Eure Unterstützung und Gebete

GOTT segne Euch

Dein Rady Pelobello