Adventszeit

Weihnachten ist ein Fest mit Anlauf. Vier Wochen lang Advent, Warten auf die Ankunft, wie ein Countdown. Countdown? Nein, Advent ist eigentlich kein Herunterzählen, also kein „jetzt noch vier, noch drei, noch zwei Wochen“, sondern eigentlich genau das Gegenteil: ein Count-UP: Erst der erste, dann der zweite, dritte, vierte Advent. Ein kleiner, aber sehr bedeutsamer Unterschied! Wenn wir herunterzählen, wie beim Start einer Rakete, dann hat das etwas Stressiges. Je näher man dem Fest oder dem Abschuss kommt, umso größer wird die Aufregung. Das macht nervös und lässt Menschen angestrengt seufzen: „Um Gottes willen, nur noch 14 Tage, und ich habe noch gar nicht alle Geschenke besorgt, und zwei Plätzchensorten fehlen mir auch noch.“
Beim Heraufzählen dage1gen liegt der Akzent auf dem Wachstum.
So wie jeden Sonntag eine Kerze auf dem Adventskranz dazukommt, genauso wachsen die Vorfreude und die Erwartung.
Am Ende des vorweihnachtlichen Heraufzählens nicht der Knall eines Raketenstarts, sondern ein leises Wunder.
Gott wird Mensch. Ein unvorstellbares Geheimnis, dem wir jedes Jahr neu entgegenwachsen.
Viel Freude dabei wünscht Ihnen
Ihre Pfarrerin Karin Jordak

Neues von der Philippinischen Partnergemeinde

Mein lieber Bruder Wolfgang, liebe Gemeinde in Grombühl,
Ich hoffe, Euch trifft diese Nachricht gesund und munter an. Wir haben einen kleinen Geländewagen, den ich gewöhnlich benutze, um hier von Talisay den Weg in das weit entlegene Dorf Coral zur Gemeinde St. Thomas zu machen. Das Fahrzeug ist sehr wertvoll und wichtig für uns, zumal die Straße nach Coral jetzt auch betoniert ist. Ohne Fahrzeug ist der Weg in Eure Partnergemeinde schwierig, denn zu Fuß ist es für mich zu weit. Außerdem möchte ich zu den Gottesdiensten in St. Thomas nicht nur Bibeln, Gesangbücher und Gottesdienstgerät, sondern auch immer ein paar Jugendliche von hier mitnehmen. Leider ist die elektrische Anlage des Fahrzeugs seit Kurzem defekt, so dass das Fahrzeug nicht mehr startet. Die Instrumente müssen wieder gerichtet werden. Könntet Ihr uns einen kleinen Zu5schuss zur Reparatur geben, um das Fahrzeug wieder flott zu machen? Die benötigte Summe wird ca. 10.000 Pesos betragen, das sind 200 Euro.

Danke im Voraus. GOTT segne Euch. – Euer Bruder Rady.

57. Aktion Brot für die Welt-Satt ist nicht genug! Zukunft braucht gesunde Ernährung

Die Vielfalt der von Gott ges8chaffenen Arten und Sorten an Pflanzen ist unendlich und wunderbar. Oder sollten wir besser sagen: War unendlich? Artenvielfalt schützt vor Hunger und Mangel-ernährung! Wir helfen, dass lokale Kulturpflanzen, die zu Klima und Bodenverhältnissen passen, weitergezüchtet werden, damit sie auch bei klimatischen Veränderungen stabile Erträge bringen.
Gegen den Hunger in der Welt! Brot für die Welt

Spendenkonto: 500 500 500 Bank für Kirche und Diakonie
BLZ: 1006 1006 IBAN: DE10 1006 1006 0500 5005 00
BIC: GENODED1KDB

Durch die Straßen auf und nieder…

6Am Mittwoch, den 11.11.2015, war es wieder soweit – das Kinderhaus Thomaskirche feierte St. Martin.
Begonnen wurde mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Thomaskirche, begleitet durch Pfarrerin Karin Jordak.
Die Vorschulkinder gestalteten diesen Gottesdienst durch ein Singspiel von St. Martin und dem armen Mann eindrucksvoll mit.7
Anschließend zogen die Kinder mit bunten, leuchtenden Laternen gemeinsam mit St. Martin durch die von der Feuerwehr abgesperrten Straßen Grombühl´s und sangen fröhliche Martinslieder.
Einen schönen Abschluss fand der Abend im Garten des Kinderhauses mit Kinderpunsch, Glühwein und warmen Würstchen. Auch St. Martin feierte im Garten mit und verteilte leckere Martinsgänse.

Nachruf

4Im August 2015 ist unsere frühere Kinderhausleiterin, Frau Ilona Rühling, plötzlich verstorben. Die Nachricht hat uns sehr bewegt und traurig gemacht.
Sie kam 1986 zu uns aus der DDR, wo sie als Krippenerzieherin und Krippenleiterin eingesetzt war. In unserem Kinderhaus arbeitete sie zunächst als Kinderpflegerin und machte 1994 die zur Qualifikation notwendigen Ergänzungsprüfungen zur staatlich anerkannten Erzieherin. Seit 2001 war sie kommissarische Leiterin, und dann seit 2002 Leiterin unseres Kinderhauses. 2006 ging sie in den Ruhestand. Sie prägte unter den Pfarrern Günther Schattenmann und Gerhard Roth wesentlich das pädagogische Profil unserer Einrichtung und begleitete auch den Weg von einem Kindergarten zu einem Kinderhaus mit Krippeneinrichtung ganz entscheidend mit. Gern sprach sie uns gegenüber scherzhaft von >ihrer Windeltruppe<. Sie war eine kompetente, liebevolle, anerkannte und von den Kindern sehr geliebte Erzieherin. Viele Kinder hat sie in ihrer ruhigen und ausgeglichenen Art auf dem Weg in das Leben begleitet, und sie hat sich während der langen Jahre bei uns den Respekt und die Achtung ihrer Kolleginnen und des Kirchenvorstands erworben. Ihrer Familie gilt unsere Anteilnahme. W.K.

We proudly present: COBARIO

9Am Samstag, 19. Dezember um 20 Uhr wird das vielfach ausgezeichnete Wiener Instrumentaltrio Cobario (2 Gitarren, 1 Geige) wieder in der Thomaskirche gastieren. Das Trio verarbeitet in seinen Kompositionen wienerische, irische, sowie südamerikanische Einflüsse und die Presse jubelt: „Wenn wir über Cobario reden, dann sprechen wir von Virtuosität und Leidenschaft. Ihre Instrumentalmusik reißt das Publikum binnen Sekunden mit.“
Also: Sie dürfen gespannt sein! Karten gibt es im Pfarramt Thomaskirche zum Vorverkaufs-Preis von 16 €/12 € erm. Tel. 0931 22518

Aktion „Nimm 2“

Noch bis zum33 15 . Dezember läuft die Aktion „Nimm 2“, die alljährlich der Grombühler Tafel zugute kommt. In Kinderhaus und Gemeindezentrum stehen Papphäuschen, die von hoffentlich vielen Gemeindegliedern gut aufgefüllt werden mit haltbaren Lebensmitteln (Nudeln, Reis, Mehl, Zucker etc.), sowie mit Hygieneartikeln (Seife, Duschgel, Shampoo etc.). All diese Dinge schaffen wir dann kurz vor Weihnachten zur Grombühler Tafel, wo Weihnachtspäckchen für Bedürftige zusammengestellt werden!

Konfirmandenfreizeit

Am2 Fuße des Kreuzberges zu neunt im „Lottehaus“ von Oberwildflecken…. vom 13.- 15. November haben wir in der Konfigruppe unsere Gemeinschaft erprobt und ein ganzes Wochenende mit-einander verbracht. Was mit heftigen Diskussionen um die Zimmerverteilung (zunächst nicht sehr harmonisch) begann, entwickelte sich so, dass am Schluss der dringliche Wunsch aufkam: „Können wir sowas nicht nochmal machen?“ Was dazu beigetragen hat? Abendliche Spiele, bei denen wir uns bogen vor Lachen, Lagerfeuererfahrungen mit Marshmallows, Räume gestalten und zur Ruhe kommen, Quatschen bis tief in die Nacht, Gottesdienst und Brotbacken, den Kreuzberg erklimmen und am Gipfelkreuz stehen…
Dieses Wochenende mit Suchtpotential erlebten mit: Amalia und Nora, Pascal und Pierre, die Teamer Gloria Jordak und Anika Schäder, sowie das Pfarrersteam: Gerhard Körber, Tobias Graßmann und Karin Jordak