Liebe Gemeinde,

1ich hatte es ja schon in einem der letzten Gemeindebriefe angekündigt: „Lass Dich einladen!“ – unter diesem Titel will ich mit Ihnen am 3. Oktober ein Experiment wagen. Ein lebendiges Gleichnis zum Mitmachen und Mitfeiern!

Jesus hat mit den unterschiedlichsten Menschen gefeiert. Die Botschaft war: Wer mit mir am Tisch Platz nimmt, bekommt einen Vorgeschmack auf das Heil und die überschwängliche Freude, die Gott für uns bereit hält. Die ersten Christinnen und Christen haben diese Tradition, gemeinsam zu Essen und das Essen zu teilen, bei ihren Gottesdiensten weiter gepflegt. Pfarrerin Karin Jordak und ich haben uns gedacht: Warum versuchen wir das nicht auch einmal bei uns?

Deshalb lade ich Sie in diesem Gemeindebrief noch einmal ganz herzlich ein: Lassen Sie uns mit dieser besonderen Aktion Gottes Einladung für die Menschen im Stadtteil sichtbar machen! Lassen Sie uns gemeinsam erleben, was auch der Dichter des 23. Psalms erfahren konnte: Du schenkst mir voll ein! Ja, lassen Sie uns im Herzen Grombühls zeigen, dass wir von der Thomaskirche eine lebendige und einladende Gemeinde sind! Weiterlesen

Mitsing-Serenade

Bei der Mitsing-Serenade z2ugunsten der neuen Orgel animierten Annette Hartmann-Frobenius, Roland Seiler, Dr. Wolfram Frobenius und Dr. Peter Kreutzer die stattliche Sängerschar in der Thomaskirche zu fleißigem Mitsingen der sorgsam und gut ausgewählten Lieder. In der Pause gab es erfrischende Getränke und Gebäck, von Traudl Seubert liebevoll zubereitet.Am Ende freute sich auch die zu planende Orgel:  104.- Euro kamen für sie zusammen.  W.K.

Ausflug der Workshop-Kinder „Märchen“ zur Festung Marienberg

Am Donnerstag, 16.07.15, machten sich 10 Kinder, die am Workshop „Märchen“ teilgenommen hatten, mittags mit ihren Erzieherinnen auf den Weg zur Festung. Dieser Ausflug war der krönende Abschluss dieses Workshops und passend zum Thema 4gab es eine Märchen-Führung.

Gesine Kleinwächter erwartete uns schon und nachdem alle mit einem Sitzkissen versorgt waren ging es auch schon los!

Erste Station war eine Standuhr, vor der wir uns niederließen und dem Märchen „Der Wolf und die 7 Geißlein“ mucksmäuschenstill lauschten. Danach durften sich alle eine Märchentüte basteln, denn zu jedem erzählten Märchen gab es ein kleines Andenken, welches in der Tüte gesammelt wurde. So war das Andenken zu „Der Wolf und die 7 Geißlein“ ein klitzekleiner „ Wackerstein“.

Auf unserer Reise in die Märchenwelt durch die Festung hörten wir unter anderem noch „Rotkäppchen“, die Fabel vom „Fuchs und dem Storch“ und ganz alte Märchen wie „Der Frosch und der Löwe“.

Wir alle waren sehr begeistert von dem Ausflug auf die Festung und den tollen Erzählungen von Frau Kleinwächter! Da fahren wir bestimmt wieder hin!!!!

Nachruf

Im Alter von 72 Jahren verstarb völlig unerwartet
am Samstag, den 18. Juli 2015

Herr Walter Adler

der als Hausmeister und Reinigungskraft in unserer Thomasgemeinde tätig war.
Fassungslos hat sein Tod Viele gemacht, denn noch am Freitag vor seinem Lebensende war er in unserer Kirchengemeinde aktiv, scheinbar gesund und munter.
Für Gemeindezentrum und Kinderhaus hat er sich sehr engagiert und seine Arbeit mit Herzblut getan. Dass er gerne hier war, hat man ihm angemerkt, und angesehen .Seine Präsenz, sein Lachen, seine Freude am quirligen Leben im Kinderhaus und rund um das Gemeindezentrum waren dabei immer zu spüren. Unkonventionelle Wege ging er, um -trotz seiner
Gehörlosig keit- mit den Vielen in der Gemeinde in Kontakt zu treten und zu kommunizieren.
Sein Ordnungssinn und seine Aufmerksamkeit haben viele beeindruckende Spuren hinterlassen in unserer Gemeinde.
Wir erinnern uns an schöne Momente mit ihm, allen voran an den Ausflug nach Erfurt, an seinen Stolz über seinen kleinen Enkel Theodor, an Vieles, was er für uns getan hat.
Wir werden ihn nicht vergessen. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, sowie seinen Kindern und Enkeln, seiner ganzen Familie und allen Verwandten.
Wir trauern um Walter Adler dankbar für die Spuren, die er in unserer Gemeinde hinterlassen hat. Geborgen wissen wir ihn in den Händen Gottes, für den der Tod keine Grenze ist.

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„Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen,
und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein;
denn das Erste ist vergangen.
Siehe, ich mache alles neu!“
(Offenbarung des Johannes Kap. 21)