Liebe Leserinnen und lieber Leser!

Von der breiten Öffentlichkeit in Europa unbemerkt, hat im Juli diesen Jahres erneut ein schwerer Wirbelsturm mit Namen „Glenda“ die Philippinen heimgesucht. Dieses Mal traf es in erster Linie die nördlichen Gebiete, in denen auch unsere Partnergemeinde beheimatet ist.

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Pfarrer Rady Pelobello – mit Stola – inmitten der Thomas-Gemeinde

Nachdem es zunächst lange Zeit keinen Telefon-Kontakt gab, erhielten wir erst jetzt Berichte von dem ganzen Ausmaß der Zerstörungen in der Provinz Batangas. Pfarrer Levy Jabines schreibt: „Ich danke Euch sehr für Eure Gedanken und Gebete. Es war der stärkste Wirbelsturm, den ich je in meinem Leben erlebt habe. Worte können das Geschehen kaum genau beschreiben. Die Heftigkeit des Wirbelsturms war außerordentlich stark. Während der folgenden zwei Wochen hatten wir weder Elektrizität noch Wasser. Die Straßen waren unpassierbar durch Schutt, Schlamm, umgestürzte Bäume und Elektro-Masten. Hier wurden 4 Häuser unserer Gemeindemitglieder total zerstört, 17 weitere – ebenfalls Gemeindemitglieder – wurden teilweise stark beschädigt. Die gerade erst reparierte Kirche blieb wie durch ein Wunder heil. Aber das Dach unseres Pfarrhauses ist durch den heftigen Windweggeblasen worden und auf einem nahestehenden Haus gelandet. GOTT sei Dank ist niemand aus unserer Gemeinde ernsthaft verletzt worden“. Und Pfarrer Rady Pelobello schreibt weiter: „Trotz der furchtbaren Ereignisse hielten wir einen Gottesdienst und priesen GOTT. Wir sind sicher, dass GOTT uns nicht Prüfungen auferlegt, die wir nicht tragen können. ER bleibt der EINE, der uns bewahrt in allen schlimmen Situationen. Wir selbst blieben unversehrt und Niemand kann uns scheiden von der Liebe zu Jesus Christus unserem HERRN und HEILAND. Nicht Verfolgung, nicht Unheil oder Prüfungen irgendeiner Art können uns niederwerfen. Eines haben wir aus der Vergangenheit gelernt: Die Prüfungen schweißen uns umso mehr zusammen; das ist mehr als die Menge der Schicksalsschläge, die uns gegenwärtig treffen, wir preisen unseren HERRN trotz aller Schwierigkeiten. Danke für Eure Gebete und Unterstützung. GOTT segne Euch und Eure Gemeinde“. W.K.

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Das zerstörte Dach des Pfarrhauses

 

 

 

 

Übrigens: Auch Sie können unsere Partnergemeinde unterstützen, wenn Sie am Erntedankfest gegen eine Spende Obst und Gemüse erstehen .Alles Geld, das hier zusammen kommt ist nämlich für die Thomasgemeinde auf den Philippinen bestimmt!