1. ökumenischer Kreuzweg in Grombühl

Gottes Segen und die untergehende Sonne begleiteten die über 50 Menschen aller Altersstufen aus den Gemeinden St. Josef und Thomas am Freitag vor dem Palmsonntag, um hinter dem Kreuz durch Grombühl und seine Weinberge wandernd des Leidens und Sterbens Jesu zu gedenken. Im Gehen und an den Stationen 2wurde angesichts der Bilder vom „Isenheimer Altar“ auch das eigene, menschliche Leid in den Blickpunkt gerückt. Kerzen leuchteten auf dem Weg, Gebete und Gedanken konnten ausgesprochen oder still für sich bedacht werden. An einer Station konnte man die Namen von liebgewonnenen Verstorbenen auf blutrote Zettel schreiben und sie an das mitgeführte große Holzkreuz heften. Der Abend klang mit einem gemütlichen Beisammensitzen im katholischen Pfarrheim aus. Hier durfte sich jeder ein Bild einer Kreuzwegstation für sich mit nach Hause nehmen oder an Andere segnend weitergeben. Der Dank gilt allen Mitwirkenden vom Vorbereitungsteam, die den ersten ökumenischen Kreuzweg in Grombühl zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden ließen.