Liebe Leserinnen und Leser von Thomas grüßt!

2013-08-01Nach dreizehn Jahren als Seelsorger und Seelsorgeausbilder / Supervisor in Würzburg werde ich das Universitätsklinikum verlassen. Das Abschied nehmen fällt mir nicht leicht.

Da sind einmal die Kolleginnen und Kollegen im kirchlichen Dienst, in Ärzteschaft und Pflege an der Uniklinik sowie die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher der Thomaskirche, denen ich mich verbunden weiß.

Und da ist die Gottesdienstgemeinde in der Thomaskirche. Vor Jahren habe ich mit Pfarrer Roth die Möglichkeit einer intensiveren Zusammenarbeit der Klinikseelsorge und der Kirchengemeinde diskutiert und beschlossen. Seither sind die Pfarrerinnen und Pfarrer am Klinikum der Universität regelmäßig in der Thomaskirche zu finden und umgekehrt.

Sie wissen, dass mir das Feiern und Beten mit Ihnen sehr viel Freude gemacht hat. Gemeinsam haben wir unser Leben unter Gottes Wort betrachtet, zusammen nachgedacht und oft auch miteinander gelacht. So gibt es Vieles was ich vermissen werde. Zugleich gibt es Erinnerungen an viele gute Begegnungen sowohl in der Klinik als auch in der Gemeinde, die mich segnend auf meinem weiteren Lebensweg begleiten werden. Wo es hingehen wird?

Zunächst einmal plane ich einen langen Urlaub. Anfang September werde ich dann im Nachbardekanat Lohr eine neue Stelle antreten. Schwerpunkte werden neben Aufgaben in der Seelsorge (Bezirkskrankenhaus und Kreiskrankenhaus in Lohr, Altenheime in Lohr und Partenstein) auch ein Stellenanteil im Gemeindebereich sein. Es ist mir eine besondere Freude, nach fast 20-jähriger Tätigkeit in der institutionellen Seelsorge nun wieder für einen kleinen Gemeindesprengel zuständig sein zu dürfen (Frammersbach).

Unser Herr Jesus Christus segne diese Gemeinde und alle Ihre Mitglieder nach dem Reichtum Seiner Gnade. Bei Ihm weiß ich mich und Sie gut geborgen.

Mit herzlichem Gruß von Ihrem ehemaligen Pfarrer Heinrich W. Spittler