Im Laufe des Monats Mai werden wieder …

… wie alljährlich – die Kirchgeldbriefe verschickt. Das Kirchgeld ist eine bayrische Besonderheit. Nicht 9% (wie in anderen Bundesländern), sondern 8% erhebt die evangelische Kirche in Bayern als Kirchensteuer von ihren Mitgliedern. Der Fehlbetrag von 1% wird in Form des Kirchgeldes erhoben, um das die Gemeinden die Mitglieder direkt bitten. Kirchgeld ist also ein Teil der Kirchensteuer, der direkt der Gemeinde vor Ort zukommt. Mit Ihrem Kirchgeld helfen Sie mit dazu, dass wir ein vielfältiges Angebot für Kleine und Große bieten können, vom Minikirchengottesdienst angefangen über Jugendfreizeiten bis zu vielfältigen Angeboten für die ältere Generation.
Das Versenden der Kirchgeldbriefe ist jedes Jahr eine logistische Herausforderung. Sie erfolgt zentral und hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten: So erhalten alle unsere Kirchenmitglieder ab 18 Jahren einen Brief, die am Stichtag 01.01.2013 ihren Wohnsitz auf unserem Gemeindegebiet hatten oder zu uns „umgepfarrt“ sind. Menschen ohne Einkommen, bzw. Geringst-Verdienende (bis zu einem zu versteuernden Einkommen von € 8004 pro Jahr) sind jedoch generell von der Kirchgeldpflicht befreit.
Bitte ärgern Sie sich nicht, wenn das Anschreiben in ihrem Briefkasten ist.
Wir wollen Sie nicht abzocken, sondern motivieren, uns zu unterstützen, damit unser Gemeindeleben weiter wachsen und blühen kann.